INHALT

SIE WAREN NICHT IMSTANDE ZU BEANTWORTEN

Ihlâs Stiftung Band –7

  1-Anfang

  2-Nhaltsverzeichnis

  3-Zur Einrichtung Des Buches

  4-Vorwort

  5-Einführung

  6-Glaubenslicht Der Herzen

  7-Eine Studie Über Die Vier Bücher, Die Als Evangelien Bezeichnet Werden

  8-Das Evangelium Nach Matthäus

  9-Das Evangelium Nach Markus

10-Das Evangelium Nach Lukas

11-Das Evangelium Nach Johannes

12-Die Unterschiede Und Widersprüche Der Vier Evangelien

13-Eine Studie Über Die Bücher Im Neuen Testament

14-Erwiderung Auf Das Buch "Die Festigkeit Der Überlegungen"

15-Der Heilige Koran Und Die Evangelien Von Heute

16-Die Unrichtigkeit Der Lehre Von Der Dreieinigkeit

17-Die Beweise Für Die Unrichtigkeit Der Lehre Von Der Dreieinigkeit Mit Den Worten Des Heiligen Propheten Jesus, Friede Sei Mit Ihm

18-Erwiderung Auf Die Verleumdungen Eines Priesters

19-Allah, Der Erhabene, Ist Einzig

20-Das Thema "Wissen"

21-Das Thema "Macht"

22-Jesu, Friede Sei Mit Ihm, War Ein Mensch; Man Darf Ihn Nicht Anbeten

23-Jesus, Friede Sei Mit Ihm, Ist Ein Prophet; Man Darf Ihn Nicht Anbete

24-Von Den Vier Evangelien

25-Das Judentum Und Die Thora

26-Der Talmud

27-Was Ist Zivilisation?

28-Die Letzten Worte Eines Märtyrers

29-Die Übersetzung Des 147. Briefes

30-Die Übersetzung Des 83. Briefes

31-Die Übersetzung Des 110. Briefes

32-Die Übersetzung Des 16. Briefes

33-Die Übersetzung Des 153. Briefes

34-Die Übersetzung Des 154. Briefes

35-Islamische Wissenschaften

36-Gelehrtheitsstufen Nach Der Islamischen Rechtswissenschaft Bzw. Der Rechtsgelehrten

37-Glossar

38-Hadis-i Scherif

5– Im Evangelium nach Johannes (2/2) heisst es: (Weil er sich für uns geopfert hat, kann unsere Schuld, ja sogar die Schuld der ganzen Welt vergeben werden.) Dieser Vers teilt uns mit, daß allein der Prophet Jesus sündenfrei und die Busse der Sünden der ganzen Welt ist.

Aber in dem Buch der Spichwörter (21/18) wird folgendens berichtet: (Einmal werden die Plätze vertauscht, dann trifft den Bösen das Unglück, das jetzt der Gute erleiden muß.) Hier wird berichtet, daß der Sünder für den Frommen und der Schlechte für den Guten büssen wird. (Dies aber widerspricht den Aussagen des Johannes.)

6– Im Brief an die Hebräer (7/18, 19) steht: (Die frühere Vorschrift ist außer Kraft gesetzt worden, weil sie schwach und nutzlos war. Denn das Gesetz Moses konnte die Menschen nicht vollkommen machen und ans Ziel führen.) Im 7. Vers des 8. Kapitels wird berichtet, daß die Religionsgesetze der vorigen Propheten schwach und nutzlos und unvollkommen waren und daß sie mit der Prophetenschaft von Jesus, ungültig geworden sind. Allerdings werden die Worte von Jesus dazu, im Evangelium nach Matthäus (5/17) wie folgt überliefert: (“Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz Moses und die Weisungen der Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen, um sie außer Kraft zu setzen, sondern um ihnen volle Geltung zu verschaffen.”)

7– Im Evangelium nach Matthäus (16/18, 19), sagt der Prophet Jesus für Petrus folgendes: (“Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen! Kein Feind wird sie vernichten können, nicht einmal der Tod. Dir will ich die Schlüssel zu Gottes neuer Welt geben. Was du hier auf der Erde für verbindlich erklären wirst, das wird auch vor Gott verbindlich sein, und was du für nicht verbindlich erklären wirst, das wird auch vor Gott nicht verbindlich sein.) Ab dem 21. Vers des gleichen Kapitels, wird jedoch daraufhin folgendes berichtet: (Danach erklärte Jesus seinen Jüngern zum erstenmal, was ihm bevorstand: “Ich muß nach Jerusalem gehen dort werde ich durch die Ratsältesten, die führenden Priester und die Gesetzlehrer viele erleiden müßen. Man wird mich töten, doch am dritten Tag werde ich auferweckt werden.” Da nahm Petrus ihn beiseite und machte ihm Vorhaltungen: “Herr, das darf nicht sein, nie darf dir so etwas zustoßen!” Aber Jesus sah ihn an und sagte: “Geh weg, du Satan, du willst mich von meinem Weg abbringen! Was du im Sinn hast, entspricht nicht Gottes Willen, sondern menschlichen Wünschen.”)

Im 34. Vers des 26. Kapitels des gleichen Evangeliums wird noch überliefert, daß Jesus zu Petrus folgendes sagte: (Täusche dich nicht! Bevor der Hahn heute Nacht kräht, wirst du dreimal behaupten, daß du micht nicht kennst.”) Petrus antwortete, daß er dies niemals tun würde, auch wenn er dabei sterben müßte. Im 69. Vers des 26. Kapitels wird berichtet, wie Petrus diese Worte vergaß und Jesus dreimal verleugnete. Demnach also berichtet das 16. Kapitel, des Evangeliums nach Matthäus, daß Jesus seinen Apostel Petrus lobte und das Gott dem verzeihen wird, dem auch Petrus verziehen hatte. Im 20. Kapitel des gleichen Evangelium hingegen steht, daß Jesus, Petrus als “Satan” beschimpfte und wegjagte. Im 26. Kapitel wird auch berichtet, daß Petrus Jesus verleugnen wird.

Die christliche Welt glaubt an die Gottheit Christi. Wie kann es sein, daß man einem Gott derartige Fehler zuschreiben kann? Dies ist Petrus, der von den heutigen römischen Päpsten, die sich als Herrscher der Welt und als sündenfrei abgeben, vertreten wird. Auf dieser Weise glauben manche Menschen an die Päpste in Rom und erhoffen sich somit das Paradies.

8– Im Evangelium nach Matthäus (26/26), im Evangelium nach Lukas (22/19, 20) und im 14. Kapitel des Evangeliums nach Markus, wir das letzte Mahl auch jeweils auf verschiedener Weise überliefert. In einem Evangelium wird berichtet, daß dieses Mahl am frühen Abend, ein anderes berichtet jedoch, das es am späten Abend gegessen wurde. Auch berichten diese drei Evangelien, daß sich Wein auf dem Tisch befand, aber im Evangelium nach Johannes wird berichtet, daß nur Brot auf dem Tisch lag, wobei dort in keiner Hinsicht von Wein berichtet wird.

Dieses letzte Mahl bildet eines der Glaubensfundamente des christlichen Glaubens, denn das eingeweihte Brot und der Wein, ist diesem Glauben nach das Fleisch und das Blut des Propheten Jesus. Daß Johannes, der der Glaubenslehre mehr Wert beimaß als die anderen es taten, nicht vom Wein berichtet, zeigt uns ganz offensichtlich, daß auch diese Glaubenslehre ein Aberglaube ist.

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EINE STUDIE ÜBER DIE BÜCHER IM
NEUEN TESTAMENT

Sowie das Christentum an die Gottheit Christi glaubt, so glaubt es auch, dass die Aposteln, zu denen auch Paulus gehörte, Propheten seien. Denn die Schriften und die Briefe der Apostel werden von den Christen, den heiligen Offenbarungen gleichgestellt, zumal sie sie auch in die Bibel einführten. Diese Schriften sind im Neuen Testament, nach den vier Evangelien zu finden.

Schaut man sich diese Schriften der Apostel, die als Ergänzung und zur Vollendung der Evangelien dienen sollen, genauer an, so wird man bald merken, wie verschieden und widersprüchlich sie untereinander sind. Um die gesamten Widersprüchlichkeiten dieser Schriften darzulegen, würden unsere Seiten nicht ausreichen, da dies ein Buch ergeben würde, was weitaus umfangreicher als die Bibel wäre.

Deshalb möchten wir ihnen nur einige Beispiele darlegen.

Bezüglich der Widersprüche zu der Bekehrung von Paulus, schrieb, der islamische Gelehrte, Rahmetullah Effendi in seinem Buch Izhar-ül-Hak folgendes:

Im 9. 22. und 23. Kapitel der Apostelgeschichte wird die Bekehrung von Paulus auf verschiedener Weise wiedergegeben. In meinem Buch Isalet-usch-Schukuk (Die Beseitigung der Zweifel) habe ich zehn dieser Widersprüche angegeben, von denen ich ihnen nun drei mitteilen möchte:

1– In der Apostelgeschichte (9/7) steht: (Den Männern die Saulus (Paulus) begleiteten, verschlug es die Sprache. Sie hörten zwar die Stimme, aber sie sahen niemand.) In dem 9. Vers des 22. Kapitels steht wiederum: (Meine Begleiter sahen wohl das Licht, hörten aber nicht die Stimme.)

Im 26. Kapitel jedoch wird nicht davon berichtet, ob die Begleiter etwas hörten oder nicht, dieses Thema wird ignoriert. Es ist eindeutig, dass diese Überlieferungen das selbe Thema auf verschiedener Weise wiedergeben.

2– In dem gleichen Buch (9/6) steht: (Der Herr sagte zu ihm: Doch nun steh auf und geh in die Stadt! Dort wirst du erfahren, was du tun sollst.) Und im 10. Vers des 22. Kapitels steht (Der Herr sagte: Steh auf und geh nach Damaskus! Dort wirst du erfahren, was Gott dir zu tun bestimmt hat.) Und wiederum in der Apostelgeschichte (26/16, 17, 18) heisst es: (Doch nun steh auf, denn ich bin erschienen, um dich in meinen Dienst zu nehmen. Du sollst weitersagen, was du heute gesehen hast, und was ich dir noch zeigen werde. Ich sende dich zu den Juden, wie Nichtjuden und werde dich vor ihnen schützen. Du sollst ihnen die Augen öffnen, damit sie aus der Finsternis ins Licht kommen, aus der Gewalt des Satans zu Gott. Denn wenn sie mir vertrauen, wird ihnen ihre Schuld vergeben und sie erhalten ihren Platz unter denen, die Gott erwählt hat.) Auch hier wird eindeutig ein Widerspruch deutlich, denn das 9. und das 22. Kapitel berichten, dass der Apostel erst in der Stadt erfahren sollte, zu was ihm Gott bestimmt hat. Aber in dem 26. Kapitel wird berichtet, dass der Apostel dort, wo er die Stimme hörte, auch erfuhr was er zu tun hatte.

3– Der 14. Vers des 26. Kapitels lautet: (Wir stürzten alle zu Boden, und ich hörte eine Stimme auf hebräisch rufen.) Im 7. Vers des 9. Kapitels wird dieses Ereignis aber wie folgt beschrieben: (Den Männern die Saulus begleiteten verschlug es die Sprache.) Doch im 26. Kapitel wird weder davon berichtet, dass sie zu Boden stürzten, noch dass es ihnen die Sprache verschlug.

Weiterhin berichtet das Buch, dass es in den Geschichten der Aposteln, weitere Widersprüchlickeiten gibt, die viel umfangreicher sind.

Im 1. Brief des Paulus an die Korinther, steht am Anfang des 10. Kapitels: (Ihr sollt es euch klar machen, Brüder, wie es unseren Vorfahren in der Wüste ergangen ist. Sie waren alle unter der Wolke, und alle wurden durch die Wolke und das Meer auf Mose getauft. Betet also keine Götzen an, wie es ein Teil von ihnen getan hat! Treibt nicht Unzucht wie ein Teil von ihnen, damals starben an einem Tag 23.000)

In der 4 Mose/Numeri (25/1,7) wird jedoch folgendes überliefert: (Als die Israliten ihr Lager in Schittim hatten, begannen die Männer, sich mit moabitischen Frauen einzulassen. Er nahm einen Speer, folgte den beiden in den innersten Raum des Zeltes und durchbohrte sie. Sofort hörte die Seuche, die unter den Israliten wütete, auf. Es waren schon 24.000 Menschen, daran gestorben) Auch in diesen beiden Überlieferungen besteht der wesentliche Unterschied von 1000 Menschen. Es kann nicht abgestritten werden, dass nur eine dieser Überlieferungen richtig sein kann und die andere falsch ist.

In der Apostelgeschichte (7/14,15) steht: (Denn Josef lud seinen Vater Jakob mit allen Kindern und Enkeln ein, nach Ägypten überzusiedeln. Auf diese Weise kam Jakob mit seiner ganzen Familie nach Ägypten, insgesamt 75 Personen.)

Gemäß den Überlieferungen dieses Kapitels, werden Josef und seine zwei Söhne nicht in diese 75 Personen miteinbezogen. 75 ist hier die Anzahl der Kinder und Enkel Jakobs, ausser Josef und seine zwei Söhnen. Aber in der 1. Mose/Genesis (46/27) wird eindeutig folgende Auskunft überliefert: (Zählt man Josef und seine Söhne hinzu, so kamen-Jakob selbst eingeschlossen-insgesamt 75 männliche Angehörige der Jakobsfamilie nach Ägypten.) Die fehlerhafte Überlieferung der Apostelgeschichte wird somit deutlich erkennbar. Die vier Evangelien und Briefe des Neuen Testamens, die als Quelle der Grundlehre des Christentums dienen, befinden sich in einem derartigen Zustand. Wie wir es ihnen schon oben erläutert haben, ist die Anzahl der Widersprüche des Alten und des Neuen Testaments dermaßen hoch, dass man bändeweise Bücher verfassen müsste, um sie alle darzulegen. Da die Bücher Ishar-ül-hak und Schems-ül-hakika sehr eingehend über dieses Thema berichten, haben wir ihnen keine weitere Beispiele dargelegt. Wer aber seine Studie zu diesem Thema vertiefen möchte, sollte sich an die Werke folgender Wissenschaftler wenden: Der Protestant Cisler veröffentlichte im Jahre 1818 n.Chr. das Buch Die Texte der Evangelien zu diesem Thema. Selirmaciri veröffentlichte sein Werk Einführung in das Neue Testament im Jahre 1817 n.Chr. Das Orginal des ersten Evangeliums wurde im Jahre 1832 von Sifirin veröffentlicht. Im Jahr 1832 veröffentlichte der zeitgenössische Orientalist Yor das Werk Nachdenken über die Evangelien. Auch sollten das Werk des orientalisten Schuazer, das im Jahre 1841 unter dem Titel Die Studie über das Evangelium nach Johannes veröffentlicht wurde, sowie Werke von Gustaf Ichtelin, Stauruz und weiteren zahlreichen Historikern untersucht werden.

Im heiligen Koran, an dem sich die Muslime fest halten, (da sie durch Ihm das Glück auf der Welt und im Jenseits erreichen), wurde in dem 9. Vers der Sure El-Hidschr sinngemäß prophezeit: Siehe, wir sandten die Warnung herab, und siehe, wir wollen sie hüten auf keiner Weise entstellt. Ihm wurde seit der Hedschra, nähmlich seit 1417 Jahren, weder ein Punkt hinzugefügt noch weggelassen, denn ALLAH, der Erhabene bewart es vor jeder Veränderung.

Erstaunlich ist aber, dass trotz all dem, Priester, die gegen Entgeld beauftragt wurden, in den islamischen Ländern das Christentum (dessen wahre Gesicht wir soeben aufdeckten) zu verbreiten, darauf hoffen den Islam, der auf einem ünerschütterlichen Fundament bis heute unverändert und wahr bleiben konnte, zu vernichten, um somit die Wahrheit ihrer Religion zu beweisen. Wahrhaftig versetzt uns dies in Erstaunen. Wenn es wirklich ihre Absicht gewesen wäre die Wahrheit zu finden, so wären sie entschuldbar, da ihre Auffassungen Büchern entspringen, die nicht den Wert der islamischen Bücher enthalten. Leider aber versuchen sie mit verschiedene Anschwärzungen und Lügen unwissende Muslime zu täuschen, um sie somit vom Islam zu entfernen. Als wenn sie die Bücher der islamischen Gelehrten nicht kennen würden, und als wenn sie es nicht selbst wären, die die Fragen der islamischen Gelehrten nicht beantworten konnten, scheuen sie sich nicht davor den Islam mit den immer gleichen minderwertigen Verleumdungen anzugreifen.

Mit einer hinterlistigen Heimlichkeit, versuchen sie unter der Hand ihre Bücher und Schriften, die voll von Lügen und Verleumdungen sind, zu verbreiten.

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ERWIDERUNG AUF DAS BUCH
“DIE FESTIGKEIT DER ÜBERLEGUNGEN”

Das Buch “Die Festigkeit der Überlegung”, das von einem christlichen Geistlichen verfasst wurde, berichtet im 3. Kapitel des 2. Bandes folgendes: (Sowie das Christentum sich aus den Kindern Israels verbeitete, so wäre es auch zu erwarten gewesen, dass die Religion des Propheten Muhammeds, aus der Christenwelt erscheinen würde. Stattdessen aber erschien diese Religion den arabischen Götzendienern. In diesem Kapitel möchten wir diesen erstaunlichen Verlauf aufklären. Nie haben wir daran gezweifelt, dass Gott der einzige Besitzer der Welten ist und das erschafft was Er möchte. Jede göttliche Weisheit wird mit Gründen erschaffen. Gemäß der Weisheit Gottes wurde die Religion des Propheten Moses erschaffen, als Vorbreitung auf die Religion des Messias und als geistliche und religöse Vollkommenheit. Dass der Prophet Moses zu rechten Zeit, im rechten Ort und unter Menschen erschien die, die Reife erreichten ihm eine Gemeinde zu sein, enspricht der göttlichen Weisheit. Wenn es die Absicht Gottes gewesen wäre das Christentum aufzuheben, so müsste dieser Weisheit gemäß, die neue Religion dort entstehen, wo die Menschen bereit dazu sind, eine neue Religion aufzunehmen, nämlich im Christentum. Doch der Prophet, der den Islam brachte, kam weder aus den Christen, noch aus den Kindern Israels. Ganz im Gegenteil kam dieser Prophet aus dem unwissenden arabischen Volk, die wie es der Geschichte bekannt ist, 300 Götzen in ihrer Kaaba hielten. Diejenigen, die die arabische Geschichte kennen, werden wohl auch wissen, dass dieses Volk nicht reif genug dazu war, diese neue Religion anzunehmen. Die Araber stellten sich gegen den heiligen Propheten und leungeten ihn ab, und wenn nicht Ebu Talib und seine Herrscherfamilie, sich dem Propheten angenommen hätten und wenn sich die späteren Familienkämpfe, nicht mit seinem Talent vereinigt, seinem Ziel gedient hätten, so würde die neue Religion von seinen Gegnern in kurzer Zeit vernichtet und in Vergessenheit geraten sein.

Dass zur Verbreitung des Islams materielle und weltliche Gründe unbeschwert benutzt wurden, ist ein fester Beweis dafür, dass diese neue Religion nicht die geistige Höhenstufe des Christentums erreichen kann und, dass das arabische Volk auch nicht reif genug für so eine Religion war. Denn wenn die Araber die Reife erreicht hätten, eine geistige Religion anzunehmen, so hätte sich der Islam, so solide verbreiten können, wie das Christentum, ohne sich an materille und weltliche Gründe zu halten.

Wenn es möglich gewesen wäre, Heiden und Unwissende mit einer vollkomenen Religion zu überzeugen, warum hat Gott, als Allerbarmer, dann 600 Jahre vorher, das Christentum und 2000 Jahre vorher, die Religion des Propheten Moses gesandt? Was ist der Grund für diese Verzögerung? Mit diesem Beweis wird es den Muslimen möglich, die Wahrheit ihrer Religion festzustellen.)

Dieser Auszug aus dem Buch “Die Festigkeit der Überlegung” beinhaltet drei Behauptungen:

Erstens: Aufgrund seiner Überlegenheit, erschien die christliche Religion unter den Kindern Israels, die durch Religionsgesetzen bereits zurechtgewiesen waren. Der Islam, die Religion des Propheten Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, aber, sei Heiden gesandt, denen die Religionsgesetze unbekannt waren und die nicht die Reife dazu besassen eine neue Religion anzunehmen.

Zweitens: Das Christentum sei mit Liebe und Sanftheit, der Islam hingegen sei mit Grobheit, Kraft und weltlichem Treiben verbreitet.

Drittens: Dass ALLAH, der Erhabene als Allerbarmer, die vollkommenste Religion, nämlich den Islam, nicht als allererste Religion gesandt hat, passe nicht zu Seiner Gerechtigkeit.

Die erste Behauptung: (Der Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, erschien unter einem Volk, das zuvor zurechtgewiesen wurde und daher einen gewissen Höhestand erreichte. Die Religion des Propheten Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, dagegen erschien unter Heiden.)

Antwort: Diese Behauptungen können auf verschiedener Weise widerlegt werden. Tatsächlich waren die Kinder Israels, denen der heilige Prophet Jesus seine Religion verkündete, auf einen höheren Niveau, da sie bereits zurechtgewiesen wurden. Doch dies ändert nicht die Tatsache, dass während der Lebzeit des Propheten Jesus, Friede sei mit ihm, lediglich 82 Menschen ihm glaubten. Der Prophet Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, hingegen, verbreitete unter den arabischen Heiden, den Islam, eine Religion die total im Gegensatz zu den überschwenklichen Gewohnheiten dieser Unwissenden war und in Seiner Lebzeit schlossen sich, insgesamt 124.000 Menschen, Ihm mit ganzem Herzen an. Ob die diesbezügliche Überlegenheit dem Christentum oder aber dem Islam zuzuschreiben ist, sollte unserer kluge Leser doch bitte selbst entscheiden. Tatsächlich beschützte Ebu Talib den Propheten Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, doch diente dieser Schutz nicht der Verbreitung des Islams. Denn Ebu Talib schützte ihn nicht wegen seines Glaubens, sondern weil der Prophet ein Verwandter von ihm war und er deshalb nicht wollte, das man ihm einen Schaden zufügen könnte.

Dem sollte noch zugefügt werden, dass Ebu Talib sich nicht zum Islam bekannte und, dass zur dieser Zeit die Tyrannei der Ungläubigen auf den Gläubigen dermaßen anstieg, dass einige heilige Gefährten, Friede sei mit ihnen, nach Ethiopien auswandern mussten und der heilige Prophet Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, mit seinen Gefährten drei Jahre lang in Mekka belagert wurden. ALLAH, der Erhabene rief den heiligen Propheten zweimal dazu auf seine Verwandten und Bekannten den Islam zu verkünden, sowie es in dem 214. heiligen Vers der Sure Schuara (Die Dichter) sinngemäß lautet: (Und warne deine nächste Sippe). Der Prophet Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, gehorchte diesem heiligen Vers und rief seine Nächsten zusammen, um ihnen den Islam zu verkünden.

[Während dieser Versammlung sagte Er] (Rettet euch von der Qual ALLAH, des Erhabenen, indem ihr Ihm glaubt und Ihm gehorcht. Denn unsere Verwandtschaft wird euch nicht retten.) Doch während dieser Versammlung trat keiner von ihnen in den Islam. Der Onkel des Propheten Ebu Leheb und seine Frau, gingen sogar so weit mit ihrem Unglauben, dass sie mit einigen Ratältesten von Koreisch vor Ebu Talib traten und ihn baten Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, nicht länger in Schutz zu nehmen.

Daraufhin rief Ebu Talib den Propheten zu sich und riet ihm nicht länger den Islam zu verkünden. Zahlreiche Beweise ähnlicher Art bestätigen, dass der Schutz den Ebu Talib dem Propheten gewährte, keine Wirkung auf die Ausbreitung des Islams (wie es die protestantischen Priester behaupten) hatte.

Der Prophet Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, wurde unter einem Volk zum Propheten berufen, das wahrhaftig nicht den Höhestand besass, die Seiner würdig war. Der Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, aber wurde einem Volk gesandt, dass einen neuen Retter bereits erwartete. Doch auch Jesus erlitt, sowie es auch die andern Propheten erleiden mussten, viel Leid von den Kindern Israels. Die Feinde des heiligen Propheten Muhammed starben alle während der Lebzeit des Propheten. Er aber, starb in Medina, in seinem Bett, das sich im Haus seiner Frau Aische, Friede sei mit ihr, befandt in Ruhe.

In allen der vier Evangelien wird berichtet, dass die Apostel, die aus einem Volk stammten, das bereits ermahnt wurde, Jesus nach seiner Verhaftung verliessen. Dass der Apostel Petrus schwor den Propheten Jesus nicht zu kennen, steht ebenfalls in den Evangelien geschrieben.

Tatsächlich aber war der heilige Gefährte Ebu Bekir Sýddýk, Friede sei mit ihm, der aus einem Heidenvolk stammte, den Islam angenommen hatte und die Ehre ereichte dem heiligen Propheten, Friede und Segen sei mit Ihm, zuzuhören, dem Propheten während Seiner Auswanderung, ein treuer Gefährte gewesen. (Während der Auswanderung versteckte sich der heilige Prophet vor seinen Feinden in eine Höhle, in der sich mehrere Schlangennester befanden. Der treue Gefährte stopfte die Schlangenlöcher mit seiner Jacke. Ein Loch aber, das offen blieb, weil seine Jacke nicht ausreichte, stopfte er mit seinem Fuss. Als ihn dann eine Schlange in den Hacken biss, hörte er trotzdem nicht auf, das Loch weiterhin so zuzuhalten und er gab auch kein Schmerzschrei von sich. Aber als eine Träne, die aus Schmerz aus seinen Augen drang, auf die Wange des Propheten Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, fiel, der auf dem Schoss des Gefährten schlief, bemerkte der Prophet den Zustand und heilte als Wunder, den Fuss seines treuen Gefährten, indem er Seinen Speichel auf den Schlangenbiss schmierte.) Dieser heilige Gefährte gab sein ganzes Vermögen für den Islam auf, er kämpfte für seinen Glauben und durch ihn bekehrten sich viele Menschen zum Islam.

Der heilige Gefährte Omar, Friede sei mit ihm, stellte sich, an dem gleichen Tag, an dem er in den Islam trat, vor die Ungläubigen und gab ihnen furchtlos seine religiöse Entscheidung bekannt, obwohl die Ungläubigen den Muslimen sehr viel Leid und Qual antaten, fürchtete er sich nicht. Während seinem Khalifat, eroberte dieser heilige Gefährte viele Länder und diente dem Islam somit, zu seiner Verbreitung. Die Gerechtigkeit, die er als Komandant und als Mensch vorführte, konnte nicht übertroffen werden und ging in die Geschichte ein.

Der heilige Gefährte Osman-i Sinnurejin, Friede sei mit ihm, war einer der reichsten Männer von Mekka. Er gab sein gesamtes Vermögen für die Verstärkerung des Islams aus. [Hier möchten wir ihnen den Beitrag, den er dem islamischen Heer, nur während der Schlacht Tebük machte, darlegen: Der heilige Prophet Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, ermunterte seine heiligen Gefährten einen Beitrag für die Schlacht Tebük zu leisten. Der heilige Gefährte Osman stand auf und sagte: “Mein heiliger Prophet! Für den Weg ALLAHs des Erhabenen bin ich bereit, mit 100 Kamelen, samt ihren Packsatteln dieser Schlacht beizutragen.” Der heilige Prophet begann weiter seine Gefährten zuermuntern. Da stand Osman ein zweitesmal auf und sagte: “Für den Weg ALLAHs des Erhabenen bin ich bereit, weitere 100 Kamele, samt ihren Packsatteln zu vergeben”. Als Muhammed, Friede sei mit ihm, von der Kanzel stieg, sagte er: (Osman wird für seine Taten keine Rechenschaft ablegen.) Als Er daraufhin seine Gefährten erneut ermutigte, sagte Osman ein drittesmal “Mein heiliger Prophet! Für den Weg ALLAHs des Erhabenen, vergebe ich weitere 100 Kamele, samt ihren Packsatteln”. Daraufhin sagte der heilige Prophet: (Das Paradies steht dem offen, der die Soldaten von Tebük ausrüstete.)

Als der heilige Gefährte Osman, schliesslich noch 1000 Goldstücke für dieses Heer spendete, betete der heilige Prophet: (O mein Schöpfer! Ich bin mit Osman zufrieden. Sei auch Du zufrieden mit ihm.) Der heilige Gefährte Osman nahm die Hälfte der Finanzierung dieser Schlacht auf sich.

In dem Buch Sünen-i Darekünti,[12] steht auf Seite 198 des vierten Bandes, dass Osman-i Sinnurejn dem islamischen Heer mit 450 Kamelen und 50 Pferden, samt Sattel und Zubehör beitrug. Ausserdem rüstete er die Reiter aus und unterstützte dieses Heer mit zehntausenden von Goldstücken.]

Der heilige Gefährte Ali, Friede sei mit ihm, opferte sein Leben für den heiligen Propheten Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, auf, indem er in der Nacht der Hedschra, sich in das Bett des Propheten legte. Er kämpfte in vielen Schlachten und erhielt den Namen (Der Held ALLAHs, des Erhabenen). Alle der heiligen Gefährten waren bereit, auf ein Wort des heiligen Propheten, ihr Leben und ihr Gut, ohne zu zögern, aufzuopfern. Die Überlegenheit des Islams gegenüber dem Christentum ist bereits an den Anhängern und an den Personen, die diese beiden Propheten sahen, eindeutig sichtbar.

Wahrhaftig birgt die Tatsache, dass der heilige Prophet Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, nicht unter den Kindern Israels, sondern unter der Folgschaft des Propheten Ismael erschien, viel Weisheit und Nutzen in sich.

Erstens: ALLAH, der Erhabene sandte der heiligen Hager einen Engel, der zu ihr sprach: (ALLAH der Erhabene gibt dir eine frohe Nachricht. Dein Sohn Ismael wird ein grosses Volk besitzen und seine Nachkommen werden den Nachkommen der Sara überlegen sein.) Dieser frohen Botschaft ALLAHs, des Erhabenen gemäß, erschien der Prophet Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, aus den Nachfolgern des Propheten Ismaels. Obwohl aus der Nachkommenschaft Saras viele Propheten erschienen, erschien aus der Nachkommenschafts Hagars nur der heilige Prophet Muhammed. Somit erfüllte ALLAH, der Erhabene das Versprechen, das er der heiligen Hager gab. Wird nicht schon hierraus die Überlegenheit des heiligen Propheten sichtbar? Der Priester und Schreiber des Buches Mizan-ül-hak (Maß des Rechts) jedoch legte diese frohe Botschaft anders aus, indem er meint, dass es für die Reichheit der arabischen Herren (Heiden) zurückzuführen sei. Würde einem frommen Christen, der sich Mühe gibt seinem Glauben gemäß zu leben, die Botschaft (Deine Kinder werden reich aber Heiden werden, die Götzen anbeten.) eine frohe Botschaft sein, über die er sich freuen kann? Natürlich wird eine solche Nachricht einen frommen Menschen betrüben. Gott bewahre! Dies würde bedeuten, dass ALLAH der Erhabene der heiligen Hager zum Trost die frohe Botschtschaft geben würde, dass ihre Nachkommenschaft Heiden sind.

Dem möchten wir noch hinzufügen, dass in den Berichten dieser frohen Botschaft, in keiner Weise von arabischen Herren berichtet wird. Es wird aber berichtet, dass die Nachkommen von Ismael ein grosses Volk sein werden, das den Kindern Israels überlegen sein wird. Vor dem Erscheinen des Islams geschah nichts, was die Überlegenheit der Araber gegenüber den Israeliten beweisen könnte. Somit wird es eindeutig erkennbar, dass die Überlegenheit, von dem die frohe Botschaft berichtete, der Islam ist.

Zweitens: Bis der Prophet Jesus Friede sei mit ihm erschien, lernten und lehrten die Propheten der Kinder Israels, die Psalter und die Thora. Wenn der heilige Prophet Muhammed, Friede sei mit Ihm, unter den Kindern Israels erschienen wäre, so würde jeder den heiligen Koran damit verleumden, aus den Lehren der Geistlichen Israels enstanden zu sein. Der grösste Prophet der Propheten, Muhammed, Friede sei mit Ihm, lebte unter seinem Volk von dem Er sich nie trennte, von niemandem hat er je einen Buchstaben gelernt und Seine gesegnete Hand fasste nie einen Stift. Auch gab es in der Stadt Mekka keine Juden und keine Christen. Trotz diesen Tatsachen, berichten christliche Geistliche in ihren Büchern, unter denen sich auch das Buch Mizan-ül-hak befindet, dass der heilige Prophet, während einer Handelsreise, nach Damaskus, von dem Priester Bahira, oder auch von anderen Geistlichen Wissen erhielt. Es ist mit Einstimmigkeit überliefert worden, dass der heilige Prophet 12 Jahre alt war, als er sich der Handelsreise seines Onkels nach Damaskus anschloss. Der Priester Bahira sah den heiligen Propheten nur ein parr Stunden. Bahira sah sich den heiligen Propheten genau an und bemerkte, dass Er der letzte Prophet sein wird. Daraufhin wante er sich zu Ebu Talib und sagte zu ihm: (Wenn die Ratsältesten Juden und Christen bemerken, dass dieses Kind der letzte Prophet werden wird, dann werden sie ihn vermutlich töten.) Als Ebu Talib dies hörte verkaufte er seine Waren gleich dort in Busra und kehrte nach Mekka zurück. Wäre der Priester Bahira dazu fähig gewesen, all das Wissen dem heiligen Propheten zu übermitteln, warum hatte er sich dann nicht selbst als Prophet bekannt gegeben? Ausserdem sollte auch gefragt werden, woher der Priester Bahira, das entlose Wissen, das aus dem heiligen Propheten quoll, erworben hat. Denn ALLAH der Erhabene gab dem heiligen Propheten, neben dem Wissen der Bibel und der Thora, noch weitere Weisheiten und Wissen, die in diesen Büchern nicht vermittelt wurden.

Der heilige Koran umfasst über 6.000 heilige Verse, sowie zahlreiche Urteile und Erkenntnisse. Dem sind noch die Wissenschaften und Erkenntnisse, die aus dem Munde des heiligen Propheten quollen zuzufügen, die sich in die erforderlichen, notwendigen, empfohlenen, unerwünschten und untersagten Vorschriften gliedern lassen und 700.000 einwandfreie heilige Hadithen, wurden von den Hadithgelehrten bis heute bewahrt. Der islamische Gelehrte Imam-i Nesai[13] sagte: (Ich hatte 750.000 heilige Hadithe gesammelt. Unter diesen befanden sich 50.000 Hadithe, deren Überliefererkette mich in Zweifel versetzten und die ich deswegen ausser Acht liess. 700.000 einwandfreie echte heilige Hadithen lernte ich auswendig.) Würde man die Worte, Gebote, Verbote und die ganze religiöse Kenntnis der Bibel und der Thora, von denen die Christen und Juden behaupten, dass sie die Worte ALLAH des Erhabene sind, zusammenfassen, so würden sie nicht 700 ergeben. Über dieses Thema werden wird im Kapitel (Der heilige Koran und die Evangelien von Heute) eingehender berichten. Welcher Priester oder Papst soll den heiligen Propheten Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, mit welcher Wissenschaft belehrt haben? Kann aus einem Teich ein Okyanus enstehen? Unter dem Volk des heiligen Propheten hat sich nie ein Priester befunden und trotzdem wurde Er verleumdet. Würde der heilige Prophet unter den Kindern Israels erschienen sein, so würden die an Ihn gerichteten Verleumdungen sicherlich weitaus umfangreicher sein. ALLAH, der Erhabene, dessen Existens unentbehrlich ist schützte Seinen geliebten Propheten Muhammed, Friede sei mit Ihm, vor derartigen Verleumdungen, indem Er Ihn nicht aus den Kindern Israels erscheinen liess.

Drittens: Mit Hilfe einer aufmerksamen historischen Studie über die Eigenschaften, Handlungen und Sitten der jungen Völker, ist zu sehen, dass das arabische Volk, schon zu Zeiten in denen sie ein Beduinenleben lebten, sich Begriffe wie Vaterlandsliebe, Nationalitat, Gastfeundschaft und Mitliebe, aneigneten. Auch zeichnete sich das arabische Volk mit Eigenschaften wie Tapferkeit, Kühnheit, Reinheit, Freigibigkeit, Ursprungsbewusstsein, Gütigkeit, Unabhänigkeit und mit ihren Sitten aus. Gibt es ein anderes Volk, dass neben diesen Eigenschaften, noch Besonderheiten wie klarer Verstand, sprachlichen Purismus und präzizer Ausdruck besass.

Wie unmoralisch die Kinder Israels jedoch sind, kann inder Thora genaustens nachgelesen werden. Es ist eindeutig, dass sie das schlechteste Volk unter den Völkern sind. Ist es nicht geeigneter, dass der überlegenste aller Geschöpfe, unser heilige Prophet, Friede und Segen sei mit Ihm, aus einem Volk erscheint, dass den anderen Völkern überlegen ist, als dass aus den Kindern Israels (bzw. Juden). Solange sich die Kinder Israels an die Religionsgesetze des Propheten Moses hielten, gewannen sie die Güte ALLAHs, des Erhabenen und erhielten dadurch eine Überlegenheit, den anderen Völkern gegenüber. Doch nachdem sie den Propheten untreu wurden und es sogar so weit brachten, die meisten Propheten zu töten, zählen sie zu den niederträchtigsten Völkern und so wird es auch von den Christen gesehen. Der Fluch des Propheten Jesus liegt auf ihnen und nie werden sie sich aus dieser Niederträchtigkeit und Verachtung retten können. Die Worte (Wenn der Prophet Muhammed der Grösste aller Propheten wäre, so müsste er aus den Kindern Israels erschienen sein.) ist wahrhaftig eine Behauptung die uns in Staunen versetzt. Im zweiten heiligen Vers der Sure Haschr (Die Auswanderung) des heiligen Koran steht sinngemäß: (Drum nehmt es zum Exempel, ihr Leute von Einsicht!)

Viertens: Der Prophet Jesus Friede sei mit ihm wurde den Kindern Israels als Prophet geschickt. Er zeigte Wunder und seine gesegneten Worte wählte er oftmals der damaligen Redensart gemäß. Doch weil die nachfolgenden Päpste, dieser Redensart fremd waren, legten sie diese Worte falsch aus, was dazu führte, dass sie die Dreieinigkeit annahmen, die von keiner Vernunft gebilligt werden kann und die ihren Ursprung aus der Philosophie Platos und dem alten hinduistischen Irrglauben haben. Die gesamten heiligen Verse und heiligen Sprüche die Muhammed, Friede und Segen Sei mit Ihm, offenbart hat, besonders aber die symbolischen (Müteschabih)[14] wurden in Koranauslegungsbüchern und Hadithbüchern ausgelegt, wobei die Weisheiten und der tiefe Sinn dieser heiligen Worte auch dargelegt wurden. Die Anzahl der Mitteilungen des heiligen Propheten sind wesentlich mehr, als die von dem Propheten Jesus. Würde der heilige Prophet aus dem Volk der Kinder Israels gekommen sein, so würden diese Verirrten Ihm bestimmt eine Gottheit zugeschrieben haben, daran sollte niemand zweifeln.

Die zweite Behauptung: als Zweites wird im Buch (Die Festigkeit der Überlegungen) folgende Behauptung aufgestellt, (Das Christentum verbreitete sich mit Liebe und Sanftheit, der Islam verbreitete sich hingegen mit Grobheit, Kraft, Zwang und weltlichem Profit.)

Antwort: Dass auch diese Behauptung so unrichtig, wie die anderen Behauptungen sind, werden wir ihnen nun mehrfach darlegen.

Erstens: So wie es in den Schriften der Evangelien und aus den Worten des Propheten Jesus bestätigt wird, ist das Christentum eine verbesserte, weiterentwickelte Form des Judentums. In diesen Religionen gibt es nicht die Verpflichtung des Glaubenskampfs. Dass im Judentum der Begriff des Glaubenskampfs nicht vorhanden ist, weist nicht auf die Überlegenheit dieser Religion hin, sondern es ist viel mehr ein Zeichen des Mangels. Wenn jedoch unbedingt darauf bestanden werden sollte, dass eine Religion nicht mit materiellen Mitteln (wie Kraft, Zwang und Grobheit) verbreitet werden sollte und, dass eine solche Religion nicht richtig sein kann, so sollte man wissen, dass diese Behauptung gleichfalls den Beweis für die Unrichtigkeit des Christentums bildet.

Zweitens: Bevor man die Behauptung aufstellt, dass eine Religion, die mit Hilfe materieller Mittel verbreitet wird, unrichtig ist, muss man sich der Ausbreitungsweise des Christentums bewusst sein. Man muss sich darüber bewusst sein, dass der heilige Prophet Jesus während er die Menschen zu seinem Glauben aufrief, sich aus Angst von seinen Feinden getötet zu werden, verstecken musste, dass Jesus riet, die Wunder die er zeigte zu verheimlichen, dass er seinen Aposteln ermahnte sein Prophetentum nicht bekannt zu geben, dass Er seinen Jüngern riet ihre Kleider zu verkaufen um Waffen kaufen zu können, dass er von den ungläubigen Römern, als Zeichen für ihre Ergebenheit ein Tribut verlangte, dass nach dem Tod des Propheten Jesus, sich die Christen in verschiedene Sekten teilten und gegeneinander kämpften, sodass milionen von unschuldigen Menschen während diesen Kriegen starben und, dass durch den Wirkungen der Päpste Unruhen und Kriege in Europa enstanden. Auch die unvergessliche Sant Bartolomäusnacht und Tampliye, die Inquisitiongerichte, durch denen millionen von unschuldigen Menschen ermordet wurden und, dass während und nach der Eroberung Amerikas und der umliegenden Inseln, durch das Treiben der Missionare millionen von Menschen ermordet wurden, sollte nicht vergessenen werden. Wie ist es möglich zu behaupten, dass das Christentum sich nicht mit Hilfe von materiellen Mitteln (Kraft, Zwang und Grobheit), sonder mit Sanftheit und Liebe verbreitet hat?

Es waren insgesamt sechs Kreuzzüge, die zwischen den Jahren 489 (1096 n.Chr.)-669 (1270 n.Chr.) stattfanden. Insgesamt 174 Jahre lang wurden unschuldige Menschen auf unbeschreiblich grausamer Weise gequält und niedergemetzelt. Jeder Ort an dem der Kreuzzug vorbei zog wurde völlig ausgerottet und sogar vor ihren eigenen Glaubensbrüdern machten sie nicht Halt. Sie zerstörten auch Konstantinopel, Istanbul, die damalige Hauptstadt des Byzantinischen Reichs. Der Christ Michaud veröffentlichte sein Werk über die Kreuzzüge in fünf Bänden. In diesem Werk heisst es: (Im Jahre 492 (1099 n.Chr.) gelang es dem Kreuzheer in Jerusalem einzudringen. Während sie in die Stadt einzogen, metzelten sie insgesamt 70.000 Juden und Muslime nieder. Tausende Muslime, Frauen und Kinder, die sich in den Moscheen der Stadt versteckten, wurden erbarmungslos ermordet. Auf den, von Toten gefüllten Strassen, floss das Blut in strömen. Die Grausamkeiten der Kreuzritter war dermaßen, dass sie schon in ihrem eigenen Land, die Juden, die an den Küsten des Reins sesshaft waren, niedergemetzelt hatten.) Die Werke der christlichen Historiker selbst, berichten von diesen Tatsachen. Im Jahre 898 (1492 n.Chr.) zerstörten die Christen das Andalusische Reich.[15] Als sie in die Stadt Cordoba einzogen, rissen sie als erstes die prächtige Moschee von Cordoba nieder. Sie reiteten mit ihren Pferden in das wunderschöne Gebäude und metzelten die Muslime erbarmungslos nieder, die sich dort versteckten, bis das Blut aus den Türen der Moschee floss. Die barbarischen Spanier metzelten auch die Juden mit der gleichen Erbarmungslosigkeit nieder. Unter dem Schatten der Schwerte zwangen diese Barbaren die Muslime und die Juden das Christentum anzunehmen. Diejenigen die entkommen konnten, fanden Zuflucht im osmanischen Reich. Die Juden die heute in der Türkei leben, sind die Urenkel dieser Flüchtlinge. Nachdem der König von Spanien Ferdinand, die gesamten Muslime und Juden in seinem Land getötet hatte, prahlte er mit diesen Worten: (Spanien ist von den Muslimen und Heiden gereinigt.) Das ist das Christentum, das angeblich mit Sanftheit und mit Liebe verbreitet wurde und das ist die Grausamkeit der Christen, die sich als Sanft und als Liebevoll ausgeben!

Die verschiedenen christlichen Sekten haben sich auch untereinander viel Leid angetan. Die Juden, die von dem Priester, der das Buch (Die Festigkeit der Überlegungen) niederschrieb, als bereits zurechtgewiesenes Volk gelobt wurden, haben sehr viel von den Christen erleiden müssen, was auch allgemein bekannt ist.

In dem Buch, das von dem Priester Dr. Alex Kcith in englisch verfasst, und von dem Priester Merikin ins persische übersetzt und im Jahre 1261 (1846 n.Chr.) unter dem Namen (Aufklärung der Zeichen und Geschichte der Propheten der Kinder Israel) in Evenburg veröffentlicht wurde, heisst es auf der Seite 27: (Konstantin der Grosse gab etwa 300 vor Hedschra den Befehl, den gesamten Juden die Ohren abzuschneiden und sie aus ihrem Land zu verjagen.)

Auf der Seite 28 des gleichen Buches steht: (Die Spanier zwangen die Juden dazu, ihre drei Bedingungen anzunehmen:

a) Alle Juden müssen das Christentum annehmen.

b) Diejenigen, die das Christentum ablehnen werden in Haft gesetzt.

c) Diejenigen, die diese beiden Bedingungen nicht annehmen, werden aus ihrem Land verjagt.

In Frankreich wurden die Juden auf ähnlicher Weise tyranisiert.Das jüdische Volk zog somit von einem Ort zu dem anderen, doch überall wurden sie von den Christen verjagt. Zu diesen Zeiten gab es weder in Europa, noch in Asien kein Platz, wo die Juden in Sicherheit leben konnten.)

Auf der Seite 29 dieses Buches wird weiterhin berichtet: (Die Katholiken sahen die Juden als Heiden an. Die katholische Kirche stellte diesbezüglich folgende Anordnung auf:

1– Ein Christ, der einen Juden in Obhut nimmt wird exkommuniziert. Er darf kein Christ sein.

2– In keinem christlichen Land darf ein Jude bedienstet sein.

3– Ein Christ darf niemals mit einem Juden gemeinsam essen und er darf sich auch nicht mit einem Juden zusammentun oder eine Teilhaberschaft gründen.

4– Die Kinder der Juden werden von den Christen grossgezogen. Die Härte dieser Anordung ist eindeutig.)

Auf der Seite 32 steht: (Bei den Portugiesen war es so üblich die Juden, die sie gefangen hatten zu verbrennen. Dieses Geschehen war für sie ein Anlass zum Feiern. Frauen und Männer versammelten sich vor dem Feuer und jauchsten und tanzten vor Freude.)

In dem Buch Die Biographien der Früheren, das von christlichen Geistlichen niedergechrieben wurde heisst es: (Im Jahre 379 n.Chr. befahl der römische Kaiser Gratian, den Juden seines Reiches in den Christentum einzutreten. Für die Juden die sich nicht zum Christentum bekehrten, erliess er die Todesstrafe.) Angesehende christliche Geistliche selbst berichten uns von diesen Tatsachen.

Nicht minder brutal, als es oben beschrieben wurde, tyranisierten sich die Katholiken und Protestanten auch gegenseitig. Das im Jahre 1265 (1849 n.Chr.) in Beirut veröffentlichte Buch, wurde in der arabischen Sprache verfasst und besteht aus 13 Abhandlungen. Auf der Seite 15 und 16 der 13. Abhandlung steht folgendes geschrieben: (Die Protestanten wurden von der römischen Kirche auf brutalster Weise tyranisiert und niedergemezelt. Europa selbst birgt die Zeugen dieser Tatsachen. 230.000 gläubige Menschen, die an die Evangelien glaubten und sich den Propheten Jesus zum Wegweiser machten, wurden lebendig ins Feuer geworfen, nur weil sie sich nicht dem Papst unterwarfen. Weitere tausende unschuldige Menschen wurden aus dem gleichen Grund vernichtet, verhaftet oder auf gemeinster Weise gefoltert, indem man sie streckte oder ihre Zähne und Nägel ausriss. Alleine 30.000 Menschen wurde während einem Festtag (Marirsü Lemavus) in Frankreich auf diese Weise ermordet.)

Die Bartholomäusnacht und viele weitere derartige Massaker bestätigen uns, dass die Katholiken die Protestanten barbarisch tyranisierten. 60.000 Protestanten wurden allein in der Bartholhomäusnacht ermordet und die katholische Geistlichkeit rühmten sich ihrer Tat.

Als Henry der IV im Jahre 1001 (1593 n.Chr.) König von Frankreich wurde, gab er diesem Gemetzel ein Ende. Unzufriedene, fanatische Katholiken töteten ihn jedoch im Jahre 1087 (1675 n.Chr.), woraufhin die Protestanten erneut niedergemetzelt wurden. Insgesamt 50.000 Familien verliessen ihr eigenes Land aus Todesangst.

Aber auch die Protestanten tyranisierten die Katholiken in gleichem Maße. Der Engländer Thomas übersetzte das Buch Spiegel der Ehrlichkeit in die Sprache Urdu. Es wurde im Jahre 1267 (1851 n. Chr.) in Indien veröffentlicht. Auf der Seite 41 dieses Buches steht: (Das Erste was die Protestanten taten, war das Gut der Katholiken zu beschlagnahmen, somit wurden gesamt 645 Kloster, 90 Schulen, 2367 Kirchen und 110 Krankenhäuser der Katholiken, von den Protestanten für wertlose Summen verkauft. Die Protestanten teilten das Gelt unter sich und warfen tausende von bedürftigen Menschen, die Obdach in diesen Gebäuden gefunden hatten auf die Strasse.) Auf der Seite 42 heisst es (Der Hass und die Feindschaft der Protestanten erreichte auch die Toten im Grab, denn sie schreckten selbst nicht davor zurück, die Toten zu quälen.)

Auf der Seite 48 und 49 dieses Buches steht weiterhin: (Die Bibliotheken der Katholiken wurden ebenfalls von den Protestanten vernichtet. Ciyl Bril berichtete diesbezüglich: (Jedes Buch das in die Hände der Protestanten fiel wurde vernichtet. Wie wertloses Papier wurden sie in den Küchen verbrannt, es wurden Kerzen damit angezündet und sie putzten sogar ihre Schuhe damit. Eine grosse Anzahl von Büchern wurden an Krämer und Seifenhersteller verkauft und auch wurden sie an die Buchhändler im Ausland verschickt. Man sollte nicht versuchen, sich die vernichtetet Bücher mit Zahlen vorzustellen, denn es waren zahlreich Schiffe die bis zum Rand mit diesen Büchern gefüllt waren. Diese Vernichtung versetzte viele fremde Völker in erstaunen. Ich selbst kann bezeugen, wie ein Händler zwei Bibliotheken für nur zwanzig Goldstücke aufkaufte. So plünderten die Protestanten die Katholischen Kirchen aus und glaubten dadurch Gutes getan zu haben.) Weiter steht ab der 52 Seite: (Nun möchten wir darüber berichten, wie die Protestanten die Katholiken tyranisierten: Die englischen Protestanten tyranisierten die Katholiken in ihrem Land, indem sie hunderte von Gesetze erliessen, die fern von Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und recht unmoralisch waren. Einige dieser Gesetze möchten wir ihnen darlegen.

1– Katholiken dürfen das Gut ihrer Eltern nicht erben.

2– Katholiken die ihr 18. Lebensjahr erreicht haben dürfen kein Grundstück kaufen, bevor sie nicht Protestanten werden.

3– Katholiken dürfen keine Arbeitsplätze gründen.

4– Katholiken dürfen nicht (für keine Wissenschaft) als Lehrer tätig sein.

5– Katholiken müssen die doppelte Summe an Steuern zahlen.

6– Katholische Priester, die eine Predigt abhalten werden mit 330 Sterlin bestraft. Wird die Predigt von einen Katholiken abgehalten, der kein Priester ist, so wird dieser mit einen Geldstrafe von 700 Sterlin und 1 Jahr Haft bestraft werden.

7– Katholiken die ihre Söhne ausserhalb von England studieren lassen, müssen mit ihren Söhnen zusammen getötet werden.

8– Katholiken dürfen auf keiner Weise im Dienst des Staates stehen.

9– Katholiken, die am Sonntag und an anderen Festtagen nicht in der protestantischen Kirchen bereit stehen, werden mit einer Geldstrafe von 200 Sterlin bestraft und aus der Gemeinde vertrieben.

10– Katholiken, die sich mehr als 5 Meilen von London entfernen, werden mit einer Geldstafe von 1000 Sterlin bestraft.

Auf der Seite 61 bis 65 wird weiter berichtet: (Mit einem Erlass der Königen Elizabeth wurden viele katholische Priester und Gelehrte in Schiffe geladen und in tiefen Gewässern ins Meer geworfen. Das Heer der Königen Elizabeth maschierte in Irland ein, um die Katholiken zu Protestanten zu machen. Die Soldaten der Königen setzten die gesamten katholischen Kirchen in Irland in Brand, töteten jeden katholischen Priester der ihnen in die Hände fiel, sie töteten die Soldaten der Burg Semruk, setzten die Städte in Brand und vernichteten bebaute Felder und das Vieh in den Ställen. Jene aber die nicht Katholik waren wurden gerecht behandelt. Das Parlament vom Jahre 1052 (1643-44 n.Chr.) veranlasste, dass den Katholiken jedes Gut und Eigentum entrissen wurde. Diese Tyrannei hielt an bis König James den Thron bestieg. Zu seiner Herrschaftszeit minderte sich die Tyrannei, worüber die Protestanten jedoch sehr empört waren. Im Jahre 1194 (1780 n.Chr.) schickten 44.000 Protestanten ein Schreiben an das Parlament, in dem sie forderten die Gesetze die zur Unterdrückung der Katholiken dienten, nicht zu verändern. Doch der König stimmte diesem Schreiben nicht zu, daraufhin versammelten sich 100.000 Protestanten in London und steckten die katholischen Kirchen und Wohnbezirke in Brand. Sechs Tage lang dauerte dieser Greul der Protestanen an, in denen sie insgesamt 36 grosse Brände verursachten. Im Jahr 1791 verfasste König James neue Gesetze und gab den Katholiken ihre heutigen Rechte.)

Das Buch Spiegel der Ehrlichkeit berichtet auf der Seite 73 und 74: (Die Protestanten quälten das irländische Volk auf verschiedener Weise. Der Vorfall Cortiraskuln ist zwar nicht weit bekannt, doch geschah dieser Vorfall tatsächlich in Irland. Mit den Steuer-und Mietgeldern, die sie jedes Jahr vom Volk einzogen, kauften sie die Kinder der verarmten Katholiken auf und zogen sie zwischen Protestanten auf. Nachdem diese Kinder, die sich ihrer Herkunft total fremd waren, in ihre Heimaten zurückgeschickt wurden, geschah es oftmals, dass sie unbewusst, mit ihren nächsten Verwandeten Ehen schlossen.)

(Die gemeinste und barbarischte Tyrannei die die Christen den Moslems antaten, wurde von den Engländern in Indien vollbracht. Das Buch Es-sevret-ül-Hindiyye (Unruhe in Indien) wurde von dem grossen islamischen Gelehrten, dem Inder allame Muhammed Fadl-ý Hak Hayr-abadi Ceschtin geschrieben. Mevlana Gulam Mihir Ali schrieb im Jahre 1384 (1964 n.Chr.) ein Anmerkung zu diesem Werk, das unter dem Titel El-yevakit-ül-mihriyye (Rubine von Mihir) veröffentlicht wurde. Im Namenregister der Verfasser ist dieses Buch unter dem Namen Muhammed Fadlüllah zu finden.

Die Engländer erhielten im Jahre 1008 (1600 n.Chr.) vom damaligen indischen Schah Ekber die Erlaubnis in der Stadt Kalkuta Handelstätten zu gründen. Zur Zeit des Schahs Alem beganngen die Engländer Grundstücke in Kalkuta aufzukaufen, die sie dann auch von ihren eigenen Soldaten bewachen liessen. Nachdem sie im Jahre 1126 (1714 n.Chr.) den Sultan Ferruh Sir Schah von einer Krankheit heilten, wurden den Engländern viele Rechte zugeteilt. Während der Herrschaftszeit des Schahs Alem-i sani drangen die Engländer in Dehli ein und eroberten die dortige Regierung. Kurz danach begannen sie mit ihrer Zwietracht. Im Jahre 1274 (1858 n.Chr.) verleumneten die indischen Wahhabiten den Sunnit, Hanefit und Mystiker den II Sultan Behadir Schah, indem sie behaupteten er sei ein Verirrter und sogar ein Ungläubiger. Mit Hilfe dieser Wahhabiten und mit der Hilfe der Frau des Verräters Vesir Ahsenullah gelang es den englischen Trupen in Dehli einzuziehen. Sobald sie in Dehli einzogen, begann das Gemetzel, wobei selbst Frauen und Kinder der Moslems auf brutalster Weise ermordet wurden. Die Häuser und die Läden der Stadt wurden niedergerissen, die Waren und das Geld des Volkes wurde zerstreut, Alles wurde vernichtet und man konnte in der Stadt nicht einmal Wasser zum trinken finden. Der Greise Schah, der sich mit seiner Familie in der Türbe vom von Hümayun Schah versteckte, wurde mit gefesselten Händen zur Burg geschlept. Auf dem Weg zur Burg, wante sich Patrik Hudson an die drei Söhne des Schahs, entkleidete sie und tötete sie, indem er ihnen in die Brust schoss. Er trank ihr Blut und hängte sie an das Tor der Burg. Ein Tag später liess er ihnen den Kopf abschlagen und brachte sie dem Komandanten Henry Bernard. Als Krönung dieser Grausamkeit liess er diese Köpfe abkochen und dem Schah und seiner Frau als Essen servieren. Da der Schah und seine Frau sehr hungrig waren, begangen sie sofort zu essen, doch sie brachten es nicht fertig dieses Fleisch zu kauen. Obwohl sie nicht wussten, dass es das Fleisch ihrer Söhne war, konnten sie es nicht essen. Als der Barbar Hudson sah, dass sie nichts assen, fragte er höhnisch nach dem Grund und sagte ihnen, dass er es mit dem Fleisch seiner Söhne hatte zubereiten lassen. Der Sultan starb im Jahre 1279 im Kerker der Stadt Rangon, wo er bis zu seinem Tode mit seiner Familie in Gefangenschaft lebte. In der Stadt Dehli wurden 3.000 Moslems erschossen und 27.000 niedergemetzelt. Nur die jenigen die Nachts aus der Stadt fliehen konnten, konnten dieses fürchterliche Massker überleben.

Auch in anderen Städten und Dörfer, töteten die Christen unzählige Moslems und rissen ihre historischen und kunstvollen Werke nieder. Einziartige, kostbare Schmuckstücke wurden in Mengen, mit Schiffen nach London transportiert. Im Jahre 1278 (1861 n.Chr.) fand der Gelehrte, Fadl-Hak, während seiner Gefangenschaft auf der Insel Endoman, den Märtyrertod.

Als im Jahre 1400 (1979 n.Chr.) die Russen in Afghanistan einzogen, begannen sie sofort die Moslems zu töten und Werke der islamischen Kunst zu vernichten. Als aller Erstes aber töteten sie den grossen Gelehrten Veli Ibrahim Müceddidiyi, der zusammen mit seinen 120.000 Schülern und Familien niedergeschossen wurde. Auch dieser niederträchtige, barbarische Angriff ist auf die Engländer zurückzuführen. Denn im Jahre 1945, als Hitler kurz davor stand Moskau einzunehmen, sagte Hitler den Engländern und Amerikanern vom Radio folgendes: “Ich habe den Krieg gegen euch verloren und werde mich ergeben, doch erlaubt mir den Krieg gegen Russland zu beenden und das russische Heer zu vernichten, damit die Welt von den Schaden des Kommunismus grettet wird.”) Doch der damalige britische Ministerpräsident Churchill nahm diesen Vorschlag nicht an. Im gegenteil half er den Russen und drang selbst erst dann in Berlin ein, als auch die Russen Berlin erreicht hatten. Somit trugen sie dem Unglück bei, dass der Welt durch den Russen wiederfuhr.

Wer mehr über die weltweiten Grausamkeiten der Briten, insbesonders aber die Grausamkeiten, die sie in Indien den Moslems und dem Islam antaten erfahren möchte, dem raten wir das Buch Dschinâyât-ül-Ýngiliz (Verbrechen der Briten), das von Seyyid Muhammed Habib Ubeydi verfasst und im Jahre 1334 (1916 n.Chr.) in Beirut gerduckt wurde, zu lesen.

Der Amerikanische Rechtsforscher und Politiker Bryan William Jennings ist durch seine Bücher, seine Konferenzen und besonders durch seiner Mitgliedschaft an dem amerikanischen Parlament bekannt Während den Jahren 1913-1915 war er als Aussenminister tätig und starb im Jahre 1925. In seinem Buch Die britische Herrschaft in Indien berichtet er ausführlich über die britische Feindschaft gegen den Islam und die Grausamkeiten der Briten.

In dem Buch Âlem-i Islam (Die islamische Welt), das 1328 (1910 n.Chr.) in Istanbul gedruckt wurde, berichtet der Schreiber Abdürreschid Ibrahim Effendi unter der Überschrift (Die Englische Feinschaft zu dem Islam): “Das wichtigste Ziel der Engländer war die Vernichtung des islamischen Kalifats. Mit diesem Ziel veranlassten sie den Krimkrieg und unterstüzten die Türken hinterhältig. Der Pariser Vertrag selbst, legt diese List an den Tag. (Auch während dem Lausanner Friedensvertrag (1923 n.Chr.) wurde ihre Feinschaft durch ihre Vorschläge deutlich sichtbar.)

Jedes Unheil das den Türken wiederfuhr ist auf die Briten zurückzuführen. Sie machten sich die Vernichtung des Islams zum Hauptziel ihrer Politik, da sie Angst vor dem Islam haben. Mit verkauften Personen, die sie als Religionsgelehrte oder als Helden bekannt geben, täuschen sie die Moslems. Kurz gesagt sind die Briten die grössten Feinde des Islams.) Abdurreschid Ibrahim Effendi starb im Jahre 1944 n.Chr. in Japan.

Wir nehmen hier nur einen kleinen Einblick in die Grausamkeiten die von den Christen zustande gebracht worden. Es sind die Grausamkeiten der Christen, die die Reife erlangten einem Religionsgesetz und den Worten des Propheten Jesus “Wer dich auf eine Wange schlägt, dem biete auch die andere dar”, zu glauben.

Wir glauben natürlich nicht, dass der Schreiber des Buches (Die Festigkeit der Überlegungen), dieser christliche Geistliche, so unwissend ist diese Grausamkeiten nicht zu wissen. Aber wir wissen, dass dieser Geistliche glaubt, dass den Moslems die historischen Vorgänge nicht bekannt sind, was ihn dazu ermutigt sie zu ignorieren.

Drittens: Wären die materiellen Anlässe, wie Kraft, Zang und Grobheit, für die Verbreitung einer Religion ausreichend gewesen, so müsste es nach so vielen Kriegen, Gemetzel und Marter, keine Juden mehr auf der Welt geben und die ganze Welt müsste christianisiert sein.

Viertens: Der vom Islam gebotene Glaubenskrieg bezweckt nicht die Menschen zum Islam zu zwingen. Dieser Glaubenskampf trägt den Sinn das Einheitsbekenntnis auf die Welt zu verbreiten, sodass es auch von jedem Menschen gehört werden kann. Es ist der Kampf es darzusellen, dass die Religion ALLAHs des Erhabenen über alle andere Religionen steht. Dieser Kampf beginnt mit Verkündung und Ermahnung, indem man bekannt gibt, das der Islam die wahre Religion ist, die Glück, Gerechtigkeit, Freiheit und das Menschenrecht verkündet. Auch wenn ein Nichtmoslem diese Verkündung des Islams nicht annimmt, wird ihm sein Bürgerrecht verliehen. Er erhält die gesamten Freiheiten eines moslemischen Bürgers. Herrscher jedoch, die diese Verkündung verhindern wollen, sind Tyrannen und Diktatoren, gegen denen man kämpfen muss. Verliert der Tyrann diesen Krieg, so muss ihm der Islam erneut verkündet werden. Man muss sie dazu aufrufen sich zum Islam zubekehren. Bekehren sie sich zum Islam, so sind sie Frei wie jeder andere Moslem. Wenn sie aber den Islam ablehnen, so wird ihnen der Vorschlag gemacht, gegen Kopfsteuer in religiöser Freiheit, in Obhut der islamischen Regierung, in Sicherheit und Freiheit weiterhin leben zu können. Jene die diesen Vorschlag annehmen werden Simmi genannt und sie sind in jeder Hinsicht gleichberechtigt, wie jeder andere moslemische Bürger.

Die dritte Behauptung: Als drittens behaupten christliche Geislichen: Wäre es tatsächlich wahr, dass ALLAH der Erhabene, einem unwissenden Volk, das vorher nie durch Religionsgesetzen zurechtgewiesen wurde, ein Propheten mit einer vollkommenen Religion schickt, so müsste ALLAH der Erhabene, Seiner endlosen Barmherzigkeit und Gerechtigkeit gemäß, den Menschen diese vollkommene Religion schon vor dem Propheten Moses und Jesus ‘Friede sei mit ihnen’ gesandt haben.

Antwort: Diese Behauptung ist ebenfalls mehrfach widerlegbar. Als allererstes glauben wir, dass die Allmacht ALLAH des Erhabenen endlos ist. Für IHN ist die Schöpfung der sieben Erdschichten und der Himmeln, gleich mit der Schöpfung einer Ameise (einer Zelle, eines Atoms). ALLAH der Erhabene hat die Allmacht alles, ausser sein Gleichnis, dessen Exsistens unmöglich ist, ausnahmslos zu erschaffen. Wäre das Argument der christlichen Geistlichen, dass es unmöglich ist einem unvorbereiteten Volk einen Propheten zuschicken wahr, so müsste dies den Wundern des heiligen Propheten Muhammed ‘Friede sei mit Ihm’ zugefügt werden. Denn der Prophet Jesus erschien den Kindern Israels, die bereits auf einen Propheten als Retter warteten, jedoch glaubten Ihm bis zu seiner Himmelsfahrt nur 82 Menschen. Dem heiligen Propheten Muhammed Friede sei mit Ihm, der dem unwissenden arabischen Volk gesandt wurde, glaubten bis zu seinem Tod über 124.000 Menschen, was ein Wunder des heiligen Propheten darstellt.

Auch ihre Behauptung, dass es nicht der Gerechtigkeit ALLAHs des Erhabene entsprechen würde, die beste und überlegenste Religion nicht zuerst gesandt zu haben, ist aus der Luft gegriffen. Der christliche Glaube beinhaltet, dass der heilige Prophet Jesus unter verschiedene Beleidigungen ermordet wurde, drei Tage im Höllenfeurer brannte und dass der Prophet Adam und St. Eva im Paradies eine Fehltat begannen, wofür die gesammten Propheten, ja sogar die gesamte Menschheit sündig wurde und dass (Gott bewahre) ALLAH der Erhabene das Blut SEINES Sohnes vergoss, um somit der Sünde der Menscheit zu vergeben.

Nun fragen wir sie: Wäre es nicht der Gerechtigkeit ALLAHs des Erhabenen gemäß, den Propheten Jesus Friede sei mit ihm, den die Christenwelt als den Sohn und das Gleichnis ALLAHs des Erhabenen sehen, gleich nach dem Propheten Adam zu schicken, um somit unschuldige Menschen und Propheten vor dem Höllenfeuer zu retten, indem auch ihnen vergeben wird.

Im diplomatischen Zeremoniell der Herrscher und Sultane erscheint der grösste und mächtigste Herrscher stetz zuletzt. Auch gehört es zu der Gewohnheit der Menschen, den bedeutensten Abschnitt der grossen Predigten zu letzt zu vermitteln. Dies gilt für jede Angelegenheit. Jeder künstlerische Meister vollendet seine feine Kunst, nachdem sein Lehrling ihm die grobe Arbeit vorbereit hat. Dies ist eine Tatsache. Wahrhaftig ist es der göttlichen Weisheit ALLAHs, des Allmächtigen gemäß, den übertreffensten aller Propheten als letztes den Menschen zu schicken, auf das SEINE Religion gestärkt und vollendet wird.

Im vierten Teil des zweiten Kapitels des Buches (Die Festigkeit der Überlegungen) werden die Wunder des Propheten Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, wie folgt bezweifelt: (Die Propheten Jesus und Moses zeigten verschiedene Wunder, um zu beweisen, dass sie Propheten sind die Gott sandte. Ohne diesen Prüfstein, würden es viele Lügner, unbarmherzig wagen, sich als Prophet bekannt zu geben und es würde kein Kennzeichen für den wahren Propheten geben, dem Gott sein Wort sandte. Reibt man nun das Prophetentum, des Propheten Muhammed an diesen Prüfstein, so wird man bald sehen, dass es längst nicht so stabil und bewiesen, wie das Prophetentum von Moses und Jesus ist.

Auch wenn uns von verschiedenen Wundern des Propheten Muhammeds berichtet wird, die auf die Aussagen der Historiker und der Gelehrten der Eigenschaften und Lebensweise des heiligen Propheten beruhen, können wir dennoch nicht überzeugt werden. Vergleicht man die erstaunlich eigenartigen Wunder, die sie ihren Propheten zuschreiben, mit den Wundern des Propheten Jesus und den der anderen Propheten, so sieht man wie unterschiedlich sie sind und es scheint uns unmöglich zuglauben, dass diese eigenartigen Ereignisse von Gott als Wunder erschaffen wurden. Das Wunder indem sich ein Baum durch ein Wort des Propheten Muhammed ausplanzt, fortbewegt und eine aus seinem Stamm entstandene Stimme das Einheitsbekenntnis (Eschedü en la ilahe illallah ve eschedü enne Muhammedün abdühü ve Resulühü)[16] ausprach und somit das Prophetentum bestätigt, sowie das sogar Tiere, Berge, Steine und selbst eine Dattel Dolde das Einheitsbekenntnis ausprachen und dass jedes Kleid das der Prophet trug, sei es kurz oder lang, ihm immer genau passten, bekräftigen unsere Zweifel. Diese Geschichten scheinen erfunden zu sein, denn die Ereignisse und Beweise der gesamten Propheten sind völlig anders und fern von diesen.) Der Verfasser dieser Schrift meint also, dass alle Propheten, ausser Muhammed, Friede sei mit Ihm, Wunder zeigten.

Antwort: Es sollte uns bekannt sein, dass die christlichen Geistlichen den Islam verleumden, indem sie behaupten (Gott bewahre), dass Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, niemals Wunder zeigte. Diese Lüge wurden in den Büchern Ishar-ül-Hak (Äußern des Rechts) und Schems-ül-Hakika (Die Sonne der Wahrheit) widerlegt, wobei jede ihrer Behauptungen, mit Beweisen mehrfach entkräftigt wurde. Die Kirchenväter verhalten sich jedoch so, als wenn sie diese Bücher nicht kennen würden und nichts von den Antworten hörten, die man ihnen gab. Sie besitzen keine Beweise mit denen sie unseren Antworten entgegentreten könnten und somit schrecken sie nicht davor zurück, ihre längst widerlegen und entkräftigten Verleumdungen und Lügen in ihren Büchern Mýsan-ül-Hak (Maß des Rechts), Miftah-ül-esrar (Der Schlüssel der Geheimnisse), und Die Festigkeit der Überlegungen zu wiederholen. Mit veränderten Namen und Worten stellen sie ihre alten Behauptungen immer wieder auf, mit der gemeinen Absicht unwissende Menschen täuschen zu können. Wir halten es für angebracht ihnen einige Antworten aus den Büchern Ishar-ül-Hak und Schems-ül-Hakika vorzulegen, mit denen die Missionare widerlegt wurden.

Alle Propheten ‘Friede und Segen sei mit ihnen’ bewiesen ihr Prophetentum, indem sie einzigartige Taten vollbrachten, die ihrem Volk wertvoll waren und wozu kein anderer Mensch fähig ist. In den Büchern der Eigenschaften und der Lebensweise des heiligen Propheten, werden von über 3.000 Wunder des heiligen Propheten berichtet. Viele Wunder des heiligen Propheten, die frei von jedem Zweifel sind, sind vom heiligen Koran und den heiligen Hadithen bestätigt und überliefert worden. Diese Wunder teilen sich in zwei Gruppen auf.

Die erste Gruppe: Die Wunder des heiligen Propheten ‘Friede sei mit Ihm’, die vergangene und zukünftige Weltereignisse mitteilen: Der heilige Prophet ‘Friede und Segen sei mit Ihm’ berichtete von der Geschichte der Propheten, ohne sie gelesen oder von jemandem erlernt zu haben, gab er Kenntnisse über das Alte und Neue Testament bekannt, sowie über Völker, die vor tausenden von Jahren lebten und längst vergessen waren. Im ersten Teil des fünften Kapitels vom Buch Ishar-ül-Hak heisst es: (Der heilige Prophet ‘Friede sei mit Ihm’ erzählte die Geschichte des Propheten Noah. Auf dieses Wunder wird im heiligen Koran hingewiesen. Der 51. heilige Vers der Sure Hud lautet sinngemäß: Dies ist eine der geheimen Geschichten; wir offenbaren sie dir; nicht wusstest du sie noch dein Volk zuvor. Im zweiten Teil des fünften Kapitels wird auf die Unterschiede zwischen dem heiligen Koran und den alten heiligen Schriften hingewiesen. Der heilige Koran enthält viele geheime Kenntnisse von Völkern der Vergangenheit.) Im fünften Kapitel dieses Buches werden von zwanzig derartigen Kenntnissen berichtet, von denen wir ihnen nur einige mitteilen wollen.

1– Der 210. heilige Vers der Sure Bekara (Die Kuh) lautet dem Sinn nach: Oder wähnt ihr einzutreten in das Paradies, ohne dass zu euch das gleiche kam wie zu den Früheren? Es traf sie Unglück und Drangsal, und sie wurden so hin- und her-geschüttelt, dass der Gesandte und seine Gläubigen sprachen: “Wann kommt ALLAHs Hilfe?” Ist aber nicht ALLAHs Hilfe nahe? Dieser heilige Vers verspricht ein Beistand für die gesamten Moslems. Diese Hilfe trat ein und der Islam verbreitete sich zuerst in Arabien und anschliessend auf der ganzen Welt.

2– Schon vor der Schlacht Bedr, gab ALLAH, der Erhabene den heiligen Gefährten die frohe Botschaft des Sieges. Im 45. heiligen Vers der Sure Kamar (Der Mond) heisst es sinngemäß: In die Flucht geschlagen wird die ganze Scharr, und sie werden den Rücken kehren. Es geschah so wie es prophezeit wurde, das Volk von Koraisch erlitt somit eine vernichtende Niederlage.

3– ALLAH, der Erhabene berichtet in den ersten drei Versen der Sure Rum (Die Griechen) sinngemäß: A.L.M. Besiegt sind die Griechen. Im nächsten Land; aber nach ihrer Besiegung werden sie siegen. In wenigen Jahren. ALLAHs ist der Befehl zuvor und hernach. Und an jenem Tage werden frohlocken die Gläubigen.

Die Gelehrten für Koranauslegung sowie auch die Gelehrten für die Eigenschaften und der Lebensweise des heiligen Propheten gaben für diesen heiligen Vers einstimmig folgendes Kommentar ab: Dieser heilige Vers gibt bekannt, dass die Griechen zuerst eine Niederlage, dann aber einer Sieg über die Perser erleben werde. Diese Weissagung erfüllte sich. Nachdem dieser heilige Vers gesandt wurde, empörte sich der Ungläubige Ubeyy bin Halef, aus dem Stamm Koraisch darüber sehr und während einem Geschpräch mit St. Ebu Bekir, bestand er mit beleidigenden Worten darauf, dass die Griechen nicht siegen werden. Sie trafen eine Abkommen bei dem der 15 Kamele vom anderen bekommen sollte, der nach drei Jahren recht behält. St. Ebu Bekir berichtete dem heiligen Propheten ‘Friede und Segen sei mit Ihm’ von diesem Abkommen. Der heilige Prophet machte ihn auf das Wort Býd, dieses heiligen Verses, aufmerksam, das die Zahlen drei bis neun ausdrückt. Er befahl St. Ebu Bekir sofort die Frist dieser Abmachung, sowie die Zahl der Kamele zu erhöhen. St. Ebu Bekir eilte und änderte die Bedingungen des Abkommens auf neun Jahre und hundert Kamele. Sieben nach Hedschra ereichte sie die Nachricht vom Sieg der Griechen über die Perser. Ubeyy bin Halef fand jedoch zuvor durch ein Schwert, das der heilige Prophete, Friede sei mit Ihm, während der Schlacht Uhud vom Boden aufnahm und auf ihn warf, den Tod. Seine Erben lieferten St. Ebu Bekir die hundert Kamele aus. [Nach Befehl des heiligen Propheten wurden diese Kamele unter den Armen verteilt.]

Viele Wunder und Geheimnise wurden auch durch heilige Hadithen bekannt gegeben. Einige Beispiele dafür sind:

Während der ersten Jahre des Islams, stieg die Tyrannei der Ungläubigen auf die heiligen Gefährten dermaßen an, dass ein Teil von ihnen nach Äthiopien auswandeten. Der heilige Prophet, Friede und Segen sei mit Ihm, blieb mit den restlichen heiligen Gefährten in Mekka, wo sie drei Jahre in einer regelrechten Gefangenschaft lebten, mit niemandem reden durften, nichts kaufen oder verkaufen durften und ihnen jedes menschliche Recht entnommen wurde. Die Ungläubigen von Koreisch beschlossen dies einstimmig, schrieben es Vertragsmäßig nieder und hängten diesen schriftlichen Beschluss an die Tür der Kaaba. Allmächtig ist ALLAH, der Erhabene und dieser Vertrag wurde von einem kleinen Holzwurm heimgesucht, der alles geschriebene, ausser den Namen ALLAHs des Erhabenen wegfrass. ALLAH der Erhabene benachrichtigte Seinen geliebten Propheten ‘Friede und Segen sei mit Ihm’ durch den Engel Gabriel von diesem Ereignis. Der heilige Prophet ‘Friede und Segen sei mit Ihm’ berichtete seinem Onkel Ebu Talib von dieser Nachricht, der am nächsten Tag sofort zu den Ratsältesten der Ungläubigen ging und ihnen folgendes sagte: “Muhammed’s ALLAH soll es ihm so berichtet haben und falls dies wahr ist, dürfen wir unseren Beschluss nicht länger durchführen und müssen ihnen ihre Freiheit zurück geben.” Nachdem die Ratsältesten von Koreisch dem Vorschlag von Ebu Talib zustimmten, begaben sie sich gemeinsam zur heiligen Kaaba. Als sie den schriftlichen Beschluss, den sie einst an die Tür der Kaaba hängten, herrunter nahmen sahen sie, so wie es der heilige Prophet berichtet hatte, dass jedes Wort ausser dem Wort Bismikallahümme weggefressen war.

Anmerkung:

[Der große indische Gelehrte des Islams, Dost Muhammed Kandihari schrieb in seinem 29. Brief folgendes: (Es war eine Sitte vom Volk Koreisch, ihre Briefe mit dem Wort Bismikallahümme (O mein ALLAH, in DEINEM Namen) zu beginnen. Der heilige Prophet pflegte in den ersten Zeiten seine Briefe auch mit der Überschrift Bismikallahümme niederschreiben zu lassen. Doch als die heilige Sure Bismillah (im Namen ALLAHs) gesandt wurde, liess er seine Briefe mit der Überschrift Bismillah beginnen. Als dann die heilige Sure herabgesandt wurde, indem sich das Wort Rahman befindet, begannen seine Briefe mit dem Wort Bismillahirrahman (im Namen ALLAHs, des Allerbarmers). Später jedoch, als die heilige Sure Neml (Die Ameise) herabgesandt wurde, indem sich das Wort Bismillahirrahmanirrahim befand, wurden seine Briefe mit der Überschrift Bismillahirrahmanirrahim (im Namen ALLAHs, des Allerbarmes, des Allbarmherzigen) niedergeschrieben. Der Brief, den der heilige Prophet durch seinen heiligen Gefährten Dýhye-i Kelebi an den König Herakles sandte, begann mit dem Wort Bismillahirrahmanirrahim. Es ist eine erforderliche Verpflichtung Briefe auf diese Weise zu beginngen, selbst wenn dieser Brief an Ungläubige geschieben wird. Der heilige Prophet befahl seinen heiligen Gefährten Ali den Friedensvertrag von Hubeybiye mit diesem Wort niederzuschreiben. Als Süheyl, der Vertreter vom Volk von Koreisch dies sah erwiederte er: “Wir kennen das Wort Rahmanirrahim nicht. Schreibt stattdessen das Wort Bismikallahümme.” Es wird erschichtlich, dass ALLAH der Erhabene, sich seinen gesamten Prophten mit dem Namen ALLAH bekannt machte. Selbst Ungläubige gebrauchten diesen Namen.]

Der heilige Prophet, Friede und Segen sei mit Ihm, sagte: “Die Burg von Hayber wird durch Ali bin Ebu Talib erobert werden. Es geschah so, wie er es prophezeit hatte. Mit seinen Worten: “Während die Muslime die Schätze der Perser und der Byzantiner unter sich aufteilen, werden persische Mädchen ihnen dienen” prophezeite der heilige Prophet den Sieg der Muslime über die Perser und Byzantiner.

In anderen heiligen Hadithten sagte der heilige Prophet: “Meine Glaubensgemeinschaft wird sich in 73 Sekten aufteilen, von denen alle, ausser einer einzigen Sekte in die Hölle kommen werden” und “Die Perser werden die Muslime ein oder zwei mal besiegen aber dann wird das persische Reich (Die Sasaniden) für immer vernichtet sein.” sowie auch “Die Byzantiner werden durch Generationen hindurch herrschen. Ihre Herrschaft wird von einer Generation auf die andere übertragen.” All diese Prophezeiungen des heiligen Propheten ‘Friede und Segen sei mit Ihm’ trafen so ein wie Er es berichtet hatte.

Der Osten und der Westen wurden ihm gezeigt. Er berichtete so fern es ihm erlaubt wurde, von der Herrschaft seiner Glaubensgemeinschaft und von der weitreichenden Ausbreitung des Islams. Heute ist der Islam im Osten und im Westen weit verbreitet, so wie es uns prophezeit wurde. [Wahrhaftig gibt es auf der Welt kein Land, indem der Islam unbekannt ist.]

Der heilige Prophet sagte: “Solange Ömer lebt, wird keine Zwietracht unter den Muslims herrschen.” So geschah es auch. Bis zum Tod des Khalifen Ömer ‘Segen sei mit ihm’ lebte die Glaubensgemeinschaft des heiligen Propheten in Sicherheit. Nach seinem Tod aber entstand Zwietracht unter den Muslimen.

Weiterhin gab der heilige Prophet Muhammed ‘Friede und Segen sei mit Ihm’ bekannt, dass der heilige Prophet Jesus von Himmel herrabkommen wird, dass Mehdi ‘Segen sei mit ihm’ kommen wird, dass Dedschdschal auftauchen wird, dass Osman-ý Sinnureynin ‘Segen sei mit ihm’ den Märtyrertod finden wird, während er den heiligen Koran rezitiert, dass der heilige Gefährte Ali durch eine Kopfwunde, die ihm Ibni Mülcem mit einem Schwert antat, den Märtyertod finden wird. Immer wenn Ali, Friede sei mit ihm, ibni Mülcemi sah, deutete er auf seinen gesegneten Haupt und fragte: “Wann wirst du ihn blutig schlagen?” Ibni Müldschem suchte Zuflucht zu ALLAH dem Erhabenen und antwortete: “Wenn dem so ist, da unser heilige Prophet diese schlechte Tat prophezeite, so bitte ich dich mich zu töten, bevor ich diese Greultat begehe, damit ich mich somit von dem Fluch, der mich bis zum jüngsten Tag begleiten wird, befreien kann