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Ihlâs Stiftung Band –7 |
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Im Evangelium nach Johannes (2/2) heisst es: (Weil er sich für uns
geopfert hat, kann unsere Schuld, ja sogar die Schuld der ganzen Welt
vergeben werden.) Dieser Vers teilt uns mit, daß allein der Prophet Jesus
sündenfrei und die Busse der Sünden der ganzen Welt ist. Aber
in dem Buch der Spichwörter (21/18) wird folgendens berichtet: (Einmal
werden die Plätze vertauscht, dann trifft den Bösen das Unglück, das
jetzt der Gute erleiden muß.) Hier wird berichtet, daß der Sünder für
den Frommen und der Schlechte für den Guten büssen wird. (Dies aber
widerspricht den Aussagen des Johannes.) 6–
Im Brief an die Hebräer (7/18, 19) steht: (Die frühere Vorschrift ist außer
Kraft gesetzt worden, weil sie schwach und nutzlos war. Denn das Gesetz
Moses konnte die Menschen nicht vollkommen machen und ans Ziel führen.)
Im 7. Vers des 8. Kapitels wird berichtet, daß die Religionsgesetze der
vorigen Propheten schwach und nutzlos und unvollkommen waren und daß sie
mit der Prophetenschaft von Jesus, ungültig geworden sind. Allerdings
werden die Worte von Jesus dazu, im Evangelium nach Matthäus (5/17) wie
folgt überliefert: (“Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz Moses
und die Weisungen der Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht
gekommen, um sie außer Kraft zu setzen, sondern um ihnen volle Geltung zu
verschaffen.”) 7–
Im Evangelium nach Matthäus (16/18, 19), sagt der Prophet Jesus für
Petrus folgendes: (“Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine
Gemeinde bauen! Kein Feind wird sie vernichten können, nicht einmal der
Tod. Dir will ich die Schlüssel zu Gottes neuer Welt geben. Was du hier
auf der Erde für verbindlich erklären wirst, das wird auch vor Gott
verbindlich sein, und was du für nicht verbindlich erklären wirst, das
wird auch vor Gott nicht verbindlich sein.) Ab dem 21. Vers des gleichen
Kapitels, wird jedoch daraufhin folgendes berichtet: (Danach erklärte
Jesus seinen Jüngern zum erstenmal, was ihm bevorstand: “Ich muß nach
Jerusalem gehen dort werde ich durch die Ratsältesten, die führenden
Priester und die Gesetzlehrer viele erleiden müßen. Man wird mich töten,
doch am dritten Tag werde ich auferweckt werden.” Da nahm Petrus ihn
beiseite und machte ihm Vorhaltungen: “Herr, das darf nicht sein, nie
darf dir so etwas zustoßen!” Aber Jesus sah ihn an und sagte: “Geh
weg, du Satan, du willst mich von meinem Weg abbringen! Was du im Sinn
hast, entspricht nicht Gottes Willen, sondern menschlichen Wünschen.”) Im
34. Vers des 26. Kapitels des gleichen Evangeliums wird noch überliefert,
daß Jesus zu Petrus folgendes sagte: (Täusche dich nicht! Bevor der Hahn
heute Nacht kräht, wirst du dreimal behaupten, daß du micht nicht
kennst.”) Petrus antwortete, daß er dies niemals tun würde, auch wenn
er dabei sterben müßte. Im 69. Vers des 26. Kapitels wird berichtet, wie
Petrus diese Worte vergaß und Jesus dreimal verleugnete. Demnach also
berichtet das 16. Kapitel, des Evangeliums nach Matthäus, daß Jesus
seinen Apostel Petrus lobte und das Gott dem verzeihen wird, dem auch
Petrus verziehen hatte. Im 20. Kapitel des gleichen Evangelium hingegen
steht, daß Jesus, Petrus als “Satan” beschimpfte und wegjagte. Im 26.
Kapitel wird auch berichtet, daß Petrus Jesus verleugnen wird. Die
christliche Welt glaubt an die Gottheit Christi. Wie kann es sein, daß
man einem Gott derartige Fehler zuschreiben kann? Dies ist Petrus, der von
den heutigen römischen Päpsten, die sich als Herrscher der Welt und als
sündenfrei abgeben, vertreten wird. Auf dieser Weise glauben manche
Menschen an die Päpste in Rom und erhoffen sich somit das Paradies. 8–
Im Evangelium nach Matthäus (26/26), im Evangelium nach Lukas (22/19, 20)
und im 14. Kapitel des Evangeliums nach Markus, wir das letzte Mahl auch
jeweils auf verschiedener Weise überliefert. In einem Evangelium wird
berichtet, daß dieses Mahl am frühen Abend, ein anderes berichtet
jedoch, das es am späten Abend gegessen wurde. Auch berichten diese drei
Evangelien, daß sich Wein auf dem Tisch befand, aber im Evangelium nach
Johannes wird berichtet, daß nur Brot auf dem Tisch lag, wobei dort in
keiner Hinsicht von Wein berichtet wird. Dieses letzte Mahl bildet eines der Glaubensfundamente des christlichen Glaubens, denn das eingeweihte Brot und der Wein, ist diesem Glauben nach das Fleisch und das Blut des Propheten Jesus. Daß Johannes, der der Glaubenslehre mehr Wert beimaß als die anderen es taten, nicht vom Wein berichtet, zeigt uns ganz offensichtlich, daß auch diese Glaubenslehre ein Aberglaube ist. 6 EINE STUDIE ÜBER
DIE BÜCHER IM Sowie
das Christentum an die Gottheit Christi glaubt, so glaubt es auch, dass
die Aposteln, zu denen auch Paulus gehörte, Propheten seien. Denn die
Schriften und die Briefe der Apostel werden von den Christen, den heiligen
Offenbarungen gleichgestellt, zumal sie sie auch in die
Bibel einführten. Diese Schriften sind im Neuen Testament, nach den
vier Evangelien zu finden. Schaut
man sich diese Schriften der Apostel, die als Ergänzung und zur
Vollendung der Evangelien dienen sollen, genauer an, so wird man bald
merken, wie verschieden und widersprüchlich sie untereinander sind. Um
die gesamten Widersprüchlichkeiten dieser Schriften darzulegen, würden
unsere Seiten nicht ausreichen, da dies ein Buch ergeben würde, was
weitaus umfangreicher als die Bibel wäre. Deshalb
möchten wir ihnen nur einige Beispiele darlegen. Bezüglich
der Widersprüche zu der Bekehrung von Paulus, schrieb, der islamische
Gelehrte, Rahmetullah Effendi in seinem Buch Izhar-ül-Hak
folgendes: Im
9. 22. und 23. Kapitel der Apostelgeschichte wird die Bekehrung von Paulus
auf verschiedener Weise wiedergegeben. In meinem Buch Isalet-usch-Schukuk
(Die Beseitigung der Zweifel) habe ich zehn dieser Widersprüche
angegeben, von denen ich ihnen nun drei mitteilen möchte: 1–
In der Apostelgeschichte (9/7) steht: (Den Männern die Saulus (Paulus)
begleiteten, verschlug es die Sprache. Sie hörten zwar die Stimme, aber
sie sahen niemand.) In dem 9. Vers des 22. Kapitels steht wiederum: (Meine
Begleiter sahen wohl das Licht, hörten aber nicht die Stimme.) Im
26. Kapitel jedoch wird nicht davon berichtet, ob die Begleiter etwas hörten
oder nicht, dieses Thema wird ignoriert. Es ist eindeutig, dass diese Überlieferungen
das selbe Thema auf verschiedener Weise wiedergeben. 2–
In dem gleichen Buch (9/6) steht: (Der Herr sagte zu ihm: Doch nun steh
auf und geh in die Stadt! Dort wirst du erfahren, was du tun sollst.) Und
im 10. Vers des 22. Kapitels steht (Der Herr sagte: Steh auf und geh nach
Damaskus! Dort wirst du erfahren, was Gott dir zu tun bestimmt hat.) Und
wiederum in der Apostelgeschichte (26/16, 17, 18) heisst es: (Doch nun
steh auf, denn ich bin erschienen, um dich in meinen Dienst zu nehmen. Du
sollst weitersagen, was du heute gesehen hast, und was ich dir noch zeigen
werde. Ich sende dich zu den Juden, wie Nichtjuden und werde dich vor
ihnen schützen. Du sollst ihnen die Augen öffnen, damit sie aus der
Finsternis ins Licht kommen, aus der Gewalt des Satans zu Gott. Denn wenn
sie mir vertrauen, wird ihnen ihre Schuld vergeben und sie erhalten ihren
Platz unter denen, die Gott erwählt hat.) Auch hier wird eindeutig ein
Widerspruch deutlich, denn das 9. und das 22. Kapitel berichten, dass der
Apostel erst in der Stadt erfahren sollte, zu was ihm Gott bestimmt hat.
Aber in dem 26. Kapitel wird berichtet, dass der Apostel dort, wo er die
Stimme hörte, auch erfuhr was er zu tun hatte. 3–
Der 14. Vers des 26. Kapitels lautet: (Wir stürzten alle zu Boden, und
ich hörte eine Stimme auf hebräisch rufen.) Im 7. Vers des 9. Kapitels
wird dieses Ereignis aber wie folgt beschrieben: (Den Männern die Saulus
begleiteten verschlug es die Sprache.) Doch im 26. Kapitel wird weder
davon berichtet, dass sie zu Boden stürzten, noch dass es ihnen die
Sprache verschlug. Weiterhin
berichtet das Buch, dass es in den Geschichten der Aposteln, weitere
Widersprüchlickeiten gibt, die viel umfangreicher sind. Im
1. Brief des Paulus an die Korinther, steht am Anfang des 10. Kapitels:
(Ihr sollt es euch klar machen, Brüder, wie es unseren Vorfahren in der Wüste
ergangen ist. Sie waren alle unter der Wolke, und alle wurden durch die
Wolke und das Meer auf Mose getauft. Betet also keine Götzen an, wie es
ein Teil von ihnen getan hat! Treibt nicht Unzucht wie ein Teil von ihnen,
damals starben an einem Tag 23.000) In
der 4 Mose/Numeri (25/1,7) wird jedoch folgendes überliefert: (Als die
Israliten ihr Lager in Schittim hatten, begannen die Männer, sich mit
moabitischen Frauen einzulassen. Er nahm einen Speer, folgte den beiden in
den innersten Raum des Zeltes und durchbohrte sie. Sofort hörte die
Seuche, die unter den Israliten wütete, auf. Es waren schon 24.000
Menschen, daran gestorben) Auch in diesen beiden Überlieferungen besteht
der wesentliche Unterschied von 1000 Menschen. Es kann nicht abgestritten
werden, dass nur eine dieser Überlieferungen richtig sein kann und die
andere falsch ist. In
der Apostelgeschichte (7/14,15) steht: (Denn Josef lud seinen Vater Jakob
mit allen Kindern und Enkeln ein, nach Ägypten überzusiedeln. Auf diese
Weise kam Jakob mit seiner ganzen Familie nach Ägypten, insgesamt 75
Personen.) Gemäß
den Überlieferungen dieses Kapitels, werden Josef und seine zwei Söhne
nicht in diese 75 Personen miteinbezogen. 75 ist hier die Anzahl der
Kinder und Enkel Jakobs, ausser Josef und seine zwei Söhnen. Aber in der
1. Mose/Genesis (46/27) wird eindeutig folgende Auskunft überliefert: (Zählt
man Josef und seine Söhne hinzu, so kamen-Jakob selbst
eingeschlossen-insgesamt 75 männliche Angehörige der Jakobsfamilie nach
Ägypten.) Die fehlerhafte Überlieferung der Apostelgeschichte wird somit
deutlich erkennbar. Die vier Evangelien und Briefe des Neuen Testamens,
die als Quelle der Grundlehre des Christentums dienen, befinden sich in
einem derartigen Zustand. Wie wir es ihnen schon oben erläutert haben,
ist die Anzahl der Widersprüche des Alten und des Neuen Testaments dermaßen
hoch, dass man bändeweise Bücher verfassen müsste, um sie alle
darzulegen. Da die Bücher Ishar-ül-hak
und Schems-ül-hakika sehr eingehend über dieses Thema berichten, haben
wir ihnen keine weitere Beispiele dargelegt. Wer aber seine Studie zu
diesem Thema vertiefen möchte, sollte sich an die Werke folgender
Wissenschaftler wenden: Der Protestant Cisler veröffentlichte im Jahre
1818 n.Chr. das Buch Die Texte der
Evangelien zu diesem Thema. Selirmaciri veröffentlichte sein Werk Einführung in das Neue Testament im Jahre 1817 n.Chr. Das
Orginal des ersten Evangeliums wurde im Jahre 1832 von Sifirin veröffentlicht.
Im Jahr 1832 veröffentlichte der zeitgenössische Orientalist Yor das
Werk Nachdenken über die Evangelien. Auch sollten das Werk des
orientalisten Schuazer, das im Jahre 1841 unter dem Titel Die Studie über das Evangelium nach Johannes veröffentlicht wurde,
sowie Werke von Gustaf Ichtelin, Stauruz und weiteren zahlreichen
Historikern untersucht werden. Im
heiligen Koran, an dem sich die Muslime fest halten, (da sie durch Ihm das
Glück auf der Welt und im Jenseits erreichen), wurde in dem 9. Vers der
Sure El-Hidschr sinngemäß prophezeit: Siehe,
wir sandten die Warnung herab, und siehe, wir wollen sie hüten auf
keiner Weise entstellt. Ihm wurde seit der Hedschra, nähmlich seit 1417
Jahren, weder ein Punkt hinzugefügt noch weggelassen, denn ALLAH, der
Erhabene bewart es vor jeder Veränderung. Erstaunlich
ist aber, dass trotz all dem, Priester, die gegen Entgeld beauftragt
wurden, in den islamischen Ländern das Christentum (dessen wahre Gesicht
wir soeben aufdeckten) zu verbreiten, darauf hoffen den Islam, der auf
einem ünerschütterlichen Fundament bis heute unverändert und wahr
bleiben konnte, zu vernichten, um somit die Wahrheit ihrer Religion zu
beweisen. Wahrhaftig versetzt uns dies in Erstaunen. Wenn es wirklich ihre
Absicht gewesen wäre die Wahrheit zu finden, so wären sie entschuldbar,
da ihre Auffassungen Büchern entspringen, die nicht den Wert der
islamischen Bücher enthalten. Leider aber versuchen sie mit verschiedene
Anschwärzungen und Lügen unwissende Muslime zu täuschen, um sie somit
vom Islam zu entfernen. Als wenn sie die Bücher der islamischen Gelehrten
nicht kennen würden, und als wenn sie es nicht selbst wären, die die
Fragen der islamischen Gelehrten nicht beantworten konnten, scheuen sie
sich nicht davor den Islam mit den immer gleichen minderwertigen
Verleumdungen anzugreifen. Mit einer hinterlistigen Heimlichkeit, versuchen sie unter der Hand ihre Bücher und Schriften, die voll von Lügen und Verleumdungen sind, zu verbreiten. 7 ERWIDERUNG AUF DAS
BUCH Das
Buch “Die Festigkeit der Überlegung”, das von einem christlichen
Geistlichen verfasst wurde, berichtet im 3. Kapitel des 2. Bandes
folgendes: (Sowie das Christentum
sich aus den Kindern Israels verbeitete, so wäre es auch zu erwarten
gewesen, dass die Religion des Propheten Muhammeds, aus der Christenwelt
erscheinen würde. Stattdessen aber erschien diese Religion den arabischen
Götzendienern. In diesem Kapitel möchten wir diesen erstaunlichen
Verlauf aufklären. Nie haben wir daran gezweifelt, dass Gott der einzige
Besitzer der Welten ist und das erschafft was Er möchte. Jede göttliche
Weisheit wird mit Gründen erschaffen. Gemäß der Weisheit Gottes wurde
die Religion des Propheten Moses erschaffen, als Vorbreitung auf die
Religion des Messias und als geistliche und religöse Vollkommenheit. Dass
der Prophet Moses zu rechten Zeit, im rechten Ort und unter Menschen
erschien die, die Reife erreichten ihm eine Gemeinde zu sein, enspricht
der göttlichen Weisheit. Wenn es die Absicht Gottes gewesen wäre das
Christentum aufzuheben, so müsste dieser Weisheit gemäß, die neue
Religion dort entstehen, wo die Menschen bereit dazu sind, eine neue
Religion aufzunehmen, nämlich im Christentum. Doch der Prophet, der den
Islam brachte, kam weder aus den Christen, noch aus den Kindern Israels.
Ganz im Gegenteil kam dieser Prophet aus dem unwissenden arabischen Volk,
die wie es der Geschichte bekannt ist, 300 Götzen in ihrer Kaaba hielten.
Diejenigen, die die arabische Geschichte kennen, werden wohl auch wissen,
dass dieses Volk nicht reif genug dazu war, diese neue Religion
anzunehmen. Die Araber stellten sich gegen den heiligen Propheten und
leungeten ihn ab, und wenn nicht Ebu Talib und seine Herrscherfamilie,
sich dem Propheten angenommen hätten und wenn sich die späteren
Familienkämpfe, nicht mit seinem Talent vereinigt, seinem Ziel gedient hätten,
so würde die neue Religion von seinen Gegnern in kurzer Zeit vernichtet
und in Vergessenheit geraten sein. Dass zur Verbreitung des Islams materielle und weltliche Gründe
unbeschwert benutzt wurden, ist ein fester Beweis dafür, dass diese neue
Religion nicht die geistige Höhenstufe des Christentums erreichen kann
und, dass das arabische Volk auch nicht reif genug für so eine Religion
war. Denn wenn die Araber die Reife erreicht hätten, eine geistige
Religion anzunehmen, so hätte sich der Islam, so solide verbreiten können,
wie das Christentum, ohne sich an materille und weltliche Gründe zu
halten. Wenn es möglich gewesen wäre, Heiden und Unwissende mit einer
vollkomenen Religion zu überzeugen, warum hat Gott, als Allerbarmer, dann
600 Jahre vorher, das Christentum und 2000 Jahre vorher, die Religion des
Propheten Moses gesandt? Was ist der Grund für diese Verzögerung? Mit
diesem Beweis wird es den Muslimen möglich, die Wahrheit ihrer Religion
festzustellen.) Dieser
Auszug aus dem Buch “Die
Festigkeit der Überlegung” beinhaltet drei Behauptungen: Erstens:
Aufgrund seiner Überlegenheit, erschien die christliche Religion unter
den Kindern Israels, die durch Religionsgesetzen bereits zurechtgewiesen
waren. Der Islam, die Religion des Propheten Muhammed, Friede und Segen
sei mit Ihm, aber, sei Heiden gesandt, denen die Religionsgesetze
unbekannt waren und die nicht die Reife dazu besassen eine neue Religion
anzunehmen. Zweitens:
Das Christentum sei mit Liebe und Sanftheit, der Islam hingegen sei mit
Grobheit, Kraft und weltlichem Treiben verbreitet. Drittens:
Dass ALLAH, der Erhabene als Allerbarmer, die vollkommenste Religion, nämlich
den Islam, nicht als allererste Religion gesandt hat, passe nicht zu
Seiner Gerechtigkeit. Die erste Behauptung: (Der Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, erschien unter einem
Volk, das zuvor zurechtgewiesen wurde und daher einen gewissen Höhestand
erreichte. Die Religion des Propheten Muhammed, Friede und Segen sei mit
Ihm, dagegen erschien unter Heiden.) Antwort:
Diese Behauptungen können auf verschiedener Weise widerlegt werden. Tatsächlich
waren die Kinder Israels, denen der heilige Prophet Jesus seine Religion
verkündete, auf einen höheren Niveau, da sie bereits zurechtgewiesen
wurden. Doch dies ändert nicht die Tatsache, dass während der Lebzeit
des Propheten Jesus, Friede sei mit ihm, lediglich 82 Menschen ihm
glaubten. Der Prophet Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, hingegen,
verbreitete unter den arabischen Heiden, den Islam, eine Religion die
total im Gegensatz zu den überschwenklichen Gewohnheiten dieser
Unwissenden war und in Seiner Lebzeit schlossen sich, insgesamt 124.000
Menschen, Ihm mit ganzem Herzen an. Ob die diesbezügliche Überlegenheit
dem Christentum oder aber dem Islam zuzuschreiben ist, sollte unserer
kluge Leser doch bitte selbst entscheiden. Tatsächlich beschützte Ebu
Talib den Propheten Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, doch diente
dieser Schutz nicht der Verbreitung des Islams. Denn Ebu Talib schützte
ihn nicht wegen seines Glaubens, sondern weil der Prophet ein Verwandter
von ihm war und er deshalb nicht wollte, das man ihm einen Schaden zufügen
könnte. Dem
sollte noch zugefügt werden, dass Ebu Talib sich nicht zum Islam bekannte
und, dass zur dieser Zeit die Tyrannei der Ungläubigen auf den Gläubigen
dermaßen anstieg, dass einige heilige Gefährten, Friede sei mit ihnen,
nach Ethiopien auswandern mussten und der heilige Prophet Muhammed, Friede
und Segen sei mit Ihm, mit seinen Gefährten drei Jahre lang in Mekka
belagert wurden. ALLAH, der Erhabene rief den heiligen Propheten zweimal
dazu auf seine Verwandten und Bekannten den Islam zu verkünden, sowie es
in dem 214. heiligen Vers der Sure Schuara (Die Dichter) sinngemäß
lautet: (Und warne deine nächste
Sippe). Der Prophet Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, gehorchte
diesem heiligen Vers und rief seine Nächsten zusammen, um ihnen den Islam
zu verkünden. [Während
dieser Versammlung sagte Er] (Rettet
euch von der Qual ALLAH, des Erhabenen, indem ihr Ihm glaubt und Ihm
gehorcht. Denn unsere Verwandtschaft wird euch nicht retten.) Doch während
dieser Versammlung trat keiner von ihnen in den Islam. Der Onkel des
Propheten Ebu Leheb und seine Frau, gingen sogar so weit mit ihrem
Unglauben, dass sie mit einigen Ratältesten von Koreisch vor Ebu Talib
traten und ihn baten Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, nicht länger
in Schutz zu nehmen. Daraufhin
rief Ebu Talib den Propheten zu sich und riet ihm nicht länger den Islam
zu verkünden. Zahlreiche Beweise ähnlicher Art bestätigen, dass der
Schutz den Ebu Talib dem Propheten gewährte, keine Wirkung auf die
Ausbreitung des Islams (wie es die protestantischen Priester behaupten)
hatte. Der
Prophet Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, wurde unter einem Volk zum
Propheten berufen, das wahrhaftig nicht den Höhestand besass, die Seiner
würdig war. Der Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, aber wurde einem Volk
gesandt, dass einen neuen Retter bereits erwartete. Doch auch Jesus
erlitt, sowie es auch die andern Propheten erleiden mussten, viel Leid von
den Kindern Israels. Die Feinde des heiligen Propheten Muhammed starben
alle während der Lebzeit des Propheten. Er aber, starb in Medina, in
seinem Bett, das sich im Haus seiner Frau Aische, Friede sei mit ihr,
befandt in Ruhe. In
allen der vier Evangelien wird berichtet, dass die Apostel, die aus einem
Volk stammten, das bereits ermahnt wurde, Jesus nach seiner Verhaftung
verliessen. Dass der Apostel Petrus schwor den Propheten Jesus nicht zu
kennen, steht ebenfalls in den Evangelien geschrieben. Tatsächlich
aber war der heilige Gefährte Ebu Bekir Sýddýk, Friede sei mit
ihm, der aus einem Heidenvolk stammte, den Islam angenommen hatte und die
Ehre ereichte dem heiligen Propheten, Friede und Segen sei mit Ihm, zuzuhören,
dem Propheten während Seiner Auswanderung, ein treuer Gefährte gewesen.
(Während der Auswanderung versteckte sich der heilige Prophet vor seinen
Feinden in eine Höhle, in der sich mehrere Schlangennester befanden. Der
treue Gefährte stopfte die Schlangenlöcher mit seiner Jacke. Ein Loch
aber, das offen blieb, weil seine Jacke nicht ausreichte, stopfte er mit
seinem Fuss. Als ihn dann eine Schlange in den Hacken biss, hörte er
trotzdem nicht auf, das Loch weiterhin so zuzuhalten und er gab auch kein
Schmerzschrei von sich. Aber als eine Träne, die aus Schmerz aus seinen
Augen drang, auf die Wange des Propheten Muhammed, Friede und Segen sei
mit Ihm, fiel, der auf dem Schoss des Gefährten schlief, bemerkte der
Prophet den Zustand und heilte als Wunder, den Fuss seines treuen Gefährten,
indem er Seinen Speichel auf den Schlangenbiss schmierte.) Dieser heilige
Gefährte gab sein ganzes Vermögen für den Islam auf, er kämpfte für
seinen Glauben und durch ihn bekehrten sich viele Menschen zum Islam. Der
heilige Gefährte Omar, Friede sei mit ihm, stellte sich, an dem gleichen
Tag, an dem er in den Islam trat, vor die Ungläubigen und gab ihnen
furchtlos seine religiöse Entscheidung bekannt, obwohl die Ungläubigen
den Muslimen sehr viel Leid und Qual antaten, fürchtete er sich nicht. Während
seinem Khalifat, eroberte dieser heilige Gefährte viele Länder und
diente dem Islam somit, zu seiner Verbreitung. Die Gerechtigkeit, die er
als Komandant und als Mensch vorführte, konnte nicht übertroffen werden
und ging in die Geschichte ein. Der
heilige Gefährte Osman-i Sinnurejin, Friede sei mit ihm, war einer der
reichsten Männer von Mekka. Er gab sein gesamtes Vermögen für die Verstärkerung
des Islams aus. [Hier möchten wir ihnen den Beitrag, den er dem
islamischen Heer, nur während der Schlacht Tebük machte, darlegen: Der
heilige Prophet Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, ermunterte seine
heiligen Gefährten einen Beitrag für die Schlacht Tebük zu leisten. Der
heilige Gefährte Osman stand auf und sagte: “Mein heiliger Prophet! Für
den Weg ALLAHs des Erhabenen bin ich bereit, mit 100 Kamelen, samt ihren
Packsatteln dieser Schlacht beizutragen.” Der heilige Prophet begann
weiter seine Gefährten zuermuntern. Da stand Osman ein zweitesmal auf und
sagte: “Für den Weg ALLAHs des Erhabenen bin ich bereit, weitere 100
Kamele, samt ihren Packsatteln zu vergeben”. Als Muhammed, Friede sei
mit ihm, von der Kanzel stieg, sagte er: (Osman
wird für seine Taten keine Rechenschaft ablegen.) Als Er daraufhin
seine Gefährten erneut ermutigte, sagte Osman ein drittesmal “Mein
heiliger Prophet! Für den Weg ALLAHs des Erhabenen, vergebe ich weitere
100 Kamele, samt ihren Packsatteln”. Daraufhin sagte der heilige
Prophet: (Das Paradies steht dem
offen, der die Soldaten von Tebük ausrüstete.) Als
der heilige Gefährte Osman, schliesslich noch 1000 Goldstücke für
dieses Heer spendete, betete der heilige Prophet: (O
mein Schöpfer! Ich bin mit Osman zufrieden. Sei auch Du zufrieden mit
ihm.) Der heilige Gefährte Osman nahm die Hälfte der Finanzierung
dieser Schlacht auf sich. In
dem Buch Sünen-i Darekünti,[12] steht auf Seite 198 des vierten Bandes, dass Osman-i
Sinnurejn dem islamischen Heer mit 450 Kamelen und 50 Pferden, samt Sattel
und Zubehör beitrug. Ausserdem rüstete er die Reiter aus und unterstützte
dieses Heer mit zehntausenden von Goldstücken.] Der
heilige Gefährte Ali, Friede sei mit ihm, opferte sein Leben für den
heiligen Propheten Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, auf, indem er
in der Nacht der Hedschra, sich in das Bett des Propheten legte. Er kämpfte
in vielen Schlachten und erhielt den Namen (Der Held ALLAHs, des
Erhabenen). Alle der heiligen Gefährten waren bereit, auf ein Wort des
heiligen Propheten, ihr Leben und ihr Gut, ohne zu zögern, aufzuopfern.
Die Überlegenheit des Islams gegenüber dem Christentum ist bereits an
den Anhängern und an den Personen, die diese beiden Propheten sahen,
eindeutig sichtbar. Wahrhaftig
birgt die Tatsache, dass der heilige Prophet Muhammed, Friede und Segen
sei mit Ihm, nicht unter den Kindern Israels, sondern unter der Folgschaft
des Propheten Ismael erschien, viel Weisheit und Nutzen in sich. Erstens:
ALLAH, der Erhabene sandte der heiligen Hager einen Engel, der zu ihr
sprach: (ALLAH der Erhabene gibt dir eine frohe Nachricht. Dein Sohn
Ismael wird ein grosses Volk besitzen und seine Nachkommen werden den
Nachkommen der Sara überlegen sein.) Dieser frohen Botschaft ALLAHs, des
Erhabenen gemäß, erschien der Prophet Muhammed, Friede und Segen sei mit
Ihm, aus den Nachfolgern des Propheten Ismaels. Obwohl aus der
Nachkommenschaft Saras viele Propheten erschienen, erschien aus der
Nachkommenschafts Hagars nur der heilige Prophet Muhammed. Somit erfüllte
ALLAH, der Erhabene das Versprechen, das er der heiligen Hager gab. Wird
nicht schon hierraus die Überlegenheit des heiligen Propheten sichtbar?
Der Priester und Schreiber des Buches Mizan-ül-hak
(Maß des Rechts) jedoch legte diese frohe Botschaft anders aus, indem er
meint, dass es für die Reichheit der arabischen Herren (Heiden) zurückzuführen
sei. Würde einem frommen Christen, der sich Mühe gibt seinem Glauben gemäß
zu leben, die Botschaft (Deine Kinder werden reich aber Heiden werden, die
Götzen anbeten.) eine frohe Botschaft sein, über die er sich freuen
kann? Natürlich wird eine solche Nachricht einen frommen Menschen betrüben.
Gott bewahre! Dies würde bedeuten, dass ALLAH der Erhabene der heiligen
Hager zum Trost die frohe Botschtschaft geben würde, dass ihre
Nachkommenschaft Heiden sind. Dem
möchten wir noch hinzufügen, dass in den Berichten dieser frohen
Botschaft, in keiner Weise von arabischen Herren berichtet wird. Es wird
aber berichtet, dass die Nachkommen von Ismael ein grosses Volk sein
werden, das den Kindern Israels überlegen sein wird. Vor dem Erscheinen
des Islams geschah nichts, was die Überlegenheit der Araber gegenüber
den Israeliten beweisen könnte. Somit wird es eindeutig erkennbar, dass
die Überlegenheit, von dem die frohe Botschaft berichtete, der Islam ist. Zweitens:
Bis der Prophet Jesus Friede sei mit ihm erschien, lernten und lehrten die
Propheten der Kinder Israels, die Psalter und die Thora. Wenn der heilige
Prophet Muhammed, Friede sei mit Ihm, unter den Kindern Israels erschienen
wäre, so würde jeder den heiligen Koran damit verleumden, aus den Lehren
der Geistlichen Israels enstanden zu sein. Der grösste Prophet der
Propheten, Muhammed, Friede sei mit Ihm, lebte unter seinem Volk von dem
Er sich nie trennte, von niemandem hat er je einen Buchstaben gelernt und
Seine gesegnete Hand fasste nie einen Stift. Auch gab es in der Stadt
Mekka keine Juden und keine Christen. Trotz diesen Tatsachen, berichten
christliche Geistliche in ihren Büchern, unter denen sich auch das Buch Mizan-ül-hak
befindet, dass der heilige Prophet, während einer Handelsreise, nach
Damaskus, von dem Priester Bahira, oder auch von anderen Geistlichen
Wissen erhielt. Es ist mit Einstimmigkeit überliefert worden, dass der
heilige Prophet 12 Jahre alt war, als er sich der Handelsreise seines
Onkels nach Damaskus anschloss. Der Priester Bahira sah den heiligen
Propheten nur ein parr Stunden. Bahira sah sich den heiligen Propheten
genau an und bemerkte, dass Er der letzte Prophet sein wird. Daraufhin
wante er sich zu Ebu Talib und sagte zu ihm: (Wenn die Ratsältesten Juden
und Christen bemerken, dass dieses Kind der letzte Prophet werden wird,
dann werden sie ihn vermutlich töten.) Als Ebu Talib dies hörte
verkaufte er seine Waren gleich dort in Busra und kehrte nach Mekka zurück.
Wäre der Priester Bahira dazu fähig gewesen, all das Wissen dem heiligen
Propheten zu übermitteln, warum hatte er sich dann nicht selbst als
Prophet bekannt gegeben? Ausserdem sollte auch gefragt werden, woher der
Priester Bahira, das entlose Wissen, das aus dem heiligen Propheten quoll,
erworben hat. Denn ALLAH der Erhabene gab dem heiligen Propheten, neben
dem Wissen der Bibel und der Thora, noch weitere Weisheiten und Wissen,
die in diesen Büchern nicht vermittelt wurden. Der
heilige Koran umfasst über 6.000 heilige Verse, sowie zahlreiche Urteile
und Erkenntnisse. Dem sind noch die Wissenschaften und Erkenntnisse, die
aus dem Munde des heiligen Propheten quollen zuzufügen, die sich in die
erforderlichen, notwendigen, empfohlenen, unerwünschten und untersagten
Vorschriften gliedern lassen und 700.000 einwandfreie heilige Hadithen,
wurden von den Hadithgelehrten bis heute bewahrt. Der islamische Gelehrte
Imam-i Nesai[13]
sagte: (Ich hatte 750.000 heilige Hadithe gesammelt. Unter diesen befanden
sich 50.000 Hadithe, deren Überliefererkette mich in Zweifel versetzten
und die ich deswegen ausser Acht liess. 700.000 einwandfreie echte heilige
Hadithen lernte ich auswendig.) Würde man die Worte, Gebote, Verbote und
die ganze religiöse Kenntnis der Bibel und der Thora, von denen die
Christen und Juden behaupten, dass sie die Worte ALLAH des Erhabene sind,
zusammenfassen, so würden sie nicht 700 ergeben. Über dieses Thema
werden wird im Kapitel (Der heilige
Koran und die Evangelien von Heute) eingehender berichten. Welcher
Priester oder Papst soll den heiligen Propheten Muhammed, Friede und Segen
sei mit Ihm, mit welcher Wissenschaft belehrt haben? Kann aus einem Teich
ein Okyanus enstehen? Unter dem Volk des heiligen Propheten hat sich nie
ein Priester befunden und trotzdem wurde Er verleumdet. Würde der heilige
Prophet unter den Kindern Israels erschienen sein, so würden die an Ihn
gerichteten Verleumdungen sicherlich weitaus umfangreicher sein. ALLAH,
der Erhabene, dessen Existens unentbehrlich ist schützte Seinen geliebten
Propheten Muhammed, Friede sei mit Ihm, vor derartigen Verleumdungen,
indem Er Ihn nicht aus den Kindern Israels erscheinen liess. Drittens:
Mit Hilfe einer aufmerksamen historischen Studie über die Eigenschaften,
Handlungen und Sitten der jungen Völker, ist zu sehen, dass das arabische
Volk, schon zu Zeiten in denen sie ein Beduinenleben lebten, sich Begriffe
wie Vaterlandsliebe, Nationalitat, Gastfeundschaft und Mitliebe,
aneigneten. Auch zeichnete sich das arabische Volk mit Eigenschaften wie
Tapferkeit, Kühnheit, Reinheit, Freigibigkeit, Ursprungsbewusstsein, Gütigkeit,
Unabhänigkeit und mit ihren Sitten aus. Gibt es ein anderes Volk, dass
neben diesen Eigenschaften, noch Besonderheiten wie klarer Verstand,
sprachlichen Purismus und präzizer Ausdruck besass. Wie
unmoralisch die Kinder Israels jedoch sind, kann inder Thora genaustens
nachgelesen werden. Es ist eindeutig, dass sie das schlechteste Volk unter
den Völkern sind. Ist es nicht geeigneter, dass der überlegenste aller
Geschöpfe, unser heilige Prophet, Friede und Segen sei mit Ihm, aus einem
Volk erscheint, dass den anderen Völkern überlegen ist, als dass aus den
Kindern Israels (bzw. Juden). Solange sich die Kinder Israels an die
Religionsgesetze des Propheten Moses hielten, gewannen sie die Güte
ALLAHs, des Erhabenen und erhielten dadurch eine Überlegenheit, den
anderen Völkern gegenüber. Doch nachdem sie den Propheten untreu wurden
und es sogar so weit brachten, die meisten Propheten zu töten, zählen
sie zu den niederträchtigsten Völkern und so wird es auch von den
Christen gesehen. Der Fluch des Propheten Jesus liegt auf ihnen und nie
werden sie sich aus dieser Niederträchtigkeit und Verachtung retten können.
Die Worte (Wenn der Prophet Muhammed der Grösste aller Propheten wäre, so müsste
er aus den Kindern Israels erschienen sein.) ist wahrhaftig eine
Behauptung die uns in Staunen versetzt. Im zweiten heiligen Vers der Sure
Haschr (Die Auswanderung) des heiligen Koran steht sinngemäß: (Drum nehmt es zum Exempel, ihr Leute von Einsicht!) Viertens:
Der Prophet Jesus Friede sei mit ihm wurde den Kindern Israels als Prophet
geschickt. Er zeigte Wunder und seine gesegneten Worte wählte er oftmals
der damaligen Redensart gemäß. Doch weil die nachfolgenden Päpste,
dieser Redensart fremd waren, legten sie diese Worte falsch aus, was dazu
führte, dass sie die Dreieinigkeit annahmen, die von keiner Vernunft
gebilligt werden kann und die ihren Ursprung aus der Philosophie Platos
und dem alten hinduistischen Irrglauben haben. Die gesamten heiligen Verse
und heiligen Sprüche die Muhammed, Friede und Segen Sei mit Ihm,
offenbart hat, besonders aber die symbolischen (Müteschabih)[14] wurden in Koranauslegungsbüchern und Hadithbüchern
ausgelegt, wobei die Weisheiten und der tiefe Sinn dieser heiligen Worte
auch dargelegt wurden. Die Anzahl der Mitteilungen des heiligen Propheten
sind wesentlich mehr, als die von dem Propheten Jesus. Würde der heilige
Prophet aus dem Volk der Kinder Israels gekommen sein, so würden diese
Verirrten Ihm bestimmt eine Gottheit zugeschrieben haben, daran sollte
niemand zweifeln. Die zweite Behauptung: als Zweites wird im Buch (Die Festigkeit der Überlegungen) folgende Behauptung aufgestellt, (Das
Christentum verbreitete sich mit Liebe und Sanftheit, der Islam
verbreitete sich hingegen mit Grobheit, Kraft, Zwang und weltlichem
Profit.) Antwort: Dass
auch diese Behauptung so unrichtig, wie die anderen Behauptungen sind,
werden wir ihnen nun mehrfach darlegen. Erstens: So wie es in den Schriften der Evangelien und aus den Worten des Propheten Jesus bestätigt wird, ist das Christentum eine verbesserte, weiterentwickelte Form des Judentums. In diesen Religionen gibt es nicht die Verpflichtung des Glaubenskampfs. Dass im Judentum der Begriff des Glaubenskampfs nicht vorhanden ist, weist nicht auf die Überlegenheit dieser Religion hin, sondern es ist viel mehr ein Zeichen des Mangels. Wenn jedoch unbedingt darauf bestanden werden sollte, dass eine Religion nicht mit materiellen Mitteln (wie Kraft, Zwang und Grobheit) verbreitet werden sollte und, dass eine solche Religion nicht richtig sein kann, so sollte man wissen, dass diese Behauptung gleichfalls den Beweis für die Unrichtigkeit des Christentums bildet. Zweitens:
Bevor man die Behauptung aufstellt, dass eine Religion, die mit Hilfe
materieller Mittel verbreitet wird, unrichtig ist, muss man sich der
Ausbreitungsweise des Christentums bewusst sein. Man muss sich darüber
bewusst sein, dass der heilige Prophet Jesus während er die Menschen zu
seinem Glauben aufrief, sich aus Angst von seinen Feinden getötet zu
werden, verstecken musste, dass Jesus riet, die Wunder die er zeigte zu
verheimlichen, dass er seinen Aposteln ermahnte sein Prophetentum nicht
bekannt zu geben, dass Er seinen Jüngern riet ihre Kleider zu verkaufen
um Waffen kaufen zu können, dass er von den ungläubigen Römern, als
Zeichen für ihre Ergebenheit ein Tribut verlangte, dass nach dem Tod des
Propheten Jesus, sich die Christen in verschiedene Sekten teilten und
gegeneinander kämpften, sodass milionen von unschuldigen Menschen während
diesen Kriegen starben und, dass durch den Wirkungen der Päpste Unruhen
und Kriege in Europa enstanden. Auch die unvergessliche Sant Bartolomäusnacht
und Tampliye, die Inquisitiongerichte, durch denen millionen von
unschuldigen Menschen ermordet wurden und, dass während und nach der
Eroberung Amerikas und der umliegenden Inseln, durch das Treiben der
Missionare millionen von Menschen ermordet wurden, sollte nicht
vergessenen werden. Wie ist es möglich zu behaupten, dass das Christentum
sich nicht mit Hilfe von materiellen Mitteln (Kraft, Zwang und Grobheit),
sonder mit Sanftheit und Liebe verbreitet hat? Es
waren insgesamt sechs Kreuzzüge, die zwischen den Jahren 489 (1096
n.Chr.)-669 (1270 n.Chr.) stattfanden. Insgesamt 174 Jahre lang wurden
unschuldige Menschen auf unbeschreiblich grausamer Weise gequält und
niedergemetzelt. Jeder Ort an dem der Kreuzzug vorbei zog wurde völlig
ausgerottet und sogar vor ihren eigenen Glaubensbrüdern machten sie nicht
Halt. Sie zerstörten auch Konstantinopel, Istanbul, die damalige
Hauptstadt des Byzantinischen Reichs. Der Christ Michaud veröffentlichte
sein Werk über die Kreuzzüge in fünf Bänden. In diesem Werk heisst es:
(Im Jahre 492 (1099 n.Chr.) gelang es dem Kreuzheer in Jerusalem
einzudringen. Während sie in die Stadt einzogen, metzelten sie insgesamt
70.000 Juden und Muslime nieder. Tausende Muslime, Frauen und Kinder, die
sich in den Moscheen der Stadt versteckten, wurden erbarmungslos ermordet.
Auf den, von Toten gefüllten Strassen, floss das Blut in strömen. Die
Grausamkeiten der Kreuzritter war dermaßen, dass sie schon in ihrem
eigenen Land, die Juden, die an den Küsten des Reins sesshaft waren,
niedergemetzelt hatten.) Die Werke der christlichen Historiker selbst,
berichten von diesen Tatsachen. Im Jahre 898 (1492 n.Chr.) zerstörten die
Christen das Andalusische Reich.[15] Als sie in die Stadt Cordoba einzogen, rissen sie als erstes
die prächtige Moschee von Cordoba nieder. Sie reiteten mit ihren Pferden
in das wunderschöne Gebäude und metzelten die Muslime erbarmungslos
nieder, die sich dort versteckten, bis das Blut aus den Türen der Moschee
floss. Die barbarischen Spanier metzelten auch die Juden mit der gleichen
Erbarmungslosigkeit nieder. Unter dem Schatten der Schwerte zwangen diese
Barbaren die Muslime und die Juden das Christentum anzunehmen. Diejenigen
die entkommen konnten, fanden Zuflucht im osmanischen Reich. Die Juden die
heute in der Türkei leben, sind die Urenkel dieser Flüchtlinge. Nachdem
der König von Spanien Ferdinand, die gesamten Muslime und Juden in seinem
Land getötet hatte, prahlte er mit diesen Worten: (Spanien ist von den
Muslimen und Heiden gereinigt.) Das ist das Christentum, das angeblich mit
Sanftheit und mit Liebe verbreitet wurde und das ist die Grausamkeit der
Christen, die sich als Sanft und als Liebevoll ausgeben! Die
verschiedenen christlichen Sekten haben sich auch untereinander viel Leid
angetan. Die Juden, die von dem Priester, der das Buch (Die
Festigkeit der Überlegungen) niederschrieb, als bereits
zurechtgewiesenes Volk gelobt wurden, haben sehr viel von den Christen
erleiden müssen, was auch allgemein bekannt ist. In
dem Buch, das von dem Priester Dr. Alex Kcith in englisch verfasst, und
von dem Priester Merikin ins persische übersetzt und im Jahre 1261 (1846
n.Chr.) unter dem Namen (Aufklärung der Zeichen und Geschichte der Propheten der Kinder Israel)
in Evenburg veröffentlicht wurde, heisst es auf der Seite 27: (Konstantin
der Grosse gab etwa 300 vor Hedschra den Befehl, den gesamten Juden die
Ohren abzuschneiden und sie aus ihrem Land zu verjagen.) Auf
der Seite 28 des gleichen Buches steht: (Die Spanier zwangen die Juden
dazu, ihre drei Bedingungen anzunehmen: a)
Alle Juden müssen das Christentum annehmen. b)
Diejenigen, die das Christentum ablehnen werden in Haft gesetzt. c)
Diejenigen, die diese beiden Bedingungen nicht annehmen, werden aus ihrem
Land verjagt. In
Frankreich wurden die Juden auf ähnlicher Weise tyranisiert.Das jüdische
Volk zog somit von einem Ort zu dem anderen, doch überall wurden sie von
den Christen verjagt. Zu diesen Zeiten gab es weder in Europa, noch in
Asien kein Platz, wo die Juden in Sicherheit leben konnten.) Auf
der Seite 29 dieses Buches wird weiterhin berichtet: (Die Katholiken sahen
die Juden als Heiden an. Die katholische Kirche stellte diesbezüglich
folgende Anordnung auf: 1–
Ein Christ, der einen Juden in Obhut nimmt wird exkommuniziert. Er darf
kein Christ sein. 2–
In keinem christlichen Land darf ein Jude bedienstet sein. 3–
Ein Christ darf niemals mit einem Juden gemeinsam essen und er darf sich
auch nicht mit einem Juden zusammentun oder eine Teilhaberschaft gründen. 4–
Die Kinder der Juden werden von den Christen grossgezogen. Die Härte
dieser Anordung ist eindeutig.) Auf
der Seite 32 steht: (Bei den Portugiesen war es so üblich die Juden, die
sie gefangen hatten zu verbrennen. Dieses Geschehen war für sie ein
Anlass zum Feiern. Frauen und Männer versammelten sich vor dem Feuer und
jauchsten und tanzten vor Freude.) In
dem Buch Die Biographien der Früheren, das von christlichen Geistlichen
niedergechrieben wurde heisst es: (Im Jahre 379 n.Chr. befahl der römische
Kaiser Gratian, den Juden seines Reiches in den Christentum einzutreten. Für
die Juden die sich nicht zum Christentum bekehrten, erliess er die
Todesstrafe.) Angesehende christliche Geistliche selbst berichten uns von
diesen Tatsachen. Nicht
minder brutal, als es oben beschrieben wurde, tyranisierten sich die
Katholiken und Protestanten auch gegenseitig. Das im Jahre 1265 (1849
n.Chr.) in Beirut veröffentlichte Buch, wurde in der arabischen Sprache
verfasst und besteht aus 13 Abhandlungen. Auf der Seite 15 und 16 der 13.
Abhandlung steht folgendes geschrieben: (Die Protestanten wurden von der römischen
Kirche auf brutalster Weise tyranisiert und niedergemezelt. Europa selbst
birgt die Zeugen dieser Tatsachen. 230.000 gläubige Menschen, die an die
Evangelien glaubten und sich den Propheten Jesus zum Wegweiser machten,
wurden lebendig ins Feuer geworfen, nur weil sie sich nicht dem Papst
unterwarfen. Weitere tausende unschuldige Menschen wurden aus dem gleichen
Grund vernichtet, verhaftet oder auf gemeinster Weise gefoltert, indem man
sie streckte oder ihre Zähne und Nägel ausriss. Alleine 30.000 Menschen
wurde während einem Festtag (Marirsü Lemavus) in Frankreich auf diese
Weise ermordet.) Die
Bartholomäusnacht und viele weitere derartige Massaker bestätigen uns,
dass die Katholiken die Protestanten barbarisch tyranisierten. 60.000
Protestanten wurden allein in der Bartholhomäusnacht ermordet und die
katholische Geistlichkeit rühmten sich ihrer Tat. Als
Henry der IV im Jahre 1001 (1593 n.Chr.) König von Frankreich wurde, gab
er diesem Gemetzel ein Ende. Unzufriedene, fanatische Katholiken töteten
ihn jedoch im Jahre 1087 (1675 n.Chr.), woraufhin die Protestanten erneut
niedergemetzelt wurden. Insgesamt 50.000 Familien verliessen ihr eigenes
Land aus Todesangst. Aber
auch die Protestanten tyranisierten die Katholiken in gleichem Maße. Der
Engländer Thomas übersetzte das Buch Spiegel
der Ehrlichkeit in die Sprache Urdu. Es wurde im Jahre 1267 (1851 n.
Chr.) in Indien veröffentlicht. Auf der Seite 41 dieses Buches steht:
(Das Erste was die Protestanten taten, war das Gut der Katholiken zu
beschlagnahmen, somit wurden gesamt 645 Kloster, 90 Schulen, 2367 Kirchen
und 110 Krankenhäuser der Katholiken, von den Protestanten für wertlose
Summen verkauft. Die Protestanten teilten das Gelt unter sich und warfen
tausende von bedürftigen Menschen, die Obdach in diesen Gebäuden
gefunden hatten auf die Strasse.) Auf der Seite 42 heisst es (Der Hass und
die Feindschaft der Protestanten erreichte auch die Toten im Grab, denn
sie schreckten selbst nicht davor zurück, die Toten zu quälen.) Auf
der Seite 48 und 49 dieses Buches steht weiterhin: (Die Bibliotheken der
Katholiken wurden ebenfalls von den Protestanten vernichtet. Ciyl Bril
berichtete diesbezüglich: (Jedes Buch das in die Hände der Protestanten
fiel wurde vernichtet. Wie wertloses Papier wurden sie in den Küchen
verbrannt, es wurden Kerzen damit angezündet und sie putzten sogar ihre
Schuhe damit. Eine grosse Anzahl von Büchern wurden an Krämer und
Seifenhersteller verkauft und auch wurden sie an die Buchhändler im
Ausland verschickt. Man sollte nicht versuchen, sich die vernichtetet Bücher
mit Zahlen vorzustellen, denn es waren zahlreich Schiffe die bis zum Rand
mit diesen Büchern gefüllt waren. Diese Vernichtung versetzte viele
fremde Völker in erstaunen. Ich selbst kann bezeugen, wie ein Händler
zwei Bibliotheken für nur zwanzig Goldstücke aufkaufte. So plünderten
die Protestanten die Katholischen Kirchen aus und glaubten dadurch Gutes
getan zu haben.) Weiter steht ab der 52 Seite: (Nun möchten wir darüber
berichten, wie die Protestanten die Katholiken tyranisierten: Die
englischen Protestanten tyranisierten die Katholiken in ihrem Land, indem
sie hunderte von Gesetze erliessen, die fern von Gerechtigkeit,
Barmherzigkeit und recht unmoralisch waren. Einige dieser Gesetze möchten
wir ihnen darlegen. 1–
Katholiken dürfen das Gut ihrer Eltern nicht erben. 2–
Katholiken die ihr 18. Lebensjahr erreicht haben dürfen kein Grundstück
kaufen, bevor sie nicht Protestanten werden. 3–
Katholiken dürfen keine Arbeitsplätze gründen. 4–
Katholiken dürfen nicht (für keine Wissenschaft) als Lehrer tätig sein. 5–
Katholiken müssen die doppelte Summe an Steuern zahlen. 6–
Katholische Priester, die eine Predigt abhalten werden mit 330 Sterlin
bestraft. Wird die Predigt von einen Katholiken abgehalten, der kein
Priester ist, so wird dieser mit einen Geldstrafe von 700 Sterlin und 1
Jahr Haft bestraft werden. 7–
Katholiken die ihre Söhne ausserhalb von England studieren lassen, müssen
mit ihren Söhnen zusammen getötet werden. 8–
Katholiken dürfen auf keiner Weise im Dienst des Staates stehen. 9–
Katholiken, die am Sonntag und an anderen Festtagen nicht in der
protestantischen Kirchen bereit stehen, werden mit einer Geldstrafe von
200 Sterlin bestraft und aus der Gemeinde vertrieben. 10–
Katholiken, die sich mehr als 5 Meilen von London entfernen, werden mit
einer Geldstafe von 1000 Sterlin bestraft. Auf
der Seite 61 bis 65 wird weiter berichtet: (Mit einem Erlass der Königen
Elizabeth wurden viele katholische Priester und Gelehrte in Schiffe
geladen und in tiefen Gewässern ins Meer geworfen. Das Heer der Königen
Elizabeth maschierte in Irland ein, um die Katholiken zu Protestanten zu
machen. Die Soldaten der Königen setzten die gesamten katholischen
Kirchen in Irland in Brand, töteten jeden katholischen Priester der ihnen
in die Hände fiel, sie töteten die Soldaten der Burg Semruk, setzten die
Städte in Brand und vernichteten bebaute Felder und das Vieh in den Ställen.
Jene aber die nicht Katholik waren wurden gerecht behandelt. Das Parlament
vom Jahre 1052 (1643-44 n.Chr.) veranlasste, dass den Katholiken jedes Gut
und Eigentum entrissen wurde. Diese Tyrannei hielt an bis König James den
Thron bestieg. Zu seiner Herrschaftszeit minderte sich die Tyrannei, worüber
die Protestanten jedoch sehr empört waren. Im Jahre 1194 (1780 n.Chr.)
schickten 44.000 Protestanten ein Schreiben an das Parlament, in dem sie
forderten die Gesetze die zur Unterdrückung der Katholiken dienten, nicht
zu verändern. Doch der König stimmte diesem Schreiben nicht zu,
daraufhin versammelten sich 100.000 Protestanten in London und steckten
die katholischen Kirchen und Wohnbezirke in Brand. Sechs Tage lang dauerte
dieser Greul der Protestanen an, in denen sie insgesamt 36 grosse Brände
verursachten. Im Jahr 1791 verfasste König James neue Gesetze und gab den
Katholiken ihre heutigen Rechte.) Das
Buch Spiegel der Ehrlichkeit berichtet auf der Seite 73 und 74: (Die
Protestanten quälten das irländische Volk auf verschiedener Weise. Der
Vorfall Cortiraskuln ist zwar nicht weit bekannt, doch geschah dieser
Vorfall tatsächlich in Irland. Mit den Steuer-und Mietgeldern, die sie
jedes Jahr vom Volk einzogen, kauften sie die Kinder der verarmten
Katholiken auf und zogen sie zwischen Protestanten auf. Nachdem diese
Kinder, die sich ihrer Herkunft total fremd waren, in ihre Heimaten zurückgeschickt
wurden, geschah es oftmals, dass sie unbewusst, mit ihren nächsten
Verwandeten Ehen schlossen.) (Die
gemeinste und barbarischte Tyrannei die die Christen den Moslems antaten,
wurde von den Engländern in Indien vollbracht. Das Buch Es-sevret-ül-Hindiyye
(Unruhe in Indien) wurde von
dem grossen islamischen Gelehrten, dem Inder allame Muhammed Fadl-ý Hak
Hayr-abadi Ceschtin geschrieben. Mevlana Gulam Mihir Ali schrieb im Jahre
1384 (1964 n.Chr.) ein Anmerkung zu diesem Werk, das unter dem Titel El-yevakit-ül-mihriyye (Rubine von Mihir) veröffentlicht wurde. Im
Namenregister der Verfasser ist
dieses Buch unter dem Namen Muhammed Fadlüllah zu finden. Die
Engländer erhielten im Jahre 1008 (1600 n.Chr.) vom damaligen indischen
Schah Ekber die Erlaubnis in der Stadt Kalkuta Handelstätten zu gründen.
Zur Zeit des Schahs Alem beganngen die Engländer Grundstücke in Kalkuta
aufzukaufen, die sie dann auch von ihren eigenen Soldaten bewachen
liessen. Nachdem sie im Jahre 1126 (1714 n.Chr.) den Sultan Ferruh Sir
Schah von einer Krankheit heilten, wurden den Engländern viele Rechte
zugeteilt. Während der Herrschaftszeit des Schahs Alem-i sani drangen die
Engländer in Dehli ein und eroberten die dortige Regierung. Kurz danach
begannen sie mit ihrer Zwietracht. Im Jahre 1274 (1858 n.Chr.)
verleumneten die indischen Wahhabiten den Sunnit, Hanefit und Mystiker den
II Sultan Behadir Schah, indem sie behaupteten er sei ein Verirrter und
sogar ein Ungläubiger. Mit Hilfe dieser Wahhabiten und mit der Hilfe der
Frau des Verräters Vesir Ahsenullah gelang es den englischen Trupen in
Dehli einzuziehen. Sobald sie in Dehli einzogen, begann das Gemetzel,
wobei selbst Frauen und Kinder der Moslems auf brutalster Weise ermordet
wurden. Die Häuser und die Läden der Stadt wurden niedergerissen, die
Waren und das Geld des Volkes wurde zerstreut, Alles wurde vernichtet und
man konnte in der Stadt nicht einmal Wasser zum trinken finden. Der Greise
Schah, der sich mit seiner Familie in der Türbe vom von Hümayun Schah
versteckte, wurde mit gefesselten Händen zur Burg geschlept. Auf dem Weg
zur Burg, wante sich Patrik Hudson an die drei Söhne des Schahs,
entkleidete sie und tötete sie, indem er ihnen in die Brust schoss. Er
trank ihr Blut und hängte sie an das Tor der Burg. Ein Tag später liess
er ihnen den Kopf abschlagen und brachte sie dem Komandanten Henry
Bernard. Als Krönung dieser Grausamkeit liess er diese Köpfe abkochen
und dem Schah und seiner Frau als Essen servieren. Da der Schah und seine
Frau sehr hungrig waren, begangen sie sofort zu essen, doch sie brachten
es nicht fertig dieses Fleisch zu kauen. Obwohl sie nicht wussten, dass es
das Fleisch ihrer Söhne war, konnten sie es nicht essen. Als der Barbar
Hudson sah, dass sie nichts assen, fragte er höhnisch nach dem Grund und
sagte ihnen, dass er es mit dem Fleisch seiner Söhne hatte zubereiten
lassen. Der Sultan starb im Jahre 1279 im Kerker der Stadt Rangon, wo er
bis zu seinem Tode mit seiner Familie in Gefangenschaft lebte. In der
Stadt Dehli wurden 3.000 Moslems erschossen und 27.000 niedergemetzelt.
Nur die jenigen die Nachts aus der Stadt fliehen konnten, konnten dieses fürchterliche
Massker überleben. Auch
in anderen Städten und Dörfer, töteten die Christen unzählige Moslems
und rissen ihre historischen und kunstvollen Werke nieder. Einziartige,
kostbare Schmuckstücke wurden in Mengen, mit Schiffen nach London
transportiert. Im Jahre 1278 (1861 n.Chr.) fand der Gelehrte, Fadl-Hak, während
seiner Gefangenschaft auf der Insel Endoman, den Märtyrertod. Als
im Jahre 1400 (1979 n.Chr.) die Russen in Afghanistan einzogen, begannen
sie sofort die Moslems zu töten und Werke der islamischen Kunst zu
vernichten. Als aller Erstes aber töteten sie den grossen Gelehrten Veli
Ibrahim Müceddidiyi, der zusammen mit seinen 120.000 Schülern und
Familien niedergeschossen wurde. Auch dieser niederträchtige, barbarische
Angriff ist auf die Engländer zurückzuführen. Denn im Jahre 1945, als
Hitler kurz davor stand Moskau einzunehmen, sagte Hitler den Engländern
und Amerikanern vom Radio folgendes: “Ich habe den Krieg gegen euch
verloren und werde mich ergeben, doch erlaubt mir den Krieg gegen Russland
zu beenden und das russische Heer zu vernichten, damit die Welt von den
Schaden des Kommunismus grettet wird.”) Doch der damalige britische
Ministerpräsident Churchill nahm diesen Vorschlag nicht an. Im gegenteil
half er den Russen und drang selbst erst dann in Berlin ein, als auch die
Russen Berlin erreicht hatten. Somit trugen sie dem Unglück bei, dass der
Welt durch den Russen wiederfuhr. Wer
mehr über die weltweiten Grausamkeiten der Briten, insbesonders aber die
Grausamkeiten, die sie in Indien den Moslems und dem Islam antaten
erfahren möchte, dem raten wir das Buch Dschinâyât-ül-Ýngiliz
(Verbrechen der Briten), das von Seyyid Muhammed Habib Ubeydi verfasst
und im Jahre 1334 (1916 n.Chr.) in Beirut gerduckt wurde, zu lesen. Der
Amerikanische Rechtsforscher und Politiker Bryan William Jennings ist
durch seine Bücher, seine Konferenzen und besonders durch seiner
Mitgliedschaft an dem amerikanischen Parlament bekannt Während den Jahren
1913-1915 war er als Aussenminister tätig und starb im Jahre 1925. In
seinem Buch Die britische
Herrschaft in Indien berichtet er ausführlich über die britische
Feindschaft gegen den Islam und die Grausamkeiten der Briten. In
dem Buch Âlem-i Islam (Die islamische Welt), das 1328 (1910 n.Chr.) in
Istanbul gedruckt wurde, berichtet der Schreiber Abdürreschid Ibrahim
Effendi unter der Überschrift (Die Englische Feinschaft zu dem Islam):
“Das wichtigste Ziel der Engländer war die Vernichtung des islamischen
Kalifats. Mit diesem Ziel veranlassten sie den Krimkrieg und unterstüzten
die Türken hinterhältig. Der Pariser Vertrag selbst, legt diese List an
den Tag. (Auch während dem Lausanner Friedensvertrag (1923 n.Chr.) wurde
ihre Feinschaft durch ihre Vorschläge deutlich sichtbar.) Jedes
Unheil das den Türken wiederfuhr ist auf die Briten zurückzuführen. Sie
machten sich die Vernichtung des Islams zum Hauptziel ihrer Politik, da
sie Angst vor dem Islam haben. Mit verkauften Personen, die sie als
Religionsgelehrte oder als Helden bekannt geben, täuschen sie die
Moslems. Kurz gesagt sind die Briten die grössten Feinde des Islams.)
Abdurreschid Ibrahim Effendi starb im Jahre 1944 n.Chr. in Japan. Wir
nehmen hier nur einen kleinen Einblick in die Grausamkeiten die von den
Christen zustande gebracht worden. Es sind die Grausamkeiten der Christen,
die die Reife erlangten einem Religionsgesetz und den Worten des Propheten
Jesus “Wer dich auf eine Wange schlägt, dem biete auch die andere
dar”, zu glauben. Wir
glauben natürlich nicht, dass der Schreiber des Buches (Die
Festigkeit der Überlegungen), dieser christliche Geistliche, so
unwissend ist diese Grausamkeiten nicht zu wissen. Aber wir wissen, dass
dieser Geistliche glaubt, dass den Moslems die historischen Vorgänge
nicht bekannt sind, was ihn dazu ermutigt sie zu ignorieren. Drittens:
Wären die materiellen Anlässe, wie Kraft, Zang und Grobheit, für die
Verbreitung einer Religion ausreichend gewesen, so müsste es nach so
vielen Kriegen, Gemetzel und Marter, keine Juden mehr auf der Welt geben
und die ganze Welt müsste christianisiert sein. Viertens:
Der vom Islam gebotene Glaubenskrieg bezweckt nicht die Menschen zum Islam
zu zwingen. Dieser Glaubenskampf trägt den Sinn das Einheitsbekenntnis
auf die Welt zu verbreiten, sodass es auch von jedem Menschen gehört
werden kann. Es ist der Kampf es darzusellen, dass die Religion ALLAHs des
Erhabenen über alle andere Religionen steht. Dieser Kampf beginnt mit
Verkündung und Ermahnung, indem man bekannt gibt, das der Islam die wahre
Religion ist, die Glück, Gerechtigkeit, Freiheit und das Menschenrecht
verkündet. Auch wenn ein Nichtmoslem diese Verkündung des Islams nicht
annimmt, wird ihm sein Bürgerrecht verliehen. Er erhält die gesamten
Freiheiten eines moslemischen Bürgers. Herrscher jedoch, die diese Verkündung
verhindern wollen, sind Tyrannen und Diktatoren, gegen denen man kämpfen
muss. Verliert der Tyrann diesen Krieg, so muss ihm der Islam erneut verkündet
werden. Man muss sie dazu aufrufen sich zum Islam zubekehren. Bekehren sie
sich zum Islam, so sind sie Frei wie jeder andere Moslem. Wenn sie aber
den Islam ablehnen, so wird ihnen der Vorschlag gemacht, gegen Kopfsteuer
in religiöser Freiheit, in Obhut der islamischen Regierung, in Sicherheit
und Freiheit weiterhin leben zu können. Jene die diesen Vorschlag
annehmen werden Simmi genannt
und sie sind in jeder Hinsicht gleichberechtigt, wie jeder andere
moslemische Bürger. Die dritte Behauptung: Als drittens behaupten christliche Geislichen: Wäre
es tatsächlich wahr, dass ALLAH der Erhabene, einem unwissenden Volk, das
vorher nie durch Religionsgesetzen zurechtgewiesen wurde, ein Propheten
mit einer vollkommenen Religion schickt, so müsste ALLAH der Erhabene,
Seiner endlosen Barmherzigkeit und Gerechtigkeit gemäß, den Menschen
diese vollkommene Religion schon vor dem Propheten Moses und Jesus
‘Friede sei mit ihnen’ gesandt haben. Antwort:
Diese Behauptung ist ebenfalls mehrfach widerlegbar. Als allererstes
glauben wir, dass die Allmacht ALLAH des Erhabenen endlos ist. Für IHN
ist die Schöpfung der sieben Erdschichten und der Himmeln, gleich mit der
Schöpfung einer Ameise (einer Zelle, eines Atoms). ALLAH der Erhabene hat
die Allmacht alles, ausser sein Gleichnis, dessen Exsistens unmöglich
ist, ausnahmslos zu erschaffen. Wäre das Argument der christlichen
Geistlichen, dass es unmöglich ist einem unvorbereiteten Volk einen
Propheten zuschicken wahr, so müsste dies den Wundern des heiligen
Propheten Muhammed ‘Friede sei mit Ihm’ zugefügt werden. Denn der
Prophet Jesus erschien den Kindern Israels, die bereits auf einen
Propheten als Retter warteten, jedoch glaubten Ihm bis zu seiner
Himmelsfahrt nur 82 Menschen. Dem heiligen Propheten Muhammed Friede sei
mit Ihm, der dem unwissenden arabischen Volk gesandt wurde, glaubten bis
zu seinem Tod über 124.000 Menschen, was ein Wunder des heiligen
Propheten darstellt. Auch
ihre Behauptung, dass es nicht der
Gerechtigkeit ALLAHs des Erhabene entsprechen würde, die beste und überlegenste
Religion nicht zuerst gesandt zu haben, ist aus der Luft gegriffen.
Der christliche Glaube beinhaltet, dass der heilige Prophet Jesus unter
verschiedene Beleidigungen ermordet wurde, drei Tage im Höllenfeurer
brannte und dass der Prophet Adam und St. Eva im Paradies eine Fehltat
begannen, wofür die gesammten Propheten, ja sogar die gesamte Menschheit
sündig wurde und dass (Gott bewahre) ALLAH der Erhabene das Blut SEINES
Sohnes vergoss, um somit der Sünde der Menscheit zu vergeben. Nun
fragen wir sie: Wäre es nicht der Gerechtigkeit ALLAHs des Erhabenen gemäß,
den Propheten Jesus Friede sei mit ihm, den die Christenwelt als den Sohn
und das Gleichnis ALLAHs des Erhabenen sehen, gleich nach dem Propheten
Adam zu schicken, um somit unschuldige Menschen und Propheten vor dem Höllenfeuer
zu retten, indem auch ihnen vergeben wird. Im
diplomatischen Zeremoniell der Herrscher und Sultane erscheint der grösste
und mächtigste Herrscher stetz zuletzt. Auch gehört es zu der Gewohnheit
der Menschen, den bedeutensten Abschnitt der grossen Predigten zu letzt zu
vermitteln. Dies gilt für jede Angelegenheit. Jeder künstlerische
Meister vollendet seine feine Kunst, nachdem sein Lehrling ihm die grobe
Arbeit vorbereit hat. Dies ist eine Tatsache. Wahrhaftig ist es der göttlichen
Weisheit ALLAHs, des Allmächtigen gemäß, den übertreffensten aller
Propheten als letztes den Menschen zu schicken, auf das SEINE Religion
gestärkt und vollendet wird. Im
vierten Teil des zweiten Kapitels des Buches (Die
Festigkeit der Überlegungen) werden die Wunder des Propheten
Muhammed, Friede und Segen sei mit Ihm, wie folgt bezweifelt: (Die
Propheten Jesus und Moses zeigten verschiedene Wunder, um zu beweisen,
dass sie Propheten sind die Gott sandte. Ohne diesen Prüfstein, würden
es viele Lügner, unbarmherzig wagen, sich als Prophet bekannt zu geben
und es würde kein Kennzeichen für den wahren Propheten geben, dem Gott
sein Wort sandte. Reibt man nun das Prophetentum, des Propheten Muhammed
an diesen Prüfstein, so wird man bald sehen, dass es längst nicht so
stabil und bewiesen, wie das Prophetentum von Moses und Jesus ist. Auch wenn uns von verschiedenen Wundern des Propheten Muhammeds berichtet
wird, die auf die Aussagen der Historiker und der Gelehrten der
Eigenschaften und Lebensweise des heiligen Propheten beruhen, können wir
dennoch nicht überzeugt werden. Vergleicht man die erstaunlich
eigenartigen Wunder, die sie ihren Propheten zuschreiben, mit den Wundern
des Propheten Jesus und den der anderen Propheten, so sieht man wie
unterschiedlich sie sind und es scheint uns unmöglich zuglauben, dass
diese eigenartigen Ereignisse von Gott als Wunder erschaffen wurden. Das
Wunder indem sich ein Baum durch ein Wort des Propheten Muhammed
ausplanzt, fortbewegt und eine aus seinem Stamm entstandene Stimme das
Einheitsbekenntnis (Eschedü en la
ilahe illallah ve eschedü enne Muhammedün abdühü ve Resulühü)[16]
ausprach und somit das Prophetentum
bestätigt, sowie das sogar Tiere, Berge, Steine und selbst eine Dattel
Dolde das Einheitsbekenntnis ausprachen und dass jedes Kleid das der
Prophet trug, sei es kurz oder lang, ihm immer genau passten, bekräftigen
unsere Zweifel. Diese Geschichten scheinen erfunden zu sein, denn die
Ereignisse und Beweise der gesamten Propheten sind völlig anders und fern
von diesen.) Der Verfasser dieser Schrift meint also, dass alle
Propheten, ausser Muhammed, Friede sei mit Ihm, Wunder zeigten. Antwort: Es
sollte uns bekannt sein, dass die christlichen Geistlichen den Islam
verleumden, indem sie behaupten (Gott bewahre), dass Muhammed, Friede und
Segen sei mit Ihm, niemals Wunder zeigte. Diese Lüge wurden in den Büchern
Ishar-ül-Hak (Äußern des
Rechts) und Schems-ül-Hakika (Die
Sonne der Wahrheit) widerlegt, wobei jede ihrer Behauptungen, mit Beweisen
mehrfach entkräftigt wurde. Die Kirchenväter verhalten sich jedoch so,
als wenn sie diese Bücher nicht kennen würden und nichts von den
Antworten hörten, die man ihnen gab. Sie besitzen keine Beweise mit denen
sie unseren Antworten entgegentreten könnten und somit schrecken sie
nicht davor zurück, ihre längst widerlegen und entkräftigten
Verleumdungen und Lügen in ihren Büchern Mýsan-ül-Hak
(Maß des Rechts), Miftah-ül-esrar
(Der Schlüssel der Geheimnisse), und Die
Festigkeit der Überlegungen zu wiederholen. Mit veränderten Namen
und Worten stellen sie ihre alten Behauptungen immer wieder auf, mit der
gemeinen Absicht unwissende Menschen täuschen zu können. Wir halten es für
angebracht ihnen einige Antworten aus den Büchern Ishar-ül-Hak
und Schems-ül-Hakika
vorzulegen, mit denen die Missionare widerlegt wurden. Alle
Propheten ‘Friede und Segen sei mit ihnen’ bewiesen ihr Prophetentum,
indem sie einzigartige Taten vollbrachten, die ihrem Volk wertvoll waren
und wozu kein anderer Mensch fähig ist. In den Büchern der Eigenschaften
und der Lebensweise des heiligen Propheten, werden von über 3.000 Wunder
des heiligen Propheten berichtet. Viele Wunder des heiligen Propheten, die
frei von jedem Zweifel sind, sind vom heiligen Koran und den heiligen
Hadithen bestätigt und überliefert worden. Diese Wunder teilen sich in
zwei Gruppen auf. Die erste Gruppe: Die Wunder des heiligen Propheten ‘Friede sei mit Ihm’, die
vergangene und zukünftige Weltereignisse mitteilen: Der heilige Prophet
‘Friede und Segen sei mit Ihm’ berichtete von der Geschichte der
Propheten, ohne sie gelesen oder von jemandem erlernt zu haben, gab er
Kenntnisse über das Alte und Neue Testament bekannt, sowie über Völker,
die vor tausenden von Jahren lebten und längst vergessen waren. Im ersten
Teil des fünften Kapitels vom Buch Ishar-ül-Hak
heisst es: (Der heilige Prophet ‘Friede sei mit Ihm’ erzählte die
Geschichte des Propheten Noah. Auf dieses Wunder wird im heiligen Koran
hingewiesen. Der 51. heilige Vers der Sure Hud lautet sinngemäß: Dies
ist eine der geheimen Geschichten; wir offenbaren sie dir; nicht wusstest
du sie noch dein Volk zuvor. Im zweiten Teil des fünften Kapitels
wird auf die Unterschiede zwischen dem heiligen Koran und den alten
heiligen Schriften hingewiesen. Der heilige Koran enthält viele geheime
Kenntnisse von Völkern der Vergangenheit.) Im fünften Kapitel dieses
Buches werden von zwanzig derartigen Kenntnissen berichtet, von denen wir
ihnen nur einige mitteilen wollen. 1–
Der 210. heilige Vers der Sure Bekara (Die Kuh) lautet dem Sinn nach: Oder
wähnt ihr einzutreten in das Paradies, ohne dass zu euch das gleiche kam
wie zu den Früheren? Es traf sie Unglück und Drangsal, und sie wurden so
hin- und her-geschüttelt, dass der Gesandte und seine Gläubigen
sprachen: “Wann kommt ALLAHs Hilfe?” Ist aber nicht ALLAHs Hilfe nahe?
Dieser heilige Vers verspricht ein Beistand für die gesamten Moslems.
Diese Hilfe trat ein und der Islam verbreitete sich zuerst in Arabien und
anschliessend auf der ganzen Welt. 2–
Schon vor der Schlacht Bedr, gab ALLAH, der Erhabene den heiligen Gefährten
die frohe Botschaft des Sieges. Im 45. heiligen Vers der Sure Kamar (Der
Mond) heisst es sinngemäß: In die
Flucht geschlagen wird die ganze Scharr, und sie werden den Rücken
kehren. Es geschah so wie es prophezeit wurde, das Volk von Koraisch
erlitt somit eine vernichtende Niederlage. 3–
ALLAH, der Erhabene berichtet in den ersten drei Versen der Sure Rum (Die
Griechen) sinngemäß: A.L.M.
Besiegt sind die Griechen. Im nächsten Land; aber nach ihrer Besiegung
werden sie siegen. In wenigen Jahren. ALLAHs ist der Befehl zuvor und
hernach. Und an jenem Tage werden frohlocken die Gläubigen. Die
Gelehrten für Koranauslegung sowie auch die Gelehrten für die
Eigenschaften und der Lebensweise des heiligen Propheten gaben für diesen
heiligen Vers einstimmig folgendes Kommentar ab: Dieser heilige Vers gibt
bekannt, dass die Griechen zuerst eine Niederlage, dann aber einer Sieg über
die Perser erleben werde. Diese Weissagung erfüllte sich. Nachdem dieser
heilige Vers gesandt wurde, empörte sich der Ungläubige Ubeyy bin Halef,
aus dem Stamm Koraisch darüber sehr und während einem Geschpräch mit
St. Ebu Bekir, bestand er mit beleidigenden Worten darauf, dass die
Griechen nicht siegen werden. Sie trafen eine Abkommen bei dem der 15
Kamele vom anderen bekommen sollte, der nach drei Jahren recht behält.
St. Ebu Bekir berichtete dem heiligen Propheten ‘Friede und Segen sei
mit Ihm’ von diesem Abkommen. Der heilige Prophet machte ihn auf das
Wort Býd, dieses heiligen
Verses, aufmerksam, das die Zahlen drei bis neun ausdrückt. Er befahl St.
Ebu Bekir sofort die Frist dieser Abmachung, sowie die Zahl der Kamele zu
erhöhen. St. Ebu Bekir eilte und änderte die Bedingungen des Abkommens
auf neun Jahre und hundert Kamele. Sieben nach Hedschra ereichte sie die
Nachricht vom Sieg der Griechen über die Perser. Ubeyy bin Halef fand
jedoch zuvor durch ein Schwert, das der heilige Prophete, Friede sei mit
Ihm, während der Schlacht Uhud vom Boden aufnahm und auf ihn warf, den
Tod. Seine Erben lieferten St. Ebu Bekir die hundert Kamele aus. [Nach
Befehl des heiligen Propheten wurden diese Kamele unter den Armen
verteilt.] Viele
Wunder und Geheimnise wurden auch durch heilige Hadithen bekannt gegeben.
Einige Beispiele dafür sind: Während
der ersten Jahre des Islams, stieg die Tyrannei der Ungläubigen auf die
heiligen Gefährten dermaßen an, dass ein Teil von ihnen nach Äthiopien
auswandeten. Der heilige Prophet, Friede und Segen sei mit Ihm, blieb mit
den restlichen heiligen Gefährten in Mekka, wo sie drei Jahre in einer
regelrechten Gefangenschaft lebten, mit niemandem reden durften, nichts
kaufen oder verkaufen durften und ihnen jedes menschliche Recht entnommen
wurde. Die Ungläubigen von Koreisch beschlossen dies einstimmig,
schrieben es Vertragsmäßig nieder und hängten diesen schriftlichen
Beschluss an die Tür der Kaaba. Allmächtig ist ALLAH, der Erhabene und
dieser Vertrag wurde von einem kleinen Holzwurm heimgesucht, der alles
geschriebene, ausser den Namen ALLAHs des Erhabenen wegfrass. ALLAH der
Erhabene benachrichtigte Seinen geliebten Propheten ‘Friede und Segen
sei mit Ihm’ durch den Engel Gabriel von diesem Ereignis. Der heilige
Prophet ‘Friede und Segen sei mit Ihm’ berichtete seinem Onkel Ebu
Talib von dieser Nachricht, der am nächsten Tag sofort zu den Ratsältesten
der Ungläubigen ging und ihnen folgendes sagte: “Muhammed’s ALLAH
soll es ihm so berichtet haben und falls dies wahr ist, dürfen wir
unseren Beschluss nicht länger durchführen und müssen ihnen ihre
Freiheit zurück geben.” Nachdem die Ratsältesten von Koreisch dem
Vorschlag von Ebu Talib zustimmten, begaben sie sich gemeinsam zur
heiligen Kaaba. Als sie den schriftlichen Beschluss, den sie einst an die
Tür der Kaaba hängten, herrunter nahmen sahen sie, so wie es der heilige
Prophet berichtet hatte, dass jedes Wort ausser dem Wort Bismikallahümme
weggefressen war. Anmerkung: [Der
große indische Gelehrte des Islams, Dost Muhammed Kandihari schrieb in
seinem 29. Brief folgendes: (Es war eine Sitte vom Volk Koreisch, ihre
Briefe mit dem Wort Bismikallahümme (O mein ALLAH, in DEINEM Namen) zu beginnen. Der
heilige Prophet pflegte in den ersten Zeiten seine Briefe auch mit der Überschrift
Bismikallahümme
niederschreiben zu lassen. Doch als die heilige Sure Bismillah (im Namen ALLAHs) gesandt wurde, liess er seine Briefe mit
der Überschrift Bismillah
beginnen. Als dann die heilige Sure herabgesandt wurde, indem sich das
Wort Rahman befindet, begannen seine Briefe mit dem Wort Bismillahirrahman (im Namen ALLAHs, des Allerbarmers). Später
jedoch, als die heilige Sure Neml (Die Ameise) herabgesandt wurde, indem
sich das Wort Bismillahirrahmanirrahim
befand, wurden seine Briefe mit der Überschrift Bismillahirrahmanirrahim (im Namen ALLAHs, des Allerbarmes, des
Allbarmherzigen) niedergeschrieben. Der Brief, den der heilige Prophet
durch seinen heiligen Gefährten Dýhye-i Kelebi an den König Herakles
sandte, begann mit dem Wort Bismillahirrahmanirrahim.
Es ist eine erforderliche Verpflichtung Briefe auf diese Weise zu
beginngen, selbst wenn dieser Brief an Ungläubige geschieben wird. Der
heilige Prophet befahl seinen heiligen Gefährten Ali den Friedensvertrag
von Hubeybiye mit diesem Wort niederzuschreiben. Als Süheyl, der
Vertreter vom Volk von Koreisch dies sah erwiederte er: “Wir kennen das
Wort Rahmanirrahim nicht. Schreibt stattdessen das Wort Bismikallahümme.”
Es wird erschichtlich, dass ALLAH der Erhabene, sich seinen gesamten
Prophten mit dem Namen ALLAH bekannt machte. Selbst Ungläubige
gebrauchten diesen Namen.] Der
heilige Prophet, Friede und Segen sei mit Ihm, sagte: “Die
Burg von Hayber wird durch Ali bin Ebu Talib erobert werden. Es
geschah so, wie er es prophezeit hatte. Mit seinen Worten: “Während
die Muslime die Schätze der Perser und der Byzantiner unter sich
aufteilen, werden persische Mädchen ihnen dienen” prophezeite der
heilige Prophet den Sieg der Muslime über die Perser und Byzantiner. In
anderen heiligen Hadithten sagte der heilige Prophet: “Meine
Glaubensgemeinschaft wird sich in 73 Sekten aufteilen, von denen alle,
ausser einer einzigen Sekte in die Hölle kommen werden” und “Die Perser werden die Muslime ein oder zwei mal besiegen aber dann
wird das persische Reich (Die Sasaniden) für immer vernichtet sein.” sowie auch “Die Byzantiner werden durch Generationen hindurch herrschen. Ihre
Herrschaft wird von einer Generation auf die andere übertragen.”
All diese Prophezeiungen des heiligen Propheten ‘Friede und Segen sei
mit Ihm’ trafen so ein wie Er es berichtet hatte. Der
Osten und der Westen wurden ihm gezeigt. Er berichtete so fern es ihm
erlaubt wurde, von der Herrschaft seiner Glaubensgemeinschaft und von der
weitreichenden Ausbreitung des Islams. Heute ist der Islam im Osten und im
Westen weit verbreitet, so wie es uns prophezeit wurde. [Wahrhaftig gibt
es auf der Welt kein Land, indem der Islam unbekannt ist.] Der
heilige Prophet sagte: “Solange
Ömer lebt, wird keine Zwietracht unter den Muslims herrschen.” So
geschah es auch. Bis zum Tod des Khalifen Ömer ‘Segen sei mit ihm’
lebte die Glaubensgemeinschaft des heiligen Propheten in Sicherheit. Nach
seinem Tod aber entstand Zwietracht unter den Muslimen. Weiterhin gab der heilige Prophet Muhammed ‘Friede und Segen sei mit Ihm’ bekannt, dass der heilige Prophet Jesus von Himmel herrabkommen wird, dass Mehdi ‘Segen sei mit ihm’ kommen wird, dass Dedschdschal auftauchen wird, dass Osman-ý Sinnureynin ‘Segen sei mit ihm’ den Märtyrertod finden wird, während er den heiligen Koran rezitiert, dass der heilige Gefährte Ali durch eine Kopfwunde, die ihm Ibni Mülcem mit einem Schwert antat, den Märtyertod finden wird. Immer wenn Ali, Friede sei mit ihm, ibni Mülcemi sah, deutete er auf seinen gesegneten Haupt und fragte: “Wann wirst du ihn blutig schlagen?” Ibni Müldschem suchte Zuflucht zu ALLAH dem Erhabenen und antwortete: “Wenn dem so ist, da unser heilige Prophet diese schlechte Tat prophezeite, so bitte ich dich mich zu töten, bevor ich diese Greultat begehe, damit ich mich somit von dem Fluch, der mich bis zum jüngsten Tag begleiten wird, befreien kann |