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Ihlâs Stiftung Band –7 |
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Zur Lebenszeit
des heiligen Propheten Muhammed, Friede sei mit ihm, befanden sich unter
den heilgen Gefährten Reiche sowie Stammesführer. Doch keiner der
heiligen Gefährten, Friede sei mit ihnen allen, hat derart unanständig
und dem Glauben zuwider gehandelt, denn sie waren nicht für vergängliche,
weltliche Vorteile in den Islam getreten. Die heiligen Gefährten haben
alle gerne, ihr Gut und ihr Leben, für den Islam gelassen. Es ist
eindeutig welcher der beiden Religionen die Gerechtigkeit und die
Heiligkeit in sich birgt. Das oben vorgeführte Beispiel zeigt uns
eindeutig welche Religion von den Kräftigen bevorzugt wurde, die ihren
weltlichen Vorteilen nachliefen. In einem
anderen Abschnitt seiner Broschüre behauptet dieser Priester weiterhin: (Der
Islam, der die Religion nicht vom Staat trennt, weist, im Gegensatz zum
Christentum, verschiedene Mangelhaftigkeiten vor, die sich als Widersprüche
auf die religösen Bedürfnisse der Menschen auswirken. Hierraus lässt
sich verstehen, dass der Islam keine überragende Religion ist. Wir wollen
ihnen von der Gefahren berichten, die enstehen, wenn die Religion mit dem
Staat vereinbart wird.) Antwort: Wie wir es bereits erwähnten, bewertet dieser Priester den
Islam im Rahmen seiner Kentnisse, die er aus den Evangelien nach Matthäus
und Johannes und aus einigen Briefen, die Paulus und Petrus zugeschrieben
wurden, entnahm. Die Gefahren, von denen er berichten wird, entstammen
alle dieser Quelle. Der Priester fährt fort: (Das
Christentum verbreitete sich mehr als der Islam, obwohl es nicht gegen die
Ungläubigen kämpfte, sie erniedrigte oder ihre Ehre verletzte. Der
christliche Glaube verbreitete sich, indem es seinen Gläubigen Gutes und
Segen brachte.) Antwort: Nachdem die Christen in die spanische Stadt Granada einzogen
quälten sie die Muslime und die Juden mit Hilfe der Inquistionsgerichten
und machten sie mit Gewalt zu Christen. Sogar die Menschen, die den
Christentum annahmen wurden verbrannt. (Während diese unschuldigen
Menschen unter Jammer und Geschrei verbrannt wurden, freuten sich die
wilden christlichen Spanier derart, dass ihre Frauen und Männer gemeinsam
um das Freuer tanzten und feierten.) Hätte dieser Priester die
Geschichtsbücher der christlichen Geistlichen gelesen, die über das
traurige Ende Andalusienes und die Graussamkeiten der Inquistion
berichten, so hatte er gewiss nicht die Lüge aufstellen können, dass die
Christen nicht gegen Andersgläubge kämpften und niemals ihre Ehre
verletzten. [Doch in einer Hinsicht mag dieser Priester recht haben, denn
die Christen liessen in ihren Ländern keinen Andersgläubigen leben und
rotteten sie auf grausamster Weise aus. Die Katholiken venichteten selbst
die Protestanten, die sich in ihrem Reich befanden, auf gleicher brutaler
Weise, so wie auch die Protestanten die Katholiken vernichteten. Es war
unmöglich, dass Andersgläubige auf christlichem Boden überlebten und wo
keine Andersgläubigen sind, da kann man sie auch nicht erniedrigen oder
ihre Ehre verletzen. Alle, die den historischen Verlauf der Kreuzzüge,
die von christlichen Historiken niedergeschrieben wurde, gelesen haben,
wissen genau wie dieser Priester lügt. Wir fragten einen christlichen
Geistlichen, wie es möglich sei, dass Anhänger einer Religion, die
befehlt nur Gutes zu tun und deren Glaube darauf bassiert einer Ohrfeige
zu antworten, indem man auch die andere Wange hinhält, derart brutal und
grausam sein können. Doch er war nicht imstande zu beantworten.] Weiter
behauptet dieser Priester: (Es ist
ein Gebot des Islams, Gegner und Andersgläubige zu bekämpfen. Die
Besiegten wurden erniedrigt und gezwungen Steuern (Cizye) zu zahlen. Nun
fragen wir, welche dieser beiden Religionen ist barmherziger und milder?
Welche dieser beiden Religionen eignet sich besser für die Menscheit?
Jeder vernünftige und gerechte Mensch wird sofort erkennen, welche
Religion die bessere ist.) Antwort: Die Geschichte steht für alle offen. [Wahrhaftig schriebt
die Geschichte genau das Gegenteil von dem, was dieser Priester behauptet.
Er lügt und verleumdet die Muslime, die nur gegen Angreifer, Diktatoren
und Tyrannen kämpften, die zum Vergnügen ihr eigenes Volk qwälten. Der
islamische Glaubenskrieg (Dschihad) wird nur gegen Ungläubige und
Tyrannen geführt, die es wagen Muslime und islamische Regierungen
anzugreifen und dient zur Verteidigung. Zweifellos dient dieser
Glaubenskrieg auch dazu, unschludige Menschen von der Qwal barbarischer
Diktatoren zu befreien und ihnen das Glück auf dieser Welt und im
Jenseits zu bescheren, indem man ihnen den Frieden und die Gerechtigkeit
des Islams bekannt macht. Der islamische Glaubenskrieg dient niemals zum
Angiff oder zur Bereicherung. In den von Muslimen eroberten Ländern,
wurden die Menschen niemals niedergemetzelt oder entehrt, denn dies wurde
von ALLAH, dem Erhabenen in verschiedenen Stellen des heiligen Korans und
mit verscheidenen heiligen Hadithen des heiligen Propheten Muhammed,
Friede sei mit ihm, mehrmals verboten. Niemals kann jemand dazu gezwungen
werden eine Religion anzunehmen, denn dies würde bedeuten dem heiligen
Koran zuwider gehandelt zu haben, denn der 256. heilige Vers der Sure Die
Kuh (Bekara) berichtet sinngemäß: (Es
ist kein Zwang im Glauben). In den Ländern, in denen seit 1400 Jahren
der Islam herrschte, sowie in den Ländern die 630 Jahre unter der
osmanischen Herrschaft lebten, lebten immer zahlreiche Christen. Die, die
noch heute in der Türkei leben sind Neffen dieser Christen. Hätte das
osmanische Reich nur ein bisschen Druck auf diese Christen ausgeübt, so würde
es keinen einzigen Christen mehr in diesen Ländern geben. Die wilden,
christlichen Spanier jedoch, eroberten das omaijadische Andalusien und
ermordeten jeden Muslim und jeden Juden erbarmungslos. Nachdem diese
Barbaren auch den letzten Andersgläubigen niedergemetzelt hatten,
feierten sie mit dem Anlass, dass es in Spanien keinen einzigen Heiden
mehr gibt. Das sind die Grausamkeiten der Christen, die behaupten, ihre
Religion verbreite sich mit Leichtigkeit, Milde und Barmherzigkeit. Während
Fatih Sultan Muhammed Khan[22]
im Jahre 1453 n. Chr. Istanbul eroberte, wurde keinem einzigen Byzantiner
sein Hab und Gut entnommen und ihre Religion wurde ihnen ebenfalls nicht
verboten. Das christliche Volk, dem die Tyrannei des byzantischen Reiches
schon längst zuwider war, half den Osmanen in der Hoffnung, unter der
islamischen Gerechtigkeit in Frieden leben zu können. Nachdem Fatih
Sultan Muhammed Khan in Istanbul einzog, wurde keine einzige Kirche beschädigt,
ganz im Gegenteil erhielten die Kirchen die finazielle Hilfe des
osmanischen Staates. Die verwahrloste Hagie Sophia wurde restauriert und
nach Bedarf, zur Moschee umgebaut. Der islamische Statt forderte von den
Andersgläubigen, die unter ihrer Herrschaft lebten eine Steuer (Cizye).
Als Gegenleistung schützte er ihnen ihr Leben, ihr Hab und Gut, ihre
Tugend und ihre Religion. Hier sollte noch hinzugefügt werden, dass diese
Steuergelder gesetzmäßig nur für das Wohl des Volkes verbraucht wurden.
Es war nicht wie dieser Priester es behauptet, denn auch heute verlangt
jeder Staat Steuern von seinem Volk, um ihm besser dienen zu können.]
Dieser Priester verbreitet seine Behauptungen nicht um der Wahrheit
willen. Der Zweck seiner Worte sind eindeutig seine falschen Gedanken und
sein Verlangen nach weltlichem Reichtum, dies kann von jedem vernüftigen
Menschen leicht durchschaut werden. Die Grausamkeiten, die während den
Kreuzzügen und während der Eroberung von Andalusien verrichtet wurden,
stehen selbst in ihren eigenen Büchern geschieben und daher wird niemand
den Verleumdungen und Lügen des Priesters einen Wert schenken. Der Priester führt
seine Verleumdungen mit diesen Worten fort: (Der sicherste Staat unter den islamischen Staaten war das osmanische
Reich, in dem noch vor kurzer Zeit die Andersgläubigen mit verachtlichen
Namen bezeichnet wurden. Doch heute sind derartige Bezeichnugen verboten
und die Andersgläubigen haben die gleichen Rechte, wie die Muslime. Diese
Tatsache bestätigt unsere oben aufgestellten Behauptungen.) Antwort: Seid Fatih Sultan Muhammed Khan besassen alle Andersgläubigen
die gleichen Rechte, wie ihre muslimischen Mitbürger. Der Grund dafür,
dass Fatih Sultan Muhammed Khan der byzantischen Kirche ein Vorrecht gab,
das auch von allen anderen folgenden Sultanen geschont wurde, waren
zeifellos die Gebote vom heiligen Prophet Muhammed, Friede sei mit ihm,
von denen wir bereits auf Seite 26 unseres Buches berichtet haben. Welch
einen Nutzen mag es wohl dem osmanischem Reich gebracht haben, Byzantiener
im osmanischen Aussenministerium als Dolmetscher einzustellen, oder ihnen
Stellungen in den Fürstümern Moldau und Walache zugewähren? Die öffentliche
Bekanntmachung des Gleichheitsrechts, ist keine Neuheit, sonder bestätigt
nur das, was schon vorhanden war. Die als verachtlich bezeichneten Namen
jedoch weisen auf den Dienstgrad der Personen hin und war eine alte Sitte
im Protokoll des Aussenministeriums. Wir haben es bereits erwähnt, dass
deratige Bezeichnungen keinesfalls einen verachtlichen Sinn tragen. So wie
es in jedem Staat üblich war, war es auch im osmanischen Reich üblich,
dass jeder Herrscher das Protokoll seinem eigenen Erlass nach bezeichnete.
Es kam niemanden in den Sinn, derartige Bezeichnungen als verachtlich zu
bewerten. Weiter
behauptet dieser Priester: (Die
Entwicklung, der islamischen Staaten, bezüglich der Gleichheit und der
Gerechtigkeit, ist keinesfalls auf die Gebote des Korans oder der
islamischen Religion zurück zu führen. Nein, sie ahmten den christlich
Herrschen Europas nach, damit ihr Volk sich besser und fortschrittmäßiger
entwickeln konnte. Die klugen und weisen Handlungen des letzten Sultans
sind offensichtlich.) Antwort: Dieser Priester vertritt eine absolute Gleichheit, die der
heiligen Koran und die Vernunft jedoch ablehnt. Die Gleichheit entnahm das
osmanische Reich keinesfalls von den christlichen Herrschern Europas, sie
handelten dem islamischen Religionsgesetz gemäß, indem sie die längst
vorhandenen Gebote, Paragraph für Paragraph neu niederschrieben. Kein
einziger europäischer Herrscher zeigte seinem Volk die Toleranz, die das
osmanische Reich den Andersgläubigen gewährte. [Es nimmt uns
den Verstand, wenn wir sehen, wie die christlichen Völker in die
islamischen Länder einfallen und das Volk auf qualvollster,
barbarischster und heimtückischter Weise foltern. Während dem 1.
Weltkrieg sammelten die Briten alle Geiseln, die sie in der Ostfront
gefangen nahmen, in einem grossen Kriegsgefanngenenlager in Ägypten
zusammen. Dort zwangen sie sie, sich in grossen Schwimmbecken zu baden.
Die Briten hatten dem Badewasser so ein Gift zugefügt, dass sie kurz nach
ihrer Freilassung alle erblindeten. Die Christen
stellten zur Vernichtung des Islams und der Muslime, verschiedene Pläne
auf. Einer dieser Pläne war die hinterlistige Politik die Muslime dazu zu
bringen, dass sie sich gegenseitig umbrachten. Muslime aus Afrika und
Indien wurden mit englischen Uniformen bekleidet und an die Dardanellen,
sowie auch an die Fronten von Ägypten, Jemen und Syrien geschickt, um
gegen die osmanischen Soldaten zukämpfen, die ebenfalls alle Muslime
waren. Jedoch glaubten sie gegen die Feinde des Islams und des Khalifen zu
kämpfen, denn nur mit dieser Lüge konnte man sie zum Kampf ermuntern.
Ein anderer grausamer Plan, wird selbst den wildesten Menschenfressen in
Schauder versetzen, denn selbst sie haben es nicht fertigbringen können,
jemandem den Kopf abzuschlagen, um ihn zu kochen und dann die Mutter und
den Vater des Opfers dazu zu zwingen, vom Kopf des Sohnes zu essen. Auf
der 120. Seite unseres Buches wird eingehender darüber berichtet. Dies
ist der Zustand der Europäer, die behaupten kultuviert zu sein und einer
Religion anzugehören, die befiehlt barmherzig und liebevoll zu handeln.
Es ist erstaunlich, dass grade sie behaupten, die Osmanen hätten die
Europäer nachgeahmt, als sie den Andersgläubigen die gleichen Rechte
gaben.] In einem
anderen Artikel behauptet dieser Priester: (Die
Gunst und die Weisheit, die der osmanische Staat mit seinen Reformen
darstellte, stammt nicht aus dem Islam, sondern aus dem ehrenvollen
Christentum.) Antwort: Diese Worte sind angebracht, denn die Veränderungen, die
der Freimaurer Reschid Pascha[23]
unter dem Namen Reform am osmanischen Staat durchführte, wurden im Grunde
von Freimaurern und Christen veranlasst. [Die Christen, besonders aber die
Protestanten, entbehrten viel Geld und viele Vorteile, um den osmanischen
Botschafter in London, Reschid Pasha zum Freimaurer zu machen. In
Freimaurerlogen wurde er als Freind des Islams und des osmanischen Reichs
ausgebildet und in seine Heimat zurückgeschickt. In jeder grossen Stadt
wurden Freimaurerverein gegründet. Mit derartigen heimtückschen Plänen,
wurden die Muslime, die die wahren Besitzer des osmanischen Staates waren,
zu Bürger zweiter Klasse und die Andersgläubigen erhilten Vorzugsrechte.
Zum Beispiel wurde ein muslimischer Bürger, der den Militardienst nicht
ausführte, mit einer fast unbezahlbaren, hohen Geldesstrafe bestraft,
doch ein Andersgläubiger erhielt, für die gleiche Schuld, eine
Geldstrafe, die eine winzige, symbolische Summe betrug. Während die
wahren Besitzer dieses Landes ihre Religion, ihr Vaterland und ihre Tugend
verteidigten, verwirklichte Reschid Pascha und die von ihm
hervorgebrachten, sowie die britischen und schottischen Freimaurer, ihre
heimtückischen Pläne, indem sie die gesamte Industrie und den gesamten
Handel des osmanischen Staates, in die Hände der Freimauerer legten.
Mustafa Reschid Pascha zerstörte das Handwerk und die Industrie des
Reiches, indem er dem Export hohe Steuern auflegte, dem Import jedoch jede
Erleichertung gewährte. Es gelang ihm auch die Naturwissenschaftslehren
von den islamischen Hochschulen abzuschaffen. Die Verwirklichung dieser Pläner
wurden von den europäischen Christen geleitet und sie brachten es sogar
fertig, die Andersgläubigen Bürgern des osmanischen Reiches, zum
Aufstand zu bringen, indem sie ihnen viel Geld und Waffen gaben. Unter
diese Menschen, die seid 500 Jahren in Frieden und Brüderlichkeit
zusammen lebten, säten sie Zwietracht und Feindschaft und dies führte
letztentlich zu den grausamsten Massakern. Hätte das osmanische Reich nur
ein tausendstel der Gausamkeiten, die die Bulgaren, Russen, Armenier und
Griechen den muslimischen Türken antaten, angetan, so würde es heute
vielleicht kein Bulgarien, kein Russland, kein Armenien und kein
Griechenland mehr geben. Die Reformen, die im osmanischen Reich
verwirklicht wurden, dienten zur Vernichtung der muslimischen Türken und
wurden von den Christen organisiert. Der Pfarrer
behauptet weiterhin: (Im Islam
trennen sich die politischen Gesetze nicht von der religiösen Geboten sie
nehmen ihre Kraft aus der gleichen Qwelle. Aus diesem Grund muss ein
islamischer Staat die religiösen Gebote genau so schützen, wie seine
politischen Gesetze, dies aber ist für den Glaubensweg des Islams sehr
gefährlich und schädlich. Denn die Ausführung religiöser Gebote, ist
erst dann wertvoll, wenn sie nur um das Wohlwollen Gottes getan werden.
Werden diese Gebote jedoch unter Druck verrichtet, so sind sie unecht und
scheinheilig und tragen keinen religiösen Wert.) Antwort: Es steht in der Thora und in den Evangelien geschrieben,
dass jemand der die Gebote ALLAHs, des Erhabenen, nämlich die
unentbehrlichen Verpflichungen einhält und sich vor dem Verbotenen hütet
materiell und geistig belohnt wird. Im 23. Kapitel des Evangeliums nach
Matthäus wird berichtet, wie Jesus, Friede sei mit ihm, die schlechten
Taten der Gesetzlehrer und Pharisaer aufzählt und sie vor dem Höllenfeuer
und der Strafe ALLAHs, des Erhabenen warnt. Im anderen Stellen verprach er
seinen Gläubigen, die Erlösung im Jenseits, sowie unzählige Gaben. Da
die Anbetungen der Christen, auf die Furcht vor dem Höllenfeuer und auf
die Hoffnung nach den Gaben des Paradieses basieren, ist es für die
Christen sehr gefährlich, deratige neutrale, geradewegs gehende Gedanken
zu unterstüzen. Denn die Anbetung, die nur für das Wohlwollen und für
die Nähe ALLAHs, des Erhabenen verrichtet wird, lässt sich nicht mit
dieser Basis vereinbaren. Die Antwort, die uns der Priester auf diese
Worte geben wird, ist gleichfalls unsere Antwort auf seinen Einwand. Dieser
Priester behauptet weiterhin: (Der
Islam bestraft die Glaubensabtrünnigen mit der Todestrafe. Auch jene, die
im Monat Ramadan, während der Fastenzeit offensichtlich essen, werden
bestraft und somit wird das Volk dazu gezwungen die Gebote einzuhalten und
Scheinheilig zu werden.) Antwort: Wie wir es schon sagten, sollte man die islamische Religion
nicht mit der Religion verweckseln, die Petrus und Paulus hervorbrachten.
Die islamische Religion ist die vorzügliste Religion, die alle offenen
und verborgenen Überlegenheiten in sich sammelt. Die Grenzen, die ALLAH,
der Erhabene setzte, hüten diese Religion, sodass ihre Vorzüglichkeit
und Überlegenheit bewahrt bleibt. Ein Muslim der seine Sünde nicht
offensichtlich darlegt, wird nicht als Glaubensabtrünniger behandelt. Ein
Muslim der im Monat Ramadan offensichtlich isst, wird vom Staat bestraft,
weil er seine Sünde offen darlegte. Verheimlicht er aber seine Sünde und
isst zur Fastenzeit heimlich, so steht ihm keine gesetzliche Strafe zu.
Die religiöse Strafe und die Busse verfolgt so, wie es der heilige Koran
vorzeigt. [Entweder muss diese Person das Gebot nachholen, oder aber ein
Bussgeld dafür zahlen, auch sollte unbedingt ein Bussgelöbnis abgelegt
werden.] Die Regierung bestraft einen Sünder nur dann, wenn dieser seine
Sünde offensichtlich ausführt und somit zum schlechten Beispiel für das
Volk wird. Hier sollte noch hinzugefügt werden, dass diese Strafen nur für
Muslime gültig sind, denn der islamische Staat mischt sich keineswegs in
die Anbetungen der Christen ein, weder bestraft er sie dafür, noch übt
er ihrgendeinen Druck auf sie aus. Diese Strafen dienen nur zur Bewahrung
der Einheit und Tugendhaftigkeit der Muslime. Der 256.
heilige Vers der Sure Bekara lautet dem Sinn nach: (Es ist kein Zwang im Glauben). Dieser heiligen Vers, legt eindeutig
dar, dass es nicht erlaubt ist, einen Nichtmuslim zum Islam zu zwingen. Im
89. heiligen Vers der Sure Nisa heisst es sinngemäß: (Und
so sie den Rücken kehren, so ergreift sie und schlägt sie tot, wo immer
ihr sie findet; und nemmt keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.)
Dieser heilige Vers besagt, dass Muslime, die vom wahren Weg abkammen, getötet
werden sollten. Die Behauptung, der Islam würde die Menschen zwangsweise
zu Muslimen machen und sie somit zur Scheinheiligkeit zwingen, ist aus der
Luft gegriffen und zeigt uns, wie dieser Priester den heiligen Koran
seiner eigenen Meinung nach und regellos auslegte. [Dieser Priester glaubt
wohl, dass zwischen dem heiligen Koran und den Evangelien eine Ähnlichkeit
besteht. Doch die Realität ist anders. Wer den heiligen Koran seinem
eigenen Verstand nach auslegt, wir ungläubig. Der heilige Koran ist kein
Buch, das man mit betrunkenem Kopf lesen und über das man daherreden könnte.
Um dieses heilige Buch auslegen zu dürfen, muss man als aller erstes ein
Muslim und in verschiedenen Wissenschaften fachkundig sein. Ausserdem muss
auch ein spezielles Glaubenslicht von ALLAH, des Erhabenen erreicht
werden.] Ein anderer
Einwand dieses Priesters lautet folgendermaßen: (Die Evangelien vertreten es keinesfalls, Glaubensabtrünnige und jene
die zur Fastenszeit essen, zu bestrafen, denn als einige Gläubige in
zweifel gerieten und sich vom Messias Jesus trennen wollte, drehte sich
Jesus zur Menge und fragte (Wollt ihr euch auch von uns trennen), somit überliess
er jedem die Freiheit für sich selbst zu entscheiden. Einer von ihnen,
sprach als Verteter der Menge (Wohin sollen wir denn gehen, da doch das
Wort des unendlichen Lebens bei dir ist.) Antwort: Alle grossen Propheten, durch dennen ALLAH, der Erhabene ein
Religionsgesetz sandte, waren persönlich, mit der Verbreitung und
Einhaltung dieser Gesetze beauftragt. Das Religionsgesetz zu dem der
heilige Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, beauftragt war, bestand aus
einer verbesserten und verstärkten Form, des Religionsgesetzes des
heiligen Moses, Friede sei mit ihm, aus einigen äusserlichen Anbetungen
und dem Gebot der Tugendhaftigkeit. Der heilige Prophet Jesus war damit
beauftragt die verirrten Kinder Israels dazu aufzurufen dem
Religionsgesetzen der Thora und der Bibel gemäß zu handeln. Wie stark
der Glaube jener war, die sich dem heiligen Prophet Jesus anschlossen,
zeigen uns die heutigen Evangelien folgendermaßen (Als Jesus festgenommen
wurde, verliessen ihn all seine Junger und flohen. Selbst Petrus, der
Jesus am nächsten war, verleugnete ihn dreimal in einer Nacht.) Natürlich
hat es keinen Sinn, dass Menschen, die einen deratigen schwachen Glauben
besitzten, Glaubensabrtünnige bestrafen. Der Priester
behauptet weiterhin: (Die islamische
Religion besteht aus politischen Gesetzen und religiösen Geboten. Aus
diesem Grund glaubten viele Menschen, dass der Erfolg und der Sieg des
ersten islamischen Staates, ein Beweis für die Richtigkeit dieser
Religion sein würde. Demnach müssten die Muslime unseres Jahrhunderts,
die Richtigkeit ihrer Religion bezweifelt, da ihre Politik, die ein
Grundelement des islamischen Glaubens ist, heute in einem derart
schlechten Zustand ist, dass viele Länder und Städte, über die sie
einst herrschten, nun in den Händen der Christen ist und 40.000.000
Muslime unter christlichen Herrschaft leben.) Antwort: Es ist unmöglich, dass Muslime so denken, wie es dieser
Priester es behauptet. Wie wir es bereits erwähnten, währte der Erfolg
und die Prächtigkeit des islamischen Staates so lange an, so lange die
Muslime sich fest an die Gebote und Verbote des Islams hielten. Später
jedoch, als man sich von der islamischen Sitte entfernte, zerfiel die
Tugend des Volkes und die Gebote des Islams wurden nicht mehr eingehalten.
Dies führte dazu, dass überall Willkür herrschte. [Aber auch dieser
Zustand wurde von den Christen und Freimaurern hervorgerufen, indem sie
die muslimischen Kinder, die Nichts von ihrer Religion wussten, mit
vielversprechenden Worten und verschiedenen Vorteilen irreführetn, sodass
sie als Feinde ihrer eigenen Religion und ihres eigenen Staates in ihre
Heimat zurück kammen. Diese Menschen, die sich als Muslim zeigten, doch
in Wirklichkeit längst Christ geworden waren, regierten nicht den
islamischen Geboten, sondern willkürlich und ihren eigenen Launen gemäß.
Somit zerfiel der islamische Staat und geriet unter die Herrschaft der
Christen. Um dieses Ziel zu erreichten, scheuten sich die Christen nicht
einmal davor, jeden Feind des Islams und jeden Götzendiener zu unterstützen.
Selbst der grausame mongolische Herrscher Dschingis Khan[24],
der offensichtlich ein Heide war, wurde vom Papst ausgezeichnet und reich
beschenkt, weil er der islamischen Welt grosse Schaden angetan hatte. Der
Papst hielt seine Verbindung mit Dschingis Khan, durch seine Botschafter
aufrecht und erteilte ihm Ratschläge, denn Dschingis Khan tötete die
Muslime auf grausamster Weise und versuchte den Islam zu zerstören. Sein
Neffe Hülagü eroberte Bagdad, tötete 800.000 Muslime und setzte diese
Stadt, die einer der schönsten Städte und einer der grössten
Kulturzentren seiner Zeit war, in Brand. Alle
islamischen Werke und religiösen Bücher wurden vernichtet und in den
Fluss Tigris geworfen, sodass dieser tagelang als Blut und Tinte floss.
Welche Absicht mochten wohl die Christen und ihr geistiger Führer, der
Papst, verfolgt haben, als sie diesen Religionsfeind würdigten, zumal sie
bei jeder Angelegenheit behaupten, dass ihre Religion die barmherzigste
sei. Wer Ungläubigen hilft und sie ermutigt, wird selbst zum Ungläubigen
und wer einem Tyrannen hilft und ermutigt, wird selbst zum Tyrann. Nachdem
sie seid 1300 Jahren zielstrebig arbeiteten, um den Islam zu vernichten,
versuchen sie nun die unterentwickelten islamischen Länder, als Beweis für
die Überlegenheit des Christentums darzulegen. Indem sie die Muslime vom
Islam entfernten, verlor der islamische Staat seine Grundsätze und ging
zu Grunde.] Die christlichen Länder jedoch, die sich fest an das
Christentum hielten konnten sich nicht vom Elend befreien. Erst als sie
sich vom Christentum lösten, zur Religionslosigkeit neigten und die
Politik der islamischen Religion nachahmten, erreichten sie Macht und
Herrschaft. Die Geschicht ist Zeuge dieser Tatsachen und sie wird diese
Wahrheit bis zum Ende der Welt verkünden. Die Feinde des Islams können
so viel Lügen, Listigkeiten und Verleumdungen hervorbrigen, wie sie vermögen,
dieser gerechte Zeuge wird sie anschuldigen und ihre Lügen aufdecken. Ein anderer
Einwand des Priesters lautet: (Die
Erscheinung des Messias Jesus ist ein Wendepunkt der Schöpfung Gottes.
Einige Gebote vergangener Religionen, wurden durch diese Schöpfung
aufgehoben. Ein Beispiel dafür ist die Beschneidigung, die als wertlos
erklärt wurde, statt dessen wurde geboten das Herz zu segnen, sich
Tugendhaftigkeit anzueignen und sich von schlechten Eigenschaften zu
reinigen. Die Muslime vollziehen jedoch noch immer die Beschneidigung und
beharren somit auf eine Sitte, die Gott durch die Bibel aufhob.) Antwort: Jedoch werden die Worte des Propheten Jesus, Friede sei mit
ihm, im 5. Kapitel des Evangeliums nach Matthäus, folgendermaßen
wiedergegeben (Denk nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz des Moses und
die Weisung der Propheten ausser Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen
um sie ausser Kraft zu setzen, sondern um ihnen volle Geltung zu
verschaffen. Ich versichere euch: Sollange Himmel und Erde bestehen,
bleibt auch der letzte i-Punkt im Gesetz stehen.) Auch die Thora berichtet
von der Beschneidung, als eines der wichtigsten Grundsätze, der Religion
des heiligen Propheten Moses, Friede sei mit ihm. In der Thora
steht geschieben, dass ALLAH, der Erhabene dem Propheten Abraham, Friede
sei mit ihm, sagte: (Verrichte die Beschneidung. Denn wer nicht
beschnitten ist, darf nicht ins Paradies eintreten.) Alle Propheten, von
dem Propheten Abraham bis hin zum Propheten Jesus, Friede sei mit ihnen,
handelten diesem Gebot gemäß. Der heilige Prophet Jesus war selbst
beschnitten und auch die Evangelien beinhalten kein einziges Wort, das die
Aufhebung der Beschneidigung bestätigen würde. Im Hinblick auf den
bereits angegebenen Vers des Evangeliums, das berichtet, dass auch der
letzte i-Punkt im Gesetz bewahrt bleibt, fragen wir nun diesen Priester,
welches Evangelium die Bescheidung aufhob. Dieser war jedoch nicht
imstande einen anderen Beweis vorzulegen, als ein par Sätze aus dem Brief
des Paulus an die Galater. Er legt als Beweis die Worte Paulus vor, der
nicht einmal zur Zeit des Propheten Jesus lebte und lange Zeit die Apostel
auf grausamster Weise quälte, indem er sie enthautete, dann aber durch
einen Traum plötzlich, als ein Gläubiger des Jesus, Friede sei mit, ihm
erschien. Weiterhin fragen wir diesem Priester, wie es sein kann, dass die
Beschneidigung durch das Wort eines wohlbekannten Juden, aufgehoben werden
kann, da doch das diesbezügliche Gebot des heiligen Propheten Jesus,
Friede sei mit ihm, eindeutig ist. Die Muslime verrichten die
Beschneidung, weil der heilige Prophet Muhammed, Friede sei mit ihm, ihnen
befahl, dem dembezüglichen Gebot der Thora zu gehorchen. Die Muslime
halten dieses Gebot ein, um dem Willen ALLAHs, des Erhabenen gemäß zu
handeln. Doch die Christen, verweigern die Beschneidung, indem sie den
Befehl des Propheten Jesus, Friede sei mit ihm, und das Gesetz der Thora
aufgeben, um den Worten eines abtrünnigen Tyrannen, wie es Paulus war,
gerecht zu werden. [Im 7. und 8.
Vers des 2. Kapitels des Briefes von Paulus an die Galater steht: (Sie
erkannten, dass Gott mich beauftragt hat, die Gute Nachricht den nicht jüdischen
Völkern zu bringen, so wie er Petrus beauftragte, sie den Juden zu
bringen. Denn Gott wirkte durch Petrus bei seiner Arbeit unter den Juden
und hat ihn so als Apostel für die Juden bestätigt. Auf dieselbe Weise
hat er mich als Apostel für die anderen Völker bestätigt.) Petrus, der
dem Propheten Jesus am nähsten war und sich nie von ihm trennte,
verrichtet die Beschneidung, aber ein Jude, der den Propheten nie sah und
16 Jahre seines Lebens damit verbrachte die Christen zu quälen, erfindet
eine Lüge, indem er sagt, dass er dazu berufen wurde eine Bibel für
Nichtjuden zu verkünden und die Beschneidigung lediglich für die Juden gültig
sei. Und diese Worte werden dann als ein christliches Gebot eingehalten.
Eine Religion, die sich als Qwelle die angeblichen Eingebungen, irgend
eines Mannes nimmt, kann von keinem vernünftigen Mensch als himmlische
Religion angesehen werden. Ein anderer Einwand, den die Christen der
islamischen Religion gegenüber vorbringen ist, die arabische Sprache des
heilige Korans und der heiligen Hadithen. Hierzu äusserte dieser
Priester: (Da der Koran und die
Hadithen nur in der arabischen Sprache zitiert werden und man sich nicht
darum bemühte, sie in andere Sprachen zu übersetzen, bleibt es den
Muslimen, die die arabische Sprache nicht beherrschen versagt, den Sinn
des Korans zu verstehen. Alle Gebete und jede Andacht des Islams, werden
arabisch ausgesprochen, ohne den Sinn verstanden zu haben. Jemand, der
sich zum Islam bekennt und den Sinn des Korans erfassen möchte, steht der
Schwierigkeit entgegen, die arabische Sprache zu lernen. Ein anderes Thema
bildet das Gebot, dass ein Muslim mindestens einmal in seinem Leben Mekka
und Medina besuchen sollte, denn hiermit wird Hedschas eindeutig, den
anderen Ländern gegenüber bevorzugt. Auch ist die Pilgerfahrt ein
Verpflichtung, die für Muslime, die in weit entfernten Ländern leben, zu
einer grossen Schwierigkeit wird.) Antwort: (Eine Studie über das Alte und das Neue Testament, wird die
beste Antwort auf den ersten Einwand des Priesters sein. Denn das Alte und
Neue Testament wurden bis heute in alle Sprachen übersetzt und
unterlagen, gerade deswegen, sehr vielen Veränderungen. ALLAH, der
Erhabene, schützte den heiligen Koran vor derartigen Veränderungen,
indem er uns dieses heilige Buch arabisch sandte. Dies genügt, um den
ersten Einwand des Priesters zu widerlegen. Wir haben
bereits über die Pilgerfahrt berichtet und deswegen möchten wir nicht
weiter auf den zweiten Einwand eingehen, zumal in den Werken der
islamischen Gelehrten ausführlich über die arabische Sprache des
heiligen Korans und über die Weisheit der Pilgerfahrt berichtet wird.
Doch werden wir ihnen, von nur einer der vielen Weisheiten berichten, die
das Verbot der Übersetzung des heiligen Korans und den Besuch von Mekka
und Medina hervorheben. So wie es
allen klugen und gebildeten Menschen bekannt ist, zerstreuten sich die
Menschen, die alle von einem Vater und von einer Mutter stammten, in die
verschiedenen Gebiete der Welt. Diese Menschen vermehrten sich, bildeten
verschiedene Völker und vergassen ihre ehemalige Verwandtschaft. Die
Kriege und Meinungsverschiedenheiten dieser Völker entstanden durch die
verschiedenen Auffassungen und Grunsätzte, die wiederum durch die
verschiedenen Sprachen und Sitten hervorgerufen wurden. Da die
Vaterlandsliebe den Menschen angeboren ist und jeder sein eigenes Volk
liebt, entwickelte jedes Volk eine eigene Art von Vaterlandsliebe und
Eigennützigkeit. Die
Verschiedenheiten der Völker führen zu schädlichen
Meinungsverschiedeneiten und können nur so verhindert werden, indem man
die Gründe der Meinungsverschiedenheiten vermindert und die Völker
einander näherbringt. Nämlich: 1– Die
Meinungsverschiedenheiten, die durch die verschiedenen Sprachen entstehen,
können abgeschafft werden, indem man eine gemeinsame Sprache einführt. 2– Die
Meinungsverschiedenheiten, die durch die verschiedenen Sitten und
eigenarten enstehen, können abgeschaft werden, indem man die Völker
einander näherbringt und gemeinsame Sitten, sowie gemeinsame Eigenart
einführt. 3– Um die
geistige Kraft der Vaterlandsliebe auf ein Zentrum zu ziehen, muss eine
allgemeine Vatelandsliebe entwickelt werden. Die Gebote der
islamischen Religion beabsichtigen die Verschiedenheiten der Völker
aufzuheben, sodass sie gemeinsame Interessen vertreten und gemeinsames Glück
geniessen können. Der heilige Koran wurde in der arabischen Sprache
gesandt, die die schönste menschliche Sprache ist. [Arabisch bedeutet schön
und die arabische Sprache bedeutet demnach, die schönste Sprache.] Bei
der Ausführung der Anbetungen und der unentbehrlichen Verpflichtungen
wurden alle Völker gleich behandelt. Durch die Pilgerfahrt, werden die
Orte Mekka und Medina für alle Völker ein gemeinsamer heiliger Ort.
Indem man einen Muslim schon in jungen Jahren arabisch und das Lesen des
heiligen Korans lehrt, wird es für diesen Muslim sehr einfach sein,
arabisch zu sprechen und sich mit den Muslimen verschiedener Länder zu
verständigen. [Denn die Muslime besitzen eine gemeinsame Sprache.]
Gemeinschaftliche Verfahren, wie der Gebetsruf, das Gebet, das Fasten, die
Armensteuer, die Pilgerfahrt, das Freitagsgebet, das gemeinsame Gebet und
die gemeinsame Übereinstimmung der Gemeinde, sich nach dem Vorbeter zu
richten, führen dazu, dass sich verschiedene Völker durch gemeinsames
Glauben und gemeinsame Anbetungen näher kommen. Mekka ist das Zentrum des
Islams, es ist eine heilige Stätte für alle Muslime, ein Ort wo alle
Muslims zusammen kommen. Diesen heiligen Ort zu lieben, ihn zu schützen
und zu verteidigen ist die Pflicht eines jeden Muslims. Die Muslime der
westlichen, östlichen, nördlichen und südlichen Länder könnten auf
keiner Weise zusammen kommen oder voneinander erfahren, doch indem sie zur
Pilferfahrt in Mekka zusammen kommen, können sie ihre Gedanken und ihre
wissenschaftliche Kentnisse austauschen, ihren Glauben und ihre Zuneigung
bestätigen und somit einander näherkommen. Die
eigentliche Absicht des Islams ist es, alle Völker und Stämme, im Breich
des Glaubens, der Anbetungen und der Tugend, zu vereinigen, sodass sie
alle zu Brüder werden. Menschen, die sich nach dem Islam richten, werden
Ehre, Glück und Erfolg geniessen, solange sie nicht von ihrem Weg
abweichen, egal wann und wo sie sich befinden. Daher besteht kein Zweifel,
dass fast eine miliarde Muslime, in kurzer Zeit, die Kraft und die Ehre
des Islams, die sie seid Jahrhunderten begleitete, erneut erreichen
werden, sodass durch ihre Brüderlichkeit die Welt in Frieden und Glück
leben wird. Eine andere fälschliche
Beschuldigung der Christen an die islamische Religion, wird von diesem
Priester folgendermaßen wiedergegeben: (Der Religionskrieg ist im Islam eine unentbehrliche Verpflichtung. Im
Christentum jedoch gibt es kein derartiges Gebot und dies ist der Beweis
seiner Überlegenheit.) Antwort: Jedes Buch des Alten Testaments gebietet den Religionskrieg
eindeutig. Auch haben wir bereits folgende Worte des heiligen Propheten
Jesus, Friede sei mit ihm zitiert: (Denk nicht ich sei gekommen, um das
Gesetz des Moses und die Weisung der Propheten ausser Kraft zu setzen,
sondern um ihnen volle Geltung zu verschaffen). Somit beabsichtigte der
heilige Prophet ebenfalls, dem Gebot des Religionskriegs, das im Gesetz
des Propheten Moses vorhanden ist, volle Geltung zu verschaffen. Obwohl
die Christen dieses Gebot ihres Propheten nicht annehmen, gibt es im Alten
Testment sehr viele Verse, die den Religionskrieg gebieten. Eine Darlegung
dieser Verse wird uns zwar abhalten, doch wir halten es dennoch für
angebracht, ihnen einige dieser Verse vorzulegen. Ab dem 10.
Vers des 20. Kapitals der 5 Mouse / Deuteronomium heisst es: (Bevor ihr
eine Stadt angreift, sollt ihr zuerst mit den Bewohnern verhandeln und sie
zur friedlichen Übergabe aufforden. Wenn sie darauf eingehen und euch die
Tore öffnen müssen sie euch gehorchen und Zwangsarbeýt für euch
leisten. Lehnen sie das Angebot ab und wollen kämpfen, so belagert die
Stadt. Wenn der Herr, euer Gott, euch dann siegen lässt, müsst ihr alle
Männer töten. Die Frauen und Kinder, das Vieh und den übrigen Besitz dürft
ihr behalten; der Herr hat es euch geschenkt. So sollt ihr verfahren, wenn
eine Stadt weit von eurem Wohnsitz entfernt ist. Wenn sie aber in dem Land
liegt, das der Herr, euer Gott, euch geben wird, dürft ihr niemanden am
Leben lassen.) Das 31.
Kapitel der 4 Mose / Numeri, bildet ebenfalls ein Beispiel zu diesem
Thema, einige dieser Verse lauten:(Man wählte aus jedem Stamm tausend Kämpfer
aus, so dass ein Herr von 12.000 Mann zusammenkam. Sie griffen die
Midianiter an, wie der Herr Mose es befohlen hatte, und töteten alle Männer.
Die Frauen und Kinder nahmen sie gefangen, auch die Viehherden und den
ganzen übrigen Besitz der Midianiter nahmen sie mit. Die Städte und
Zeltlager vebrannten sie.) Weitere Einzelheiten können im Buch 4
Mose/Numeri nachgelesen werden. Auch steht in diesen Versen, dass Josua
als Nachfolger für Moses eingesetzt wurde und dass er den Geboten der
Thora gemäss handelte, indem er Millionen von Menschen tötete.
Interessierte Lesen sollten die Kapitel 1-31, der 4 Morse/Numeri
aufmerksam durchlesen. Hier zu lautet
auch der 8. und 9. Vers des 27. Kapitels des I. Buch Samuels: (So Zog
Davit mit seinen Leuten nach Ziklag. Von dort aus unternahmen sie Raubzüge
gegen die Nachbarstämme Judas, die Geschuriter, Geseriter, und
Amalekiter. Überall, wo David hinkam, machte er Männer und Frauen
nieder, aber die Schafe, Rinder, Esel und Kamele und auch die Kinder nahm
er als Beute mit.) Das 8. Kapitel
im II. Buch Samuel berichtet, dass der Prophet David, Friede sei mit ihm,
22.000 Soldaten der Syrer tötete. Im 10. Kapitel des gleichen Buches
steht, dass der Prophet David, Friede sei mit ihm, 40.000 vom Fussvolk der
Ammoniter vernichtete. Auch das 18.
Kapitel des I. Buches von den Königen liefert folgendes Beispiel zu
diesem Thema, indem es berichtet, dass der Prophet Elija, Friede sei mit
ihm, 450 der falschen Propheten Baals getötet hat. Das 14. Kapitel der I
Mose/Genesis teilt uns mit, wie die Könige das Volk von Sodom und
Amorites angriffen, das Volk unter denen sich auch der Prophet Lot, Friede
sei mit ihm, befand ausplünderten und gefangen nahmen. Als die Nachricht
den Propheten Abraham, Friede sei mit ihm, erreichte jagte er die Könige,
bis nach Dan nach, wo er sie niederschlug, ihnen ihre ganze Beute abnahm
und seinen Neffen Lot, Friede sei mit ihm, befreite. Auch in dem
Brief des Paulus an die Hebräer wird berichtet, dass Propheten wie David
und Samuel gegen Königreiche kämpften und siegten, dass sie einst
schwach waren und stark wurden und im Kriege wie Helden kämpften und
fremde Heere zurück trieben. All diese
Verse bestätigen uns, dass der Religionskrieg, nämlich der Kampf gegen
die Ungläubigen, allen vergangen Propheten befohlen wurde. Der
Religionskrieg des Islams wird nur für ALLAH, den Erhabenen geführt und
darf nicht mit den Kriegen der Herrscher verweckselt werden, die in den
Krieg zogen, um ihr Land zu vergrössern und Ruhm, Ehre oder andere
weltlichen Voteile zu erhalten. Der islamische Religionskrieg wird geführt,
um den heiligen Nammen ALLAHs, des Erhabenen zu verehren, indem man den
Menschen die Wahrheit und die Gerechtigkeit bekannt macht, um sie somit
von Folter und von Qual zu befreien. Nun fragen wir die Protestanten, ob
die Kriege der Propheten, die sie in ihren Büchern selbst zitieren, von
ALLAH, dem Erhabenen gelobt oder bestraft wurden. Falls sie von ALLAH, dem
Erhabenen erluabt und gelobt wurden, so zeigt dies eindeutig, dass ihr
Einwand unberechtigt ist. Doch hat ALLAH, der Erhabene diese Kriege
verboten und bestraft, so zeigt uns dies, dass der angeblich heilige
Paulus lügte, als er über den Propheten David berichtete. Ausserdem würde
dies bedeuten, dass die Thora falsch ist und aufgrund dem Fehler eines Gläubigen,
tausende von Menschen ihr Leben lassen mussten. Wie kann sich David,
Friede sei mit ihm, unter diesen Umständen, im Jenseits retten. Denn im 8.
Vers des 21. Kapitels der Offenbarung an Johannes heisst es: (Aber die
Feiglinge und Treulosen, die Abgefallenen, Mörder und Ehebrecher und
alle, die sich nicht an die Wahrheit halten, finden ihren Platz in dem See
von brennendem Schwefel.) [Anmerkung:
In verschiedenen Stellen unseres Buches (Sie
waren nicht imstande zu beantworten) wird eindeutig dargelegt, dass
alle Evangelien und die Thora, der Christen folgendes berichten (Nach
ihrem Tod werden die Menschen auferstehen und zur Rechenschaft gezogen.
Entweder werden sie die unentlichen Gaben des Paradieses geniessen oder
endlos im Höllenfeuer brennen). In Amerika und Europa leben
hunderttausende von Christen, unter denen sich Wissenschaftler,
Professoren und Generale befinden. Sie alle glauben an die Evangelien und
nehmen einmal in der Woche am Gottesdienst teil. Einige Menschen in der Türkei,
die nie islamische Bücher gelesen haben und nichts vom Islam wissen,
glauben doch tatsächlich, dass es fortschrittlich sei wie die Amerikaner
und Europäer zu leben und dass es fortschrittsfeindlich wäre ein Muslim
zu sein. Doch sie selbst ahmen nicht den Fleiss der Europäer und
Amerikaner nach, die sie im Bereich der Wissenschaften, der Mathematik und
Technologie vorlegten, sonder sie ahmen es nach, dass Frauen, Mädchen und
Jungen sich gemeinsam mit Muzik, Glückspielen und Alkohol amüsieren, an
Stranden ihren Gelüsten nachlaufen und Nachts ihre Nachbarn stören,
indem sie ihr Radio und ihr Fernseher aufdrehen. Den Islam jedoch, der
deratig Überschwenglichkeiten des Ichs verbietet, beschuldigen sie
fortschrittsfeinlich zu sein. Für sie sind
die Jungen und Mädchen, die nichts von Wissenschaft und Kunst verstehen,
doch sich den Überschwenklichkeiten ihres Ichs anpassen, fortschrittlich
und modern. Doch ein Muslim, der sein Studium vollendet hat, sich in der
Wissenschaft, der Kunst und im Handel gut auskennt, begabt, tugendhaft und
gut ist und seine Steuern regelmäßig zahlt, ist fortschrittsfeindlich,
weil er nicht den Überschwenklichkeiten seines Ichs gemäß handelt. Dies
führt dazu, dass moderne fortschrittliche Menschen, die Prostitution und
Faulheit ansporen und die Jungend somit in ein Unglück führen, das sie
auf der Welt und im Jenseits begleiten wird. Diese Ansicht führt auch
dazu, dass die Familien zerstört werden. Kurz gesagt werden nur die, die
das ausschweifende Leben und die Unmoral der Christen nachahmen, als
fortschrittlich und modern bezeichnet. Da man die Europäer und Amerikaner
nicht als fortschrittsfeindlich bezeichtet, obwohl sie, so wie die
Muslime, an das Paradies und an die Hölle glauben wird eindeutig
erkennbar, dass der, der sich nicht ihrer Unmoral anschliesst als
fortschrittsfeindlich dargestelt wird. Diese Nachahmer, die an keine
Religion glauben, bringen es sogar fertig, die religiöse Verbundenheit
der Amerikaner und Europäer nachzuahmen, was dazu führt, dass sie selbst
wahrhaftige Fortschrittsfeinde werden. Dieses Buch ist ein Beweis dafür,
dass Muslime gebildet und fortschrittsmäßig, die Nichtmuslime aber die
wahrhaftigen Feinde des Fortschritts sind.] Der Grund dafür,
dass der Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, den Religionskrieg nicht
geboten hat, war die kurze Zeit, die er besass um die Menschen aufzurufen.
Drei Jahre ist eine viel zu kurze Zeit um für ALLAH, den Erhabenen Krieg
zu führen. Auch war es unmöglich mit fünf bis zehn Männern und ein
paar Frauen gegen das römische Reich zu kämpfen. Als Jesus, Friede sei
mit ihm, erfuhr, welche schlechten Absichten die Juden für ihn hegten,
wurde er sehr unruhig. Im Evangelium nach Lukas (22/36, –) werden die
Worte, die der Prophet Jesus, kurz vor seiner Gefangenschaft, zu seinen
Aposteln sprach, folgendermaßen wiedergegeben: (Jesus erwiderte: “Von
jetzt ab gilt etwas anderes: Wer einen Geldbeutel und eine Vortasche hat,
soll sie mitnehmen! Wer nichts hat als sein Mantel, soll ihn verkaufen und
sich ein Schwert dafür beschaffen!” Die Jünger sagten: “Herr, da
haben wir zwei Schwerter” Später als er gefangen genommen wurde und
seine Aposteln ihn in Stich liesen, nützten diese Schwerte auch nichts.
Hieraus ist eindeutig zu erkennen, dass er sich nicht Ergeben wollte ohne
sich verteidigt zu haben, dass er sich mit diesen Schwerten schützen
wollte, aber nicht die notwendigen Mittel dazu besass ein Religionskrieg
zu führen. Da der Prophet
Jesus, Friede sei mit ihm, den Religionskrieg nicht eindeutig verboten hat
und er das Gesetz des Propheten Moses, Friede sei mit ihm, nicht ausser
Kraft setzte, sondern ihm volle Geltung verschaffte, liegt es klar auf der
Hand, dass dieses Gebot auch für seine Glaubensgemeinschaft gültig ist. In der Broschüre
der Protestanten wird folgender Einwand vorgebracht: (Den
religiösen Geboten des Islams gemäss, sind alle Nichtmuslime Feinde
Gottes und der Religion und deswegen sind die Muslime, den Andersgläubigen
gegenüber, feindlich gesinnt. Die Muslime versuchen die Nichtmuslime zum
Islam zu zwingen oder aber über sie zu herrschen, um ihnen Steuern
abnehmen zu können.) Antwort: Wahrhaftig bezeichnet der Islam jede Religion und jede
Konfession, die das Einheitsbekenntnis ablehnt, als verachtlich und
abscheulich. Die, die so glauben werden auch tatsächlich als Feinde
ALLAH, des Erhabenen und der Religion betrachtet. Doch es ist (wie wir es
berteits erwähnten) verboten sie zum Islam zu zwingen. Hiermit verleumden
die Christen die Muslime eindeutig. Die Muslime verabscheuen lediglich die
Nichtmuslime, die dem Islam gegenüber feinstelig eingestellt sind. Es ist
wahr, dass die Muslime solche Nichtmuslime verabscheuten, sie verachteten
und auch Kriege gegen sie führten. Doch wir möchten sie fragen, woher
der Hass und die Feinschaftlichkeit kam, die die Christen für die
verschiedenen Konfessionen ihrer eigenen Religion vorlegten und die zu
schrecklichen Kriegen und Gemetzel führten? Die Seiten der Geschichtsbücher
sind gefüllt von den Scheusslichkeiten und dem Kriegsgreuel, die die
Christen den Völkern antaten, die sie besiegten. Sie versuchten es,
andersgläubige Völker zu vernichten. 300 vor Hedschra bekannte sich der
Kaiser Konstantin zum Christentum und begann sein barbarisches Vorgehen,
indem er die Juden aus ihrem Land verbannte, nachdem er ihnen die Ohren
abgeschnitten hatte. Später verjagte er alle Juden aus Alexandrien, riss
alle jüdischen Tempel nieder und entnahm ihnen ihr Hab und Gut, indem er
grosse Blutbäder veranstaltete. Auch unter den spanischen Christen,
mussten die Juden sehr viel leiden. [Wir haben ihnen bereits von der Qual
berichtet, die die Juden in Spanien erleiden mussten.] Bei einem Fest in
der französischen Stadt Toulouse wurden Juden gehorfeigt, während in
anderen französischen Stadten die Juden gesteinigt wurden. Es ist eine
Tatsache, dass das Volk von ihren Gebietern zu dieser Greultat ermundert
wurde, durch die die Mehrzahl der französischen Juden vernichtet wurden.
Sie wurde insgesamt sieben mal aus Frankreich verbannt. Die Juden, die
in Ungarn lebten wurden ebenfalls von den Christen auf verschiedenster
Weise gequält. Entweder warf man sie ins Feuer, so das sie verbrannten
oder sie wurden im Wasser ertrunken. In England töteten sich die Juden
gegenseitig, da sie die Quälereien der Protestanten nicht länger
ertragen konnten. In Anwesenheit
ihrer Könige und Würdenträger, brachte es eine katholische Kirche, die
in Spanien gegründet wurde, fertig tausende von Juden und reichen
Christen, die man als Abtrünnig abstempelte, lebendig ins Feuer zu
werfen. Es steht in der Geschichte geschrieben, dass die dort anwesenden
Kirchenväter, Staatsmänner und Frauen, vor Freude Beifall leisteten, als
diese armen Menschen jammernd um Erbarmen flehten. Während der
1200 [1400] jährigen Geschichte des Islams geschah es kein einziges Mal,
dass die Muslime, die Juden und die Christen, so quälten, wie es diese zu
tun pflegten. Wer das Gegenteil beweisen kann, soll vortreten. Falls
jemand das Ereignis vorbringen will, das im Jahre 1861 n.Chr eintrat, dem
möchten wir mitteilen, das sich aus den Untersuchungen des osmanischen
Archivs, bei denen sich auch europäische Staatsangestellte befanden,
herrausstellte, dass französische Priester vom Jesuitenorden nach Libanon
und nach Damaskus kamen, um dort Zwietracht zu säen, was dazu führte
dass, die Drusen, die in den Bergen lebten, ins Libanom kamen und 300-400
Christen töteten. Das osmanische Reich stellte diese Mörder fest und
richtete sie hin. Auch wurde der Gouverneur von Damaskus in der Öffendlichkeit
niedergeschossen, weil er seine militärische Pflicht ungenügend ausgeführt
hatte. Im 12. Kapitel
des Buches (Türkiye Tarihi)
heisst es hierzu, (Als der Übersetzer Rüschtü Pascha Grosswesir war,
waren die Dursen und die katholischen Maroniten, die sich im Lebanon
befanden, miteinander befeindet. Die Briten hetzten die Dursen und die
Franzosen die Maroniten gegeneinander auf, sodass es zu schwären Kämpfen
kam. Der Grosswesir von Libanon Hurschid Pascha und der Grosswesir von
Damaskus konnten diese Kämpfe nicht verhindern. Napoleon III hoffte, dass
sich dieser Krieg ausbreiten würde, denn er plante somit leichter in
Libanon eindringen zu können. Doch durch den Einriff des Osmanischen
Staates legten sich diese Unruhen.) Der berühmte,
grosse Gelehrte aus Algerien, Emir Abdülkadir ibni Muhyiddin el-Haseni[25], trug mit seinen Heldentaten dazu sei, dass sich die Unruhen
in Damaskus legten. Diese Persönlichkeit, die ein wahrer Muslim war,
vereinigte sich mit den anderen Muslimen und verteidigte die christlichen
Wohnsitze der Stadt. Er rettete viele Christen aus den Händen der Dursen,
unter ihnen befand sich auch der französische Konsulat. Und indem er sie
in seinem eigenen Quartier unterbrachte, schütze er sie vor weiteren
Angriffen und half den Bedürftigen. Die Franzosen. die einst seine grössten
Feinde waren, zeichneten ihn nun mit ihrem grössten Orden aus. Um den
Geboten ALLAHs, des Erhabenen gerecht zu werden, schützte er die
Franzosen und die Christen, gegen die er einst zahlreiche Kriege geführt
hatte. Der Aussenminister Fuat Pascha gab ihm jede militärische,
staatliche, politische und finanzielle Vollmacht, um die Unruhen
abzuschaffen und jede Reform, die dazu nötig ist, durchzusetzen. Fuat
Pascha, der sich zu der Zeit in Beirut befand, reiste sofort nach Damaskus
und bestrafte die Dursen, die diese Unruhen veranlassten. Die Christen
wurden mit 75.000.000 Piaster entschädigt. Als Fuat Pascha erfuhr, dass
sein Freund Ahmed Pascha, vom Militärsgericht zum Tode verurteilt wurde,
weil er die Unruhen nicht verhindern konnte, sagte er. (Ich habe noch nie
jemanden getötet und kann noch nicht einemal einem Huhn den Korf
abschlagen, doch schaut, zu was mich ALLAH, der Erhabene veranlasst hat.)
Welcher christlicher Staat kann ein deratiges Vorbild der Gerechtigkeit
vorweisen? Nein, sie waren nicht gerecht, sie unterdückten auf
grausamster Weise und förderten jede Ungerechtigkeit. Obwohl dieses
Ereignis, als Beispiel der islamischen Gerechtigkeit, viel eingehender
behandelt werden müsste, müssen wir hier einhalten, da der Umfang
unseres Buches begrenzt ist. Intressierte Leser können in den Geschichtsbüchern
nachschlagen.] Die Christen
die es angeblich ablehnen Kräfte einzusetzen um weltlichen Gründen
nachzugehen und behaupten, dass sie ALLAH, den Erhabenen und ihre Nachbarn
nur aus geistigen Gründen lieben, füllten leider die Seiten der
Geschichtsbücher mit den Grausamkeiten und Tyranneien, die sie sich
gegenseitig antaten. Jeder Mensch, der Liebe und Barmherzigkeit in seinem
Herz trägt, wird schaudern wenn er die Grausamkeiten der Christen liesst
und er wird nicht nur die Christen, sondern die Menschheit verabscheuen,
weil sie die Fähigkeit besitzt diese Grausamkeiten zu veranlassen. Ein europäischer
Geschichtsforscher legte mit seinen Werk, neben einigen Ereignissen dieses
Jahrhunderts, auch die Gesamtzahl der Menschen dar, die von den Christen
im Namen des Christentums, getötet wurden. Besonders zur Besinnung
unserer muslimischen Brüder möchten wir ihnen nun ein Übersetzung aus
diesem Buch wiedergeben: Im Jahre 1251
n.Chr. gerieten die christlichen Geistlichen Novatianus und Cornelius in
Meinungsverschiedenheit, was zu grossen Auseinandersetzungen führte. Auch
in Karthago brachte der Kampf um eine höher Stellung, die Geistlichen
Sprin und Nevat, so ineinander, dass es auch hier zu grossen
Auseinandersetzungen kam. Wegen diesen Steitigkeiten mussten in Rom und in
Karthago sehr viele Menschen sterben. Obwohl die genaue Anzahl der Toten
nicht bekannt ist, waren es unübertrieben ungefähr 200.000 Menschen. Die Christen rächten
sich an ihren Feinden, sobald sich eine Gelegenheit dafür bietete. Zur
Zeit des Kaisers Konstantin I töteten sie den König Galerius und seinen
Sohn Kottidi, sowie den König Eaximinus, seinen sieben jährigen Sohn und
seine Tochter. Seine Frau wurde durch die Strassen der Stadt Antiochia
geschleift und danach wurden sie alle in den Fluss geworfen, sodass sie
ertranken. Auch die Frau von Kaiser Galerius wurde in Saloniki ermordet.
All diese Unruhen führten dazu, dass ungfähr 200.000 Menschen ihr Leben
lassen mussten. Zwei
christliche Geistliche, die dem Donattismus, einer christlichen Sekte, die
in Afrika entstand angehörten, lehnten sich gegen die römische Kirche
auf. Während diesen Aufständen mussten 400.000 Menschen sterben. Nach
dem Befehl dieser Geistlichen durften sie jedoch nicht mit Schwerten getötet
werden, sondern sie mussten sterben, indem man mit Keulen ihre Köpfe
zerschlug. Der Vater und
der Sohn sind zwei Grundelemente der Dreieinigkeit, die nach dem
Entschluss des Ökumenischen Konzils von Nizäa auch materiell miteinander
verbunden sind. Doch wie es auch in den Geschichtsbüchern geschrieben
steht, führte dieser Entschluss zu grossen Auseinandersetzungen und Kämpfen.
Diese Unruhen, die 400 Jahre andauerten, zerstörten Rom mehrfach und
vernichteten hunderte von Dynastien. Es wird vermutet, dass mindestens
300.000 Menschen aufgrund dieser Meinungsverschiedenheiten sterben
mussten. Während den Unruhen der Anganoglesten und Angolater wurden
60.000 Menschen getötet. Zur Zeit des Kaisers Justinian I und seiner Frau
Theodora wurden 1.000 Anhänger der Sekte Manichär ermordet. Diese Sekte
vertrat den Glauben, dass Gut und Böse, beide Grundelemente seien.
Nachdem der Beichtvater Theodoras behauptete, dass Theodora erst dann ins
Paradies eintreten könnte, nachdem Anhänger einer falschen Sekte getötet
werden, wurden diese Menschen erbarmungslos ermordet. Die Anzahl der
Menschen, die schon vor diesem Massaker sterben mussten, indem sie
gekreuzigt, ertrunken oder aufgespiest wurden, betrug 20.000, doch für
das Paradies der Teodora war es dem Beichtvater anscheinend noch viel zu
wenig. Überall und
in jedem Jahrhundert führten die Auseinandersetzungen der Bischöfe und
der Patriarchen zu Kriegen, in denen mindestens 20.000 Menschen sterben
mussten. Man sagt, dass
während den Kreuzzügen, die 200 Jahre andauerten, ungefähr 2.000.000
Christen, wiederum von Christen ermordet wurden, die wir ihnen hier gerne
als bescheidene 1.000.000 anzählen möchten. Doch dem müssen wir leider
noch die Anzahl der gestorbenen Christen hinzufügen, die an der Ostsee
lebten und während den Raubzügen der Keuzrittern ausgeraubt und
erbarmungslos ermordet wurden, die Zahl beträgt mindestens 100.000. Nachdem der
Papst gegen die Albigenser den Krieg erklärte, starben mindestens 100.000
Menschen in Hanguedoc. Die Leichen dieser Menschen blieben tagelang
liegen, bis man sie in Brand setzte, sodass die Asche der Leichen eine
lange Zeit darlag. Seid dem Papst Gregor VII starben während den Kriegen
gegen verschiedene Herrscher insgesamt 50.000 Menschen. Die Behauptung,
dass das westliche Volk sich von der Religion abwendet, führte dazu, dass
im 14. Jahrhundert 50.000 Menschen ermordet wurden. Als nach
diesen Ereignissen die christlichen Geistlichen Johos und Cirum ins Feuer
geworfen wurden, enstanden neue Kriege, bei denen weitere 150.000 Menschen
getötet wurden. Die Massaker
von Merbondol und Gaberir, sind zwar nicht von grosser Bedeutung, doch
wurden auch hier Menschen, unter denen sich sogar Säuglinge befanden,
lebendig ins Feuer geworfen. Mädchen wurden vergewaltigt und zerstückelt
und die Frauen wurden in die Luft gesprengt, indem man das Pulver, das man
ihnen zwischen die Beine stopfte, anzündete. 18.000 Menschen wurden auf
dieser Weise von den Christen ermordet. Von dem Papst
Leo X bis zum Papst Klemens IX, wurden durch die Urteile der Inquisitoren,
das Volk und sogar Geistliche und Prinzen ermordet, indem man ihnen den
Kopf abschlug oder sie lebendig ins Feuer warf. In Deutschland, Frankreich
und England schlugen die Henker so viel Bürger nieder, dass es selbst bei
ihnen Überdruss hervorrufte. Hinzu kamen noch die Unruhen die durch
Luther entstanden, der die Vereinigung des Abendmahls und die Taufe
ablehnte und auch diese Meinungsverschiedenheit führte zu 30 Aufständen.
Während diesen Aufständen, der Bartholomäusnacht und den Massakern in
den Städten Irlands und auch anderen Orten wurden über 3.000.000
Menschen getötet. Durch das
Inquisitionsgericht, das ein Verein der Geistlichen war, wurden insgesamt
5.200.000 Menschen getötet, indem man sie kreuzigte oder lebendig ins
Feuer warf. Zwar berichtet
der Autor dieses Buches, das in Amerika 5.000.000 Einheimische im Namen
des Christentums ermordet wurden, doch nach den Ermittlungen des
Patriachen Laskas steigt die Zahl auf 12.000.000. Die
christlichen Missonare, die das Christentum in Japan verbreiten wollten, säten
Zwietracht unter das Volk, sodass es zu Aufständen und Kriegen kam, in
denen weitere 3.000.000 Menschen sterben mussten. Die Gesamtzahl der
ermordten Menschen beträgt 25.000.000. Nachdem der
Autor dieses Buches es eingesteht, dass er die Mindestzahl der ermordeten
Menschen angab, wendet er sich folgendermaßen zu seinen Lesern: (Meine
geeherten europäischen Leser! Falls sie eine Ahnentafel besitzten, so
untersuchen sie sie bitte eingehend. Bestimmt werden sie dort auf einen
ihrer Ahnen stossen, der während diesen religiösen
Meinungsverschiedenheiten, getötet wurde oder getötet hat. Das englische
Parlament veröffentlichte am 25 Juni 1643 n.Chr., dass alleine in Irland
154.000 Protestanten getötet wurden.) Die Übersetzung endet hiermit. Während die
Katholiken ihre Grausamkeiten an andere Völker und besonders, am Ende des
Mittelalters, an die Protestanten ausübten, vervollständigten die
Protestanten den christlichen Greul, indem sie ebenfalls schreckliche
Blutbäder veranstalteten. Zeitweise übertafen sie sogar die
Grausamkeiten der Katholiken. Der katholische Engländer Thomas schrieb
auf Seite 41 und 42 seines Buches (Mir’at-i sidk), das im Jahre 1267 (1643 n.Chr.) veröffentlicht
wurde: (Kurz nachdem die Protestanten in Erscheinung traten, rissen sie
645 Armenküchen, 90 Schulen, 2300 Kirchen und 110 Krankenhäuser nieder.
Tausende von alten und bedürftigen Menschen, die sich in diesen Gebäuden
aufhielten wurden getötet. Sie scheuten auch nicht davor zurück, die
katholischen Grabstätten auszuplündern.) Auf der 52. Seite berichtet er
weiterhin: (Die Protestanten setzten, zum Nachteil der Katoliken, über
100, sehr ungerechte Gesetze in Kraft. Zum Beispiel durften die Katoliken
kein Erbe von ihren protestantischen Verwandten annehmen, nach ihrem 18.
Lebensjahr durften sie sich kein Grundstück aneignen, es durften keine
katholischen Schulen geöffnet werden, katholische Priester durften nicht
predigen und ihre Steuern wurden erhöht. Auch wurde die Verbreitung der
katholischen Konfession mit einen hohen Geldstrafe bestraft. Priester, die
dies wagten, wurden verhaftet und zu einer Geldstrafte von 700 Rubeln
bestraft. Die Katholiken die Schulen im Ausland besuchten, wurden sogar
ausserhalb von England ermordet und ihr gesamtes Hab und Gut wurde
beschlagnahmt. Die Katholiken, die zu bestimmten Gottesdiensten der
Protestanten nicht enschienen, wurden mit einer hohen Geldstrafe bestraft.
Sie durften kein Gottesdienst nach ihrem Glauben halten, sie durften nicht
auf Pferden reiten, man nahm ihnen all ihre Waffen, sie galten nicht als
Zeugen und alle Priester, die keine Protestanten waren und alle, die es
wagten sie zu beherbergen wurden ebenfalls getötet. Die Königen
Elisabeth, die sich dazu berufen fühlte, den Protestantismus in ganz
England zu verbreiten, erlaubte es, dass man den Katholiken jede
Grausamkeit und jede Ungerechtigkeit antat. (Sie selbst war der Führer
dieser Grausamkeiten.) Allein 204 berühmte Persönlichkeiten wurden durch
Henker hingerichtet. 95 Bischöfe wurden in den Kerkern getötet.
Wohlhabende Katholiken wurden zu lebenslanger Haft verurteilt. Die
Protestanten peitschten jeden Katholiken, den sie begegnenten, aus. Die Königen
von Schottland Estorat, die ein Katholikin war, wurde hingerichtet,
nachdem sie eine lange Zeit in Haft leben musste. Ebenfalls zur Zeit der Königen
Elisabeth, wurden die gebildeten Katholiken und ihre Geistlichen in
Schiffen zusammen gebracht, die man dann auf offener See untergehen liess,
sodass sie alle sterben mussten. Auch schickte die Königin ein Herr auf
Irland, das damit beauftragt war, die Irländer zum Protestantismus zu
zwingen. Diese Soldaten vervollständigten ihren Auftrag, indem sie
Kirchen in Brand setzten und alle Persönlichkeiten ermordeten. Jene die
in die Wälder fliehen konnten, wurden wie Tiere gejagt und getötet.
Sogar die, die sich zum Protestantismus bekannten, wurden nicht am Leben
gelassen. Im Jahre 1643 beauftragte das Parlament Beamte dazu, das gesamte
Hab und Gut der Katholiken zu beschlagnahmen. Diese Tyrannei dauerte an,
bis der König James II, im Jahre 1099 (1687 n.Chr.) sich den Katholiken
erbarmte. Doch die Protestanten waren darüber deratig empört, dass 4000
von ihnen, dem König einen schriftlichen Antragt stelten, damit diese
Gesetze erneut im Kraft treten. Nachdem das Parlament diesen Antragt
ablehnte, vereinigten sich 100.000 Protestanten und setzten alle
katholische Kirchen und Wohnorte Londons in Brand. Allein in einem
Stadtviertel wurden 36 Brände verursacht.) Den Christen,
denen der Glaubenskrieg versagt wurden und denen geboten wurde, auch die
andere Wange hinzuhalten, wenn sie jemand auf die Wange schlägt, für die
zu beten, die sie verfluchen, ihre Brüder 70. Mal zu verzeihen und ihre
Nachbarn so zu lieben wie sich selbst und die behaupten der Religion des
heiligen Propheten Jesus, Friede sei mit ihm, zu folgen, veranstalteten
unter sich deratige dramatische und grausame Geschehenisse. Der
Religionskrieg des Islams jedoch führte niemals zu einem deratigen Greul.
Denn die Muslims führten den Glaubenskrieg um die islamischen Länder von
den Angriffen der barbarischen Christen zu schützen oder aber um die
Menschen von der Tyrannei ihrer grausamen Herrscher zu befreien. Der
islamische Glaubenskrieg wird geführt um grausame Herrscher, die auf die
Ungerechtigkeit bestehen, mit Gewalt, zu Vernuft zu bringen, den Namen
ALLAHs, des Erhabenen zu verehren und die schöne Tugend des Islams zu
verbreiten. Die
unentbehrlichen Verplichtungen und die Sitten des Glaubenskrieges sind
folgende: 1– Vor dem
Krieg muss es den Ungläubigen mit angemeßenen Worten angeboten werden,
in den Islam zu treten. Es muss ihnen berichtet werden, dass der Islam,
die beste und erhabenste Religion ist und dass ALLAH, der Erhabene Eins
ist und dass ER keinen Teilhaber besitzt und dass IHM niemand ähnlich ist
und der heilige Prophet, Friede sei mit ihm, ein von IHM gesandter Prophet
ist. Nehmen sie es an und bekennen sie sich zum Islam, so werden sie als
Muslime angenommen und sind Brüder der Muslims. 2– Wenn die
Ungläubigen diese Gabe und dieses Glück ablehnen und sprechen, wie es in
dem 74. heiligen Vers der Sure Schu’ara (die Dichter) berichtet wird,
indem sie dem Sinn nach sagen (Nein,
doch fanden wir unsre Vater desgleichen tun) und darauf bestehen im
Unglauben zu bleiben, so darf man sie nicht dazu zwingen ihre Religion zu
ändern. Es wird ihnen vorgeschlagen gemeinsam in Frieden zu leben,
solange sie dazu bereit sind ein geringe Summe an Steuern (Cizye) zu
zahlen, das als Gegenleistung für die Sicherstellung ihres Lebens, ihres
Gutes, für die Freiheit ihre eigene Religion auszuführen und für die
sozialen Leistungen erhoben wird. (Diese Steuer beträgt eine Summe von
1,5 bis 3 Silbermünzen). Wenn sie diesen Vorschlag annehmen, so dürfen
sie ihre Religion genau so frei ausleben, wie die Muslime. Ihr Leben, ihre
Tugend und ihr Gut wird vom islamischen Staat genau so geschützt, wie es
bei den Muslimen der Fall ist. Kein Muslim darf unerlaubt ihre Häuser
betreten oder ihre Frauen belästigen. Kein Muslim darf sich nicht nur
einen Pfennig von ihrem Geld ungerecht aneignen oder ihnen Böses sagen.
Die Gerichte, die nach dem heilige Koran gemäß richten, behandelten sie
immer gleichberechtigt und ihnen wurde kein Unrecht angetan. Sie leben
gemeinsam mit den Muslims und besitzen die gleichen Rechte. Im islamischen
Staat besitzt ein Hirte die gleichen Rechte wie ein Gouverneur. 3– Falls ein
Ungläubiger auch diese zweite Bedingung nicht annimt, und entschlossen
ist gegen die Muslime zu kämpfen, so wird der Glaubenskrieg gegen ihn geführt,
indem man die diebezügliche Sitte und Gerechtigkeit einhält. Dies ist
das Maß und die Gerechtigkeit des islamischen Glaubenskrieges, an die man
sich halten muss. Wir überlassen es nun den Gewissen der einsichtigen und
verständnisvollen Menschen, die Geschichte und die Taten der Christen und
der Muslime abzuwiegen und gerecht über beide Religionen zu urteilen. Aus
den oben angegeben Worten wird eindeutig erkennbar, dass nicht Zwang und
Habsucht dazu führten, dass sich der Islam innerhalb kürzester Zeit
verbreitete. Der Islam verbreitete sich in kürzester Zeit, weil er die
wahre, letzte Religion ist, die eine allgemeine Gerechtigkeit verkündet
(nämlich die Wissenschaft, den Fleiss, die Barmherzigkeit und die guten
Sitten hervorhebt) und der Schöpfung der Menschen gemäß ist. Selbst die
christlichen Geistlichen sahen es ein, dass jeder der sich dem Islam
anpasst und seine Gebote genaustens einhält, in kurzer Zeit einen
materiellen Wohstand und seelischen Frieden erreicht, denn ihre diesbezüglichen
Worte lauten (Die Beduinen, die eins arabische Götzendiener waren
erlebten, nachdem sie in den Islam traten, eine seelische Erhöhung, die
sich durch Fortschritte in der Wissenschaft, Kunst und Kultur auswirkte.) Wenn sie doch
nur ein wenig Gerecht sein könnten, dann würden sie verstehen, dass die
Muslime einen Aufstieg erlebten, weil sie sich an die letzte und
vollkommenste Religion hielten und sich dem letzten Propheten Muhammad,
Friede sei mit ihm, anpassten und so würden auch sie das Glück erreicht
haben.] Währe es
einfach gewesen im Schatten der Schwerte die Religionen der Menschen zu ändern,
so wäre es gewiss nicht zu den heftigen Kämpfen zwischen den Katholiken
und den Protestanten gekommen, bei denen milionen von Menschen sterben
mussten. Obwohl ihre Glaubensgrundsätze einander sehr nahe sind, gelang
es weder den Katholiken, mit Zwang und Druck den Glauben der Protestanten
zu ändern, noch gelang es den Protestanten, mit barbarischer Folterei,
den Glauben der irländischen Katholiken abzuschaffen. Wenn aber nun
die Behauptung aufgestellt wird, dass sich die Menschen zum Islam
bekannten, um von der Last der Steuer befreit zu sein, so widerlegen wir
diese Behauptung, indem wir sie daran erinnern, dass die Protestanten
jeden, der ihre Religion annimmt, mit hohen Summen belohnt und ihnen sogar
einen regelmäßigen Lohn zuteilt. Aber trotzdem haben sie keinen
bedeutenden Muslim, der sich seiner Religion bewusst ist, überzeugen können,
obwohl sie schon seid langen Jahren mit dieser Absicht in den islamischen
Ländern tätig sind. Im Angesicht dieser Tatsache ist es Unwissenheit und
reiner Stur zu behaupten, dass (die Christen den Islam annahmen, um von
der Last einer Steuer befreit zu werden, die einmal im Jahr eingezogen
wird und wahrhaftig nicht von Bedeutung ist. [Die
christlichen Geistlichen haben es anscheinend vergessen oder bewusst nicht
erwähnt, dass der islamische Staat nicht nur von den Ungläubigen eine
Steuer verlangt, sondern auch von ihren muslimischen Bürgern eine Steuer
(Uschur) bezieht, die eine weitaus höhere Summe beträgt. Bevor wir das
Thema des Glaubenskrieges beenden, möchten wir sie noch auf etwas
aufmerksam machen: Ein Staat und ein Volk das sehr bescheiden und höflich
ist, wird die Gier der feindlichen Länder erwecken und unter ihren
Angriffen leiden. Denn Höflichkeit und Bescheidenheit wird vom Feind als
Schwäche und Furcht ausgelegt. Die Geschichte beinhaltet tausende von
Beispielen die unsere Worte bestätigen. Wenn der Islam den Glaubenskrieg
nicht geboten hätten, so müssten die Muslime unter den Angriffen ihrer
Feinde sehr leiden. Heute investieren die Regierungen aller Länder einen
grossen Teil ihres Staatshaushalts in Abwehr und Kriegsinsdustrie. Auch
die unter entwickelten Länder, deren Volk am Hungern sind, handeln auf
dieser Weise. Denn diese ist die Vorraussetzung für die Beständigkeit
eines Staates und eines jeden Vaterlands. Die Christen, die es als Beweis
für die Überlegenheit ihrer Religion ansehen, dass ihnen der
Religionskrieg nicht geboten wurde, griffen jedoch die islamischen und
auch andere schwachen Länder an, sobald sich ihr Staat stärkte. Sie
besetzten, tyrannisierten und raubten diese Länder aus. Dabei verhielten
sich England, Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien am grausamsten.
Nun fragen wir diesen Priester, welch einen Sinn die Worte noch haben können,
die uns berichten, dass den Christen der Religionskrieg nicht geboten
wurde.] Ein weiterer
Einwand, den die christlichen Geistlichen an den Islam richten ist, dass
im Islam die Schuld nicht Verziehen wird. In einer ihrer Broschüren
behaupten sie: (Die Evangelien
gebieten bei persönlichen Verfahren mit Zuneigung, Geduld und Vergebung
zu handeln und weisen mehr auf die Notwendigkeit dieser Eigenschaften hin,
als es im Religionsgesetz des Propheten Moses, der Fall ist. Demnach müsste
das Vergeben vom Islam volltrefflicher verkündet werden, als es das
Christentum tat. Doch der Islam bestraft die Schuld viel härter, als das
Gesetzt des Propheten Moses es verkündete. Der Islam erlaubt die
Wiedervergeltung und erachtet auch die Rache als zulässig. In 35. Vers
der Sure Isra (Die Nachtfahrt) heisst es sinngemäß: (Ist
aber jemand ungerechter Weise getötet, so geben wir seinem nächsten
Anverwandten Gewalt) und im 178. Vers der Sure Bekara heisst es dem
Sinn nach: (O ihr, die ihr glaubt,
vorgeschrieben ist euch die Wiedervergeltung im Mord: Der Freie für den
Freien, der Sklave für den Sklaven, und das Weib für das Weib!) Hier
möchten wir sie darauf aufmerksam machen, dass der Koran keine Maßnahmen
beinhaltet, die den Missbrauch dieses Gesetztes verhindern könnte, wie es
in der Thora der Fall ist. Aus diesem Grund, sahen es mache islamischen Völker
als Erlaubt an, an Stelle des Mördes einen seiner Verwandten
hinzurichten. Dies führte dazu das unschuldige Menschen für die Schuld
eines anderen Sterben mussten. In der Thora jedoch wurden Maßnahmen
getroffen, die den Missbrauch der Wiedervergeltung verhindern. Im 23.
Kapitel 5Mose/Deuteronomium steht hierzu: (Wenn einer ein Verbrechen
begangen hat, auf dem die Todestrafe steht, darf nur er selbst dafür
bestraft werden, nicht seine ganze Familie. Eltern sollen nicht für ihre
Kinder und Kinder nicht für ihre Eltern mitbestaft werden.) Der Koran befiehlt die Wiedervergeltung nicht nur für
ein Verbrechen auf dem die Todesstrafe steht, nein auch kleine
Verletzungen werden mit Wiedervergelung bestraft. In dem 60. Vers der Sure
Hac (Die Pilgerfahrt) heisst es dem Sinn nach: (Und
wer sich Recht verschafft nach dem Masse des Ungerechts, das ihm getan
ward, und als dann wieder Gewalt erleidet, wahrlich, dem wird ALLAH
helfen.) Mit deratigen Versen befiehlt der Koran den Muslimen ihren
gegenseitigen Hass zu äussern, was jedoch genau das Gegenteil von Geboten
der Evangelien ist, die vorweisen diesbezüglich Geduldig, Liebevoll und
Verzeihlich zu handeln. Da der osmanische Staat einsah, dass deratige
Gebote die Grausamkeit und die Ungerechtigkeit fördern, unterliess er es
so zu richten wie es im 38 Vers der Sure Maide (Der Tisch) dem Sinn nach
folgendermassen befohlen wird (Und
der Dieb und die Diebin, schneidet ihnen ihre (die rechten) Hande ab als
Lohn für ihre Taten.) Antwort: (Mit diesen Worten legen die christlichen Geistlichen ihre
Einwände gegen den heiligen Koran dar, und zwar behaupten sie, dass die
Evangelien die Liebe und das Verzeihen gebieten, der heilige Koran jedoch
keine dieser Eigenschaften vorweist. Auch behaupten sie, dass der heilige
Koran den Verwandten eines Getöteten Gewalt und Rechte zuteilt, die
jedoch aufrund des heiligen Verses, der die Wiedervergeltung gebietet, mit
Leichtigkeit Missbraucht werden können, da der heilige Koran keine
diesbezüglichen Maßnahmen enthält. Sie erheben auch Einwand, weil der
heilige Koran das gegenteil als die Evangelien vorweist, nämlich seinen
Mitmenschen mit Liebe, Geduld und Vergebung entgegen zu kommen. Da wir bereits
einige der heiligen Versen und Hadithen, die über das Verzeihen und die
Zuneigung berichten vorgegeben haben, möchten wir sie hier nicht noch
einmal wiederholen. Doch das heilige Vers das die Wiedervergeltung
befiehlt, ist weitaus umfangreicher als diese Geistlichen es, in ihren
Einwänden angeben. Hinterlistig versuchen sie die Wahrheit zu verbergen.
Der gesamte 178. heilige Vers der Sure Bekara lautet dem Sinn nach: (O
ihr, die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch die Wiedervergeltung im Mord:
Der Freie für den Freien, der Sklave für den Sklaven, und das Weib für
das Weib! Der aber, dem von seinem Bruder etwas verziehen wird, bei dem
lasse man Güte walten; doch Entschädigung sei ihm reichlich. Dies ist
die Erleichterung von eurem Herrn und eine Barmherzigkeit. Und wer sich
nach diesem vergeht, den treffe schmerzliche Strafe.) Wie
ersichtlich ist dies einer der offenbaren Gebote des heiligen Korans, die
neben der Wiedervergeltung auch gebietet, einen Mörder auf dem die
Todesstrafe steht, gegen ein entrichtetes Blutgeld, zu verzeihen. Dies
gibt es im Religionsgesetz des Propheten Moses, Friede sei mit ihm, nicht.
Der Verzicht auf die Wiedervergeltung, durch ein entrichtetes Blutgeld,
ist eine Gabe und eine Erleichterung für die Muslime. Dieser
Priester verheimlicht die Leichtigkeit, die der heilige Koran im Bezug auf
die Wiedervergeltung vorweist. Allerdings möchte wir sie darauf
aufmerksam machen, dass dieser heilige Vers, die Verwandeten des
Ermordeten, mit einer göttlichen Drohung davor warnt, den Verwandten des
Mörders einen feinschlaftlichen Krieg zu erklären. Dieser Prister nahm
sich aus dem heiligen Vers, das über die Verwandten des Ermordeten
berichtete, nur den Teil heraus, der ihm passte, den anderen Teil liess er
einfach weg. Der Glaube, dass die Muslims genau so wenig von ihrer
Religion wissen, wie die Christen von den Evangelien, bringt die Christen
immer wieder dazu, zu dieser Täuschung zu greifen. Der 33. heilige Vers
der Sure Isra (Die Nachtfahrt) lautet dem Sinn nach:(Und tötet keinen Menschen, den euch ALLAH verwehrt hat, es sei denn um
der Gerechtigkeit willen. Ist aber jemand ungerechter Weise getötet, so
geben wir seinem nächsten Anverwandten Gewalt (sodass die diesbezügliche
Vorschift des Religionsgesetzes in Kraft tritt). Doch sei er nicht maßlos
im Töten (des Mörders); (sondern entscheide sich für die
Wiedervergeltung oder für die Vergeltung durch ein Blutgeld) siehe er
findet Hilfe.) Mit diesem heiligen Vers wird dem Verwandten des
Ermordeten eindeutig geraten, auf die Wiedervergeltung zu verzichten. Die
Gewalt die dem Verwandten des Ermordeten gegeben wird, ist die Freiheit,
zwischen der Wiedervergeltung und der Vergeltung durch ein Blutgeld, zu
entscheiden. Doch Albanien, Tscherkess und einige arabische Völker, denen
die Vorschriften des heiligen Koran nicht bekannt sind, handelten gegen
den Geboten des Islams und übten Blutrache, wodurch viele unschuldige
Menschen sterben mussten. Dies ist eine alte Sitte, die von vielen wilden
Völkern befolgt wird und kann keineswegs diesem heiligen Vers
zugeschrieben werden. In diesem Sinn
gebietet der heilige Koran die Wiedervergeltung und das Verzeihen, durch
ein eingerichtetes Blutgeld. In den vier Evangelien jedoch, steht nichts
von der Wiedervergeltung, sondern es wird geboten Verbrechen zu verzeihen,
was bedeutet, dass man jeden Mörder, jeden Dieb und jeden Verbrecher
verzeihen soll. Wenn es möglich ist, ein Volk mit einem deratigen Gesetz
zivilisirt zu regieren, dann werden wir schweigen, doch ist uns bekannt,
dass kein einziges christliches Land, nach diesem Gebot handelt. Dies ist
der Grund warum wir den nutzlosen und leeren Worten dieser Geistlichen
keinen Wert schenken. Sowie der diesbezügliche Vers der Thora dem Islam gemäß ist, so sind auch die weiteren diesbezüglichen Gebot |