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Ihlâs Stiftung Band –7 |
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Der
christliche Religionsgelehrte Dr. Morton Scott Enslin schrieb auf der 772.
Seite, des zweiten Kapitels, seines Buches (Christian
Beginnings) folgendes: (Man
begann sich mit der Persönlichkeit des Propheten Jesus zu beschäftigen,
sie zu erforschen und indem man alles mit seiner Persönlichkeit in
Beziehung setzte, wurde dem Propheten Worte zugeschrieben, die er niemals
gesagt hatte. Dies führte dazu, dass das Bussgelöbniss und die Gebote,
die ALLAH, der Erhabene durch ihn verkündete in Vergessenheit gerieten.
Anstatt sich mit den Bestimmungen, die der Prophet verkündete zu beschäftigen,
sie zu lehren und gehorsam zu üben, beschäftigten sie sich mit der
Definition der Persönlichkeit des Propheten.) Diese
Neigung führte dazu, dass man den Propheten Jesus mit dem Wort
(Logos=menschgewordenes Wort Gottes Jesus) zu erklären versuchte und ihn
somit vergötterte. Besonders der jüdische philosoph Philo, aus
Alexandrien, trug mit seinen Meinungen diesem Werdegang viel bei. (Im
Kapitel “Die Beweise für die Unrichtigkeit der Lehre von der
Dreieinigkeit mit den Worten des heiligen Propheten Jesus) wird mehr
von Philo berichtet.] Die
Schriften der damaligen Kirchenväter füllten sich mit unpassenden und
falschen Worten, denn sie versuchten eifrig den Eingottglauben, den der
Prophet Jesus verkündete, mit der Gottheit Christ zu vereinbaren. Die
zerstreuten Juden und ihre nicht jüdischen Nachbarn brachten eine
Religion zustande, die nichts mit dem Glauben, den der Propheten Jesus
brachte, gemeinsam hat. Weiter
schrieb Dr. Morton Scott Enslin auf Seite 187 des zweiten Kapitels seines
Buches: (Der Christentum verbreitete sich unter den Juden und Götzendienern
von Palestina. Dies führte dazu, dass die Juden sich immer mehr von den
Religionsgesetzen des Propheten Moses abwanten. Auch änderte man die
Bestimmungen die der Prophet Jesus verkündete so ab, dass sie auch von
den Götzendienern angenommen werden konnten. Es entstand eine
widerspuchsvolle und unlogische Religion.) Im
römischen Reich lebten einige Gemeinden der Götzenanbeter, die
verschiedene Glauben besassen. Trotz ihrer Verschiedenheiten einigten sie
sich aber in diesen vier Punkten: 1–
Alle glaubten an einen rettenden Gott, der für ihre Sünden büssen wird
und somit als Retter der Gläubigen erscheint. 2–
Alle veranstalten eine Zeremonie für diejenigen, die neu in ihren Glauben
eintreteten, um sie somit gereinigt zu haben. 3–
Alle besassen das Ziel mit ihrem Gott vereinigt zu werden.
Diese Vereinigung wurde von einer Religionspersönlichkeit
symbolisch vollführt, indem das Fleisch und das Blut des Gottes
symbolisch gegessen wurde. 4–
Alle sehnten sich nach dem Paradies und glaubten dort glücklich zu
werden. In
der Enzyklopadie Americana wird über das Opfer folgendermaßen
berichtet. (Die
alten Griechen veranstalteten Zeremonien, indem sie Opfer für ihren
olympischen Zeus brachten, die (Thusiai) und (Sphagia) genannt wurden.
Thusiai wurde am Tag, besonders aber in den frühen Morgenstunden
veranstaltet, wobei einige Teile des Opfertieres auf einem Stein (Bomos)
ganz und gar verbrannt wurden. Die übrigen Teile des Opfes wurde auf
einem hohen Stein in Gemeinsamkeit gegessen. Diese Zeremonie endete mit
Musik und verschiedenen Tänzen. Die Opferzeremonie Sphagia wurde Nachts
veranstaltet und der Stein auf dem das Opfer verbrannt wurde, wurde
(Eschara) genannt. Die
beiden griechischen Zeremonien erhielten im Lateinischen nur einen Namen,
man nannte sie (Sacrifice). Der Stein auf dem das Opfertier verbrannt
wurde hiess (Bomos) und der Stein auf dem das Opfer gemeinsam verzehrt
wurde, der griechische (Eschara), nannte man im lateinischen (Altars.) Im
christlichen Glauben wird das Abendmahl auf einem Stein veranstaltet auf
dem das Brot und der Wein von der Gemeinde verzehrt wird. Diesen Stein
nennt man Altar. Auch machen die Christen während dieser Zeremonie Musik.
Indem sie das Brot brechen haben sie das Opfer vollbracht und indem sie
das gebrochene Brot in den Wein eintaufen und es essen haben sie sich mit
ihrem Gott symbolisch vereinigt. Die Ähnlichkeit der (Thusiai) und den
(Shpagia) Zeremonien der alten Griechen mit dem Abendmahl der Christen ist
offensichtlich. (Dieses Thema werden wir später nocheinmal behandeln.)
Das Christentum besitzt zwei wichtige Zeremonien (die
Taufe) und das (Abendmahl).
Die Taufe ist eine Zeremonie, durch der der Täufling in das Christentum
aufgenommen und von seinen angeborenen Sünden gereinigt wird. Die zweite
Zeremonie, das Abendmahl stellt die (heilige Gemeinschaft) dar. Dr.
Morton Scott Enslin bestätigt in seinem Werk, dass das Christentum, während
der römischen Herrschaft zu
einer Götzenreligion wurde. Auf der 190.
Seite, des zweiten
Kapitels seines Werkes sagte er: (Am Anfang des zweiten Jahrhunderts war
das Christenum zu einem Irrglauben geworden.) Lord
Raglan berichtete in seinem Werk (The
Origins of Religions) von den religiösen Zeremonien der
Gemeinschaften, während der römischen Herrschaft und betont, dass diese
Zeremonien der Ursprung der chistlichen Zeremonien von heute sind. Raglan
sagt in seinem Werk: (In
der Vorgeschichte gab es Völker, die nichts von einer himmlischen
Religion wussten. Diese Völker machten es sich zur Sitte jedes Jahr einen
jungen Mann, als heiliges Opfer, aus sicht herraus zu wählen. Dies Opfer
genoss ein Jahr lang jedes Vorrecht und man erfüllte ihm alle Wünsche,
bis man ihn am Jahresende mit einer Zeremonie opferte und gemeinsam sein
Fleisch und Blut verzehrte. Auch sträubte man das Fleisch und das Blut
des Opfers auf die Felder, im glauben eine reiche Ernte zu erhalten. Es
war auch möglich, dass das Opfer sich mit dem Führer des Volkes
vereinbarte, damit am Ende des Jahres, an seiner Stelle jemand anders
geopfert wird. Das eigentliche Opfer hatte aber aufs neue jedes Vorrecht,
war heilig und man erfüllte ihm jeden Wunsch. Am Jahresende wurde wieder
jemand anders an seine Stelle geopfert. Somit entstanden heilige Persönlichkeiten,
die jeden Vorzug besassen. Mit der Zeit wurden, diese immer heiligen
Personen als (König) oder (lebender Gott) bezeichnet. Es enstand der
Glaube, dass diese heiligen Personen körperlich eine andere und göttlich
eine andere Persönlichkeit darstellten. Man glaubte, dass ihr Gott im Körper
dieser Person lebe. Später jedoch begann man diese Personen als Gott oder
Gottessohn anzubeten. [Die
überlieferten Geschichten der Götzendiener und Völker der Frühzeit,
bezüglich ihrer Götter und Helden werden Mythos genannt.] Erst kam die
Zeremonie, dann enstand der Drang diese Zeremonien zu erklären und somit
entstand der Mythos. Sie glaubten dass, der Tod oder die Auferstehung
ihrer erfundenen Götter sie retten werde. Die
wichtigste Zeremonie der Völker, die an einen rettenden Gott glaubten,
war die Zeremonien, bei der man ass und trank und somit mit dem Gott
vereint zu werden. Der Glaube an den rettenden Gott vereinigte sich mit
der Zeit mit dem Glauben des Sonnengottes, und es entstand der Gedanke,
dass jeder rettende Gott am Winteranfang geboren sein müsste. Dem
Julianischem Kalender gemäß ist der 25. Dezember der erste Wintertag. Da
die Christen den Propheten Jesus ebenfalls als rettenden Gott ansehen,
nahmen sie den 25. Dezember als Geburtsdatum an und feierten ihn jedes
Jahr aufs neue. Edward
Carpenter wiess auf die verschiedenen Geschichten der Götter der alten
Griechen (Dionysos), der alten Römer (Herkules), der Perser (Mithras),
der Ägypter (Amun Re, Osiris und Isis), der ost Semiten (Baal) und der
Assyrier und Babyloner (Tammuz) hin und deutete auf die Ähnlichkeit
dieser Geschichten mit der Geschichte, die die Christen dem Propheten
Jesus zuschrieben Er fasst sie wie folgt zuzammen: 1–
Alle Götter kamen am oder um dem 25. Dezember auf die Welt. 2–
Alle wurden von Müttern geboren die Jungfrauen waren. 3–
Alle kamen in einer Höhle oder in einer Scheune zur Welt. 4–
Alle leideten für die Menschen. 5–
Alle erhielten Namen wie, der Erleuchtende, der Heilende, der Retter oder
der Fürsprecher. 6–
Alle wurden von dunkelen Mächten besiegt. 7–
Alle kamen in die Hölle oder auf die andere Seite der Welt. 8–
Alle werden auferstehen und die Menschen in das Paradies führen. 9–
Alle wählten sich heilige Personen und gründeten Religionen deren
Mitglieder mit der Taufe aufgenommen wurden. 10–
Alle gedachte man mit einem Opfermahl. Der
Geschichtsprofessor der Universität New York Waelance Ferguson
berichtete: (Die Christen feiern ihr Fest an dem gleichen Datum, an dem
auch die Götzenreligionen ihr Fest zu feiern pfegten. Zum Beispiel fällt
der Weinachtstag an dem gleichen Datum, an dem auch in Persien und Rom die
Geburt des Sonnengottes Mithras gefeiert wird. Schon von alters her
feierten die Götzenreligionen an diesem Datum ihr grösstes Fest. Lord
Raglan fasste seine Erforschung bezüglich den mythologischen Helden, in
seinem Buch (The Hero) zusammen. Er teilte die wichtigsten Geschehenisse dieser
Mythos in 22 Paragraphen. Auch untersuchte er, wieviele dieser
Praragraphen auf die einzelnden Helden zutrifft. Seine
Untersuchungen ergaben, dass 15 dieser Praragraphen auf die
Geschichten zutreffen, die von den heutigen Christen dem Propheten Jesus
zugeschrieben werden. Dies zeigt uns eindeutig, dass die Götzenreligionen,
die Qwelle des heutigen Christentums sind. [Der Kapitel (Die
Beweise für die Unrichtigkeit der Dreieinigkeit mit den Worten des
heiligen Propheten Jesus) beinhaltet einige Beispiele zu diesem
Thema.] Der
berühmte Philosoph und Geschichtsforscher Winwood Reade schrieb hierzu:
(Nachdem die Christen über die Götzenvölker herrschten, wirkten die Götzen
auf die christliche Religion, die somit verschiedenen Abänderungen
unterlag. Die Geschichten des Osiris und des Apollos wurden dem heiligen
Propheten Jesus zugeschrieben. Statt an ALLAH, den Erhabenen zu glauben,
wie auch die Juden es taten und der Prophet Jesus es verkündete, glaubte
man nun an die Dreinigkeit, (des Brahmanisus) die von den Ägyptern
erfunden und von Plato physolophisch erklärt wurde. Eine Person die
sprach: (Sagt nicht gut zu mir, denn gut ist nur einer und das ist ALLAH,
der Erhabene), machte man nun zum Gott oder zu einem von drei Göttern.
Die Übersetzung aus dem Buch des Lehrers der Universität Peschaver endet
hier.) [All
das zeigt uns, dass das heutige Christentum nicht die Religion ist, die
der Prophet Jesus als Bestätigung und Erweiterung der Religion des
Propheten Moses brachte. Unter dem Namen des Propheten Jesus ‘Friede sei
mit ihm’ brachte man einen Irrglauben, vermischt mit Götzendienst
zustande, der unlogisch und unverständlich ist. Jedoch bekennen sich
viele christliche Geistliche, Professoren und Forscher der Tatsache, das
Zeremonien, wie die Taufe und das Abendmahl, von den Götzenvölkern übernommen
worden ist, da es in der Religion, die vom Propheten Jesus verkündet
wurde, keine derartigen Zeremonien gab. Anstatt
die Ergebnisse dieser Wissenschaftler und die Fragen der islamischen
Gelehrten zu beantworten, begnügten sich die christlichen Geistlichen
damit, diese Bücher zu konfiszieren und immer mehr Bücher und Schriften
unter das Volk zubringen, die Erfundenes, Unlogisches und Falsches
berichten. Deswegen scheitert das Christentum im 19. und 20. Jahrhundert
immer mehr und die Menschen erkennen immer öfter, wie unlogisch und leer
diese Religion ist.] Als erstes zog ein Jesuitenpater nach China um das dortige Volk zu christanisieren. [Der Jesuitenorden wurde im Jahre 941 (1534 n.Chr.) als Missionsanstalt gegründet.] Der Jesuitenpater traf in Kanton ein und bat den Gouverneur um die Erlaubniss, seine Religion dem Volk bekannt zumachen. Obwohl der Gouverneur anfangs nicht auf die Bitte des Jesuitenpaters hörte, bestannt dieser jeden Tag aufs neue auf die Erlaubnis, bis der Gouverneur sagte, dass die Erlaubnis vom Kaiser zu holen sei. Der Kaiser rief den Jesuitenpater zu sich nach Pekin um zu erfahren was dieser seinem Volk predigen wollte. Die Budisten waren sehr empört über diese Einladung und sie sagten: (Diese Männer bekennen sich nicht zum Budismus, sie wollen unserem Volk eine neue Religion vorlegen und sie von richtigen Glauben abkommen lassen. Bitte vertreibt sie sofort aus unserem Land.) Doch der Kaiser bestand darauf, sich diese Jesuiten anzuhören, bevor er ein Urteil über sie fallen lies. Er stellte einen Rat zusammen, der aus Staatsmännern und Religionspersönlichkeiten enstand und lud die Jesuiten ein und fragte sie nach der Grundlage ihrer Religion. Die Jesuiten antworteten: (Die Welt und der Himmel wurden von einem Gott erschaffen, der zugleich drei ist. Gottes Sohn und der heilige Geist sind jeweils Götter. Unser Gott hat Adam und Eva erschöpft und sie in sein Paradies gesteckt. Er gab ihnen jede Gaben aber verbat ihnen die Früchte eines Baumes zu essen. Der Satan jedoch verführte Eva und somit assen Adam und Eva von der Frucht dieses verboteten Baumes. Ihre Ungehorsamkeit wurde bestraft, indem sie aus dem Paradies auf die Welt gesetzt wurden. Die Welt füllte sich mit ihren Kindern und Enkeln, die alle von der Sünde ihres Vaters beschmutzt waren. Alle waren Sünder. Dieser Zustand dauerte 6000 Jahre an, bis unserem Schöpfer nicht anderes mehr übrig blieb, als uns seinen Sohn zu schicken, damit er geopfert wird und somit für unsere Sünden büßte. Wir glauben an Jesus, als Sohn Gottes. Im westen Arabiens, in Palestina, befindet sich die Stadt Jerusalem, indessen nähe der Ort Galiläa liegt. In einem kleinen Dorf namens Nazaret lebte eins ein Mädchen namens Maria, die mit dem Sohn ihres Onkel verlobt war, der Josef hiess. Eines Tages kam der heilige Geist zu Maria und legte ihr den Sohn Gottes ein. Sie wurde schwanger, obwohl sie eine Jungfrau war. (Sie zog mit ihrem Verlobten nach Betlehem). In einem Stall in Betlehem kam das Kind zur Welt. Man legte den Sohn Gottes in eine Grippe. Geistliche vom Osten erfuhren von der Geburt durch einen Stern der mit einemmal aufging und und sie nahmen Geschenke mit sich und suchten ihn auf. Als sie das Kind fanden fielen sie vor ihm auf den Boden nieder. Jesus, der Sohn Gottes predigte bis zu seinem 33. Lebensjahr. (Ich bin der Sohn Gottes. Glaubt mir ich bin gekommen um euch zu retten. Er liess die Toten auferstehen, brachte die Blinden zum sehen, die Lahmen liess er laufen, heilt die Lebrakranken, stillte die Stürme des Meeres, sättigte zehntausend Menschen mit zwei Fischen, machte das Wasser zum Wein und liess einen Feigenbaum ausdürren, weil er im Winter keine Früchte gab. Er zeigte all diese Wunder, doch es glaubten ihm nur wenig Menschen. Bis die gemeinen Juden die Römer auf ihn hetzten, die ihn kreuzigten. Drei Tage nachdem Jesus am Kreuztod starb, erwachte er vom Tod und zeigte sich seinen Gläubigen. Dann stieg er in den Himmel und setzte sich an die rechte Seite seines Vaters. Sein Vater überliess ihm die Erde und zog sich zurück. Dies ist die Religion, die wir eurem Volk predigen möchten. Wer daran glaubt, der wird im Jenseits ins Paradies kommen und wer dem nicht glaubt wird in die Hölle gesteckt.) Nachdem der Kaiser von China diesem Jesuiten genau zugehört
hatte, stellte er folgende Fragen: (Als erstes möchte ich euch fragen wie
ein Gott gleichzeitig drei sein kann? Es ist als ob ihr sagen würdet,
dass zwei und zwei fünf ergeben würde. Bitte erklärt mir diesen
Widerspruch genauer.) Die Jesuiten waren
nicht imstande ihn zu beantworten und sagten: (Dies ist ein Geheimnis
des Gottes und kann nicht von Menschen verstanden werden.) Der Kaiser
stellte seine zweite Frage: (Wie kann es geschehen, dass ein Gott, der die
Welt und die Himmel erschuf, mit der Sünde eines Menschen seine gesamte
Nachkommenschaft belastet, zumal diese nichts von dieser Sünde wussten?
Wie kann es geschehen, dass so einem Gott nichts mehr übrig bleibt, als
seinen Sohn für die Busse dieser Sünde zu opfern. Dies würde nicht zu
seiner Erhabenheit passen.) Wieder waren die Christen nicht
imstande die Frage zu beantworten und sie sagten, dass auch dies ein
Geheimnis Gottes sei. Als drittes fragte der Kaiser: (Ihr habt von einem
Feigenbaum berichtet, den euer Prophet ausdürren lies, weil er im Winter
keine Feigen trug. Wie bekannt ist es einem Baum im Winter nicht möglich
Früchte zu tragen. Ist die Handlung eures Propheten nicht ungerecht? Wie
kann ein Prophet ungerecht sein?) Wiederrum waren die Christen nicht
imstande diese Frage zu beantworten und sie sagten, dass es eine
geistige Angelegenheit sei, die nicht von den Menschen verstanden werden
kann. Daraufhin erlaubte der Kaiser den Jesuiten ihre Religion in China zu
predigen. Als die Jesuiten den Raum verliessen, wandte sich der Kaiser zu
seinem Rat und sprach: (Ich glaube nicht, dass es in China Menschen gibt,
die diesem Unsinn glauben könnten. Deswegen sehe ich keine Gefahr darin,
das sie ihren Irrglauben verkünden. Ich bin mir sicher, dass mein Volk
sehen wird, wie verirrte Religionen es auf der Welt gibt und es wird sich
somit fester an unsere eigene Religion binden.) Als Erinnerung
an diese Christen, die nicht imstande waren die Fragen zu beantworten, haben wir unserem
Buch diesen Namen gegeben. 10 In
den Evangelien sind zahlreiche Verse vorhanden, die die Unrichtigkeit der
Dreieinigkeit beweisen. [Bevor
wir ihnen diese Verse darlegen, halten wir es jedoch für angebracht,
ihnen Kentnisse über den Ursprung der Dreieinigkeit, von dem das
Christentum im nachhinein beeinflusst wurde, zu vermitteln. In allen
himmlischen Religionen, die seit dem heiligen Propheten Adam, Friede sei
mit ihm erschienen, glaubte man an ALLAH, den Erhabenen, als einzigen Schöpfer
und alle Religionen nannten ihn (ALLAH). Jeder vernüftige Mensch wird es
einsehen, dass der Glaube an die Dreieinigkeit, nämlich der Glaube an
drei Götter unrichtig ist. Der Apostel Barnabas schrieb in seinem
Evangelium, von der Einheit ALLAHs, des Erhabenen. Die türkische Fassung
dieses Evangeliums wurde im
Jahre 1987 in Istanbul gedruckt. Die Römer, die hunderte von Götter
anbeteten, konnten sich nicht mit einem Gott begnügen und somit
versuchten sie, besonders während den Übersetzungen der Evangelien in
die griechische und lateinische Sprache, IHM andere beizustellen. Zum
ersten mal gelang es ihnen, das Evangelium nach Johannes zubeinflussen.
Zumal das Orginal des Evangeliums nicht zu finden war, konnten sie es
beliebig entstellen. Im Jahre 325 rief der römische Kaiser Konstantin der
Grosse, die Geistlichen zu einem Konzil zusammen und zwang sie zu diesem
Glauben. Der Grund dafür war sein fester Glaube an die griechische
Philosophie Platos. Die Philosophie Plato baut sich auf die Zahl Drei auf.
Alles wird in Drei geteil, wie zum Beispiel die Sitte, die aus den drei
Sinneskräften: Tugend, Verstand und Natur entsteht. Die Natur wiederrum
teilt sich in Pflanze, Tier und Mensch auf. Obwohl Plato oftmals sagte,
dass der Schöpfer dieser Welt Eins ist, sagte er aber auch oft genug, das
dieser Schöpfer möglicherweise noch zwei Helfer besitzen könnte. Dies
bildete den Ursprung der Dreieinigkeit. Obwohl das Evangelium nach
Johannes das erste Evangelium war, in das sich die Dreieinigkeit
einschlich, enthält dieses Evangelium trozdem Verse, die die Einheit
ALLAHs, des Erhabenen beweisen.] Im
Evangelium nach Johannes (17/3) heisst es: (Und das ewige Leben besteht
darin, dich zu erkennen, den einigen wahren Gott, und den, den du gesandt
hast, Jesus Christus.) In diesem Vers wird eindeutig berichtet, dass
ALLAH, der Erhaben die wahre, ewig lebende Einheit
ist und dass der heilige Jesus ein Prophet ist, der von ALLAH, dem
Erhabenen gesandt wurde. Mit diesem Vers, ermahnt das Evangelium nach
Johannes, an das ewige Leben, nämlich an das Jenseits und an die Einheit
ALLAHs, des Erhabenen, sowie an SEINE Propheten zu glauben. Die
Dreienigkeit jedoch, die zu Gegensatz dieser Ermahnung steht, wird als ein
unannehmbarer Fehler abgewiesen. [Das Evangelium nach Johannes berichtet
mit diesem Vers eindeutig, das Jesus, Friede sei mit ihm, ein Prophet ist.
An das Gegensätzliche zu glauben, ist ein offensichtlicher Irrsinn und
vernichtet das ewige Leben und das ewige Glück im Jenseits. Im Evangelium
nach Johannes (17/3), ermahnt der heilige Prophet Jesus, Friede sei mit
ihm, am Kreuz eindeutig, dass ALLAH, der Erhabene der einzige Schöpfer
ist und dass nur ER die Würde trägt angebetet zu werden und er selbst
nur ein Geschöpf ALLAHs, des Erhabenen und SEIN Prophet ist. Er fügt
hinzu, dass das ewige Leben nicht im Paradies sein wird, solang man nicht
an die Einheit ALLAHs, des Erhabenen und
an das Prophetentum glaubt. Sowie auch der heilige Jesus,
berichteten es auch alle anderen Propheten, Friede sei mit ihnen auf
dieser Weise.] Der Glaube an das ewige Leben im Jenseits wurde nur im
Islam eindeutig und richtig dargelegt. Weder die Christen, da sie in den
Abgrund der Dreieinigkeit fielen, noch die Juden, da sie nicht an den
Propheten Jesus glaubten [sie verleumdeten den grossen Propheten Jesus und
glauben auch nich an den heiligen Propheten Muhammed, Friede sei mit Ihm],
noch die Götzendiener, da sie an keine himmlische Religion glauben und
alle Propheten ablehnen, werden jemals das ewige Glück, nämlich das
Paradies erleben. [Denn sie leugneten ALLAH, den Erhabenen und SEINE
Propheten ab und als Strafe für ihre Verleumdungen und für ihre
Feindschaft werden sie im ewigen Höllenfeuer ein qualvolles Dasein führen.] Im
Evangelium nach Markus (12/29, -) wird von der Antwort des Propheten
Jesus, Friede sei mit ihm berichtet, die er einem jüdischen
Gesetzeslehrer auf die Frage “Welches ist das Wichtigste von allen
Geboten des Gesetzes?” gab. (Jesus sagte: “Hört ihr Israeliten! Der
Herr ist unser Gott, der Herr und kein anderer. Darum liebt ihn von ganzen
Herzen, mit ganzem Willen und ganzem Verstand und mit allen Kräften!”
Gleich danach kommt das andere Gebot: “Liebe deinen Mitmenschen wie dich
selbst! Es gibt kein Gebot, das wichtiger ist als diese beiden.” Da
sagte der Gesetzeslehrer zu Jesus: “Du hast vollkommen recht, Lehrer. Es
ist so, wie du sagst. Nur einer ist Gott, und es gibt keinen Gott ausser
ihm. Und darum sollen wir Gott lieben vom ganzem Herzen, mit ganzem
Verstand und mit allen Kräften, und unsere Mitmenschen lieben wie uns
selbst. Das ist viel wichtiger, als Gott Brandopfer und alle möglichen
anderen Opfer darzubringen.” Jesus fand, dass er vernüftig geantwortet
hatte, und sagte zu ihm: “Du fängst an zu begreifen, was es heisst,
sich der Herrschaft Gottes zu unterstellen.”) Im
Evangelium nach Matthäus (22/36, 37, 38) heisst es hierzu: (Lehrer,
welches ist das wichtigste Gebot des Gesetzes? Jesus antwortete: “Liebe
den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit
deinem ganzen Verstand! Dies ist das grösste und wichtigste Gebot.) Im
40. Vers des gleichen Kapitels wird betont, dass alle Propheten dieses
Gebot gefordert haben. [Das Evangelium nach Matthäus, sowie auch das von
Markus, berichten eindeutig von der Einheit ALLAHs, des Erhabenen, denn
das Wort Vater, darf niemals als menschliche Vaterschaft, sondern als
Gott, Allmächtiger und Herr verstanden werden.] [Auch
in den Briefen, die im nachhinein den Evangelien hinzugefügt wurden und
als Teil der Evangelien gelten,
sind Verse vorhanden, die die Einheit ALLAHs, des Erhabenen berichten. In
dem Brief von Paulus an die Galater (3/20) heisst es: (Gott ist Einer.) Und
im Brief von Paulus an die Epheser (4/5, 6,) lautetes: (Es gibt für euch
nur einen Herrn, nur einen Glauben und nur eine Taufe. Und ihr kennt nur
einen Gott, den Vater von allem, was lebt.) Im
ersten Brief des Apostels Paulus an Timotheus (1/17) heisst es dazu:
(Gott, der ewige König, der unsterbliche, unsichtbare und einzige Gott,
sei dafür in alle Ewigkeit geehert und gepriesen!) Im
zweiten Kapitel des gleichen Briefes steht von Vers drei bis fünf: (So
ist es gut und gefällt Gott, unserem Retter. Er will, dass alle Menschen
sich der Wahrheit zuwenden und gerettet werden. Denn es gibt für alle nur
einen Gott, und es gibt nur einen der zwischen Gott und Mensch die Brücke
schlägt: (den Gesanten, den Verkünder, den Propheten) den Menschen
Jesus.) Im
Brief von Judas Vers 25, heisst es (Er, der einzige Gott rettet uns.)] In
der Thora, in dem wahren Evangelium und in allen himmlischen Religionen
und in den Religionsgesetzen der gesamten Propheten, ist das
Einheitsbekenntnis das erste und wichtigste Gebot. Sie bekannten sich alle
zur Einheit ALLAHs, des Erhabenen. Würde aber das erste und wichtigste
Gebot der himmlischen Religionen, die Dreieinigkeit sein, so würden der
heilige Prophet Adam, Friede sei mit ihm, und alle Propheten, die ihm
folgten dies offensichtlich verkündet haben. Doch hat keiner der
Propheten von der Dreieinigkeit berichtet. Dies führt zu der Einsicht,
dass dieser Glaube nicht wahr ist, sondern im nachhinein erfunden wurde. [Diese
Verse des Neuen Testamens, widerlegen eindeutig den christlichen Glauben
an die Dreieinigkeit. Denn in diesen Versen verkündet der heilige Prophet
Jesus, an die Einheit ALLAHs, des Erhabenen zu glauben und IHN mehr, als
alles andere zu lieben. Auch der Apostel Paulus versäumte in seinen
Briefen keinen Anlass, um von der Einheit ALLAHs des Erhabenen zu
berichten. Wäre der heilige Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, ein Gott,
so wie es die Christen glauben, so würde das erste Gebot des
Christentums, eine uneingeschränkte Liebe zu ihm und den Glauben an die
drei Götter fordern. Auch
die Thora beinhaltet zahlreiche Verse, die von der Einheit ALLAHs, des
Erhabenen berichten. Ein
Beispiel hierzu liefert das Deuteronomium (4/39), in dem es heisst: (Daran
sollte ihr erkennen und es nie vergessen, dass der Herr allein Gott ist,
im Himmel und auf der Erde und es ausser ihm keinen Gott gibt.) Im
gleichen Buch (6/4, 5) wird weiterhin berichtet: (Hört ihr Israeliten!
Der Herr ist unser Gott, der Herr und sonst keiner. Darum liebt ihn von
ganzen Herzen, mit ganzem Willen und mit aller Kraft.) Wiederum
im gleichen Buch (32/39) lautet es: (Erkennt doch: Ich, nur ich bin Gott,
sonst keiner. Ich schlage Wunden, und heile sie, ich töte, und ich wecke
wieder auf.) Das
Buch, des Propheten Jesaja (40/25, 26) erklärt hierzu: (Mit wem also
wollt ihr mich vergleichen? Wer kann es mit mir aufnehmen? fragte der
heilige Gott. Seht nur in die Höhe! Wer hat die Sterne da oben
erschaffen.) Der
10. und 11. Vers des 43. Kapitels besagt: (“Meine Zeugen seid ihr
Israeliten” sagte der Herr, “das Volk, das ich erwählt und in meinen
Dienst gestellt habe. Ihr werdet zu Zeugen meines Tuns, damit ihr mich
kennenlernt und mir vertraut, damit ihr einseht, dass ich der eine und
einzige Gott bin. Vor mir hat es keinen anderen Gott gegeben, und auch
nach mir wird keiner kommen. Ich allein bin der Herr, ausser mir gibt es
keinen Retter.) Und
im 5. Vers des 45. Kapitels heisst es: (Ich bin der Herr, sonst keiner,
ausser mir gibt es keinen Gott.) Das
Buch des Propheten Maleachi (2/10) erklärt hierzu: (Haben nicht wir
Israeliten alle denselben Vater? Hat nicht der eine Gott uns alle
geschaffen?) Das
Buch des Propheten Jesaja enthält weitere Beispiele zu diesem Thema. Der
18. Vers des 45. Kapitels besagt: (Der Herr, der einzige Gott, hat Himmel
und Erde gemacht. Er hat die Erde fest gegründet, und er hat sie nicht
geschaffen, damit sie wüst und leer sein soll, sondern damit seine Geschöpfe
auf ihr wohnen können. Und dieser Gott sagt: “Ich bin der Herr, es gibt
keinen anderen Gott.) Im
21. und 22. Vers des gleichen Kapitels heisst es: (Beratet miteinander,
was ihr zu eurer Verteidigung vorbringen könnt! Wer hat seid langem angekündigt,
was nun geschehen ist? War nicht ich es, der Herr? Es gibt keinen Gott
ausser mir, keinen, der den Unterdrückten ihr Recht verschafft und sie
rettet.) Und
der 9. Vers des 46. Kapitels lautet: (“Denkt an das, was ich früher
getan habe!” sagte der Herr. “Ich allein bin Gott und sonst keiner,
niemand ist mir gleich.) Wie
stehen nun die Christen, die an das Alte Testament der Bibel glauben, zu
diesen Versen? Denn diese Verse widerlegen, es, sei es als Sohn oder
heiliger Geist bezeichnet, an einen anderen Gott als (ALLAH, den
Erhabenen) zu glauben. Diese Verse berichten eindeutig, dass ALLAH, der
Erhabene einmalig, und IHM niemand beizustellen ist. Demnach verleumden
die Christen, die an die Dreieinigkeit glauben diese Verse der Bibel.]
Weitere Beispiele zu diesem Thema liefern auch folgende Verse: Markus
(13/32): (“Aber den Tag oder die Stunde, wann das geschehen soll, kennt
niemand, auch nicht die Engel im Himmel-nicht einmal der Sohn. Nur der
Vater kennt sie”.) Matthäus
(20/20, 21, 23): (Da kam die Frau von Zebedaus mit ihren beiden Söhnen zu
Jesus, warf sich vor ihm nieder und fragte, ob sie ihn um etwas bitten dürfte.
“Was ist es denn?” fragte Jesus. “Versprich mir” sagte sie,
“dass meine beiden Söhne rechts und links neben dir sitzen werden, wenn
du deine Herrschaft angetreten hast”! “Ihr werdet tatsächlich den
selben Kelch trinken wie ich” sagte Jesus zu ihnen. “Aber ich kann
nicht darüber verfügen, wer rechts und links von mir sitzen wird. Auf
diesen Plätzen werden die sitzen, die mein Vater dafür bestimmt hat.) [Im
Evangelium nach Markus wird berichtet, dass dem heiligen Propheten Jesus,
Friede sei mit ihm, der Datum des Jüngsten Tages nicht bekannt war, und
dass er nur das berichtete, was ALLAH, der Erhabene ihn wissen liess. Dies
legte der Prophet überall offen dar. Wie kann es möglich sein, dass
jemand von dem man glaubt, dass er der Sohn Gottes oder ein Gott sei, dies
nicht wissen kann? Obwohl einige Christen versuchten dieses Thema auf
verschiedener Weise zu erklären, konnten sie sich jedoch selbst nicht mit
diesen Erklärungen zufrieden stellen.] Alle Verse der Evangelien und des
Alten Testaments, die soeben zitiert wurden, bestätigen die Unrichtigkeit
der Lehre der Dreieinigkeit, denn diese Verse schreiben das Allwissen und
die Allmacht, nicht dem heiligen Propheten Jesus, Friede sei mit ihm,
sonder ALLAH, dem Erhabenen zu. Im
Evangelium nach Matthäus (19/16, 17) heisst es: (Einmal kam ein Mann zu
Jesus und fragte ihn: “Erhabener Lehrer, was muss ich Gutes tun, um das
ewige Leben zu bekommen”? “Warum nennst du mich erhaben”? antwortete
Jesus. “Es gibt nur einen Herr, der Erhaben ist!”) Auch dieser Vers
widerlegt eindeutig die Lehre der Dreieinigkeit. Die
Worte des Propheten Jesus, Friede sei mit ihm, wurden in der Bibel, die im
Jahre 1886 n.Chr. von der englisch amerikanischen Bibelgesellschaft in
Istanbul gedruckt wurde, auf dieser Weise wiedergegeben. Doch im Jahre
1982 druckte die selbe vereinigte Bibelgsellschaft ein neues Exemplar, in
dem dieser Vers wie folgt umgeändert wurde: (“Warum fragst du mich, was
gut ist?” antwortete Jesus “Es gibt nur Einen der gut ist!) Eindeutig
wurde diesem Vers das Einheitsbekenntnis entnommen. Somit fügte man der
Bibel eine neue Veränderung zu, wie man es schon seit Jahrhunderten zu
tun pflegte.] Im
Evangelium nach Matthäus (27/46, 50) werden die Worte des Propheten
Jesus, Friede sei mit ihm, zitiert die er kurz vor seinem Kreuztod gesagt
haben soll: (“Eli, eli, lema sabachtani?” das heisst: “Mein Gott,
mein Gott, warum hast du mich verlassen?”) und im Evangelium nach Lukas
lauten die letzen Worte des Propheten: (Jesus aber rief laut: “Vater in
deine Hände lege ich meinen Geist”.) Beide Verse beweisen eindeutig,
dass der Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, keine Göttlichkeit besass. [Wäre
dieser Prophet ein Gott, so würde er niemals um Hilfe bitten. Niemals würde
er sagen, in deine Hände leg ich mein Geist. Wie kann ein Gott sterben
oder wie kann es sein, dass ein Gott einen anderen Gott um Hilfe bittet?
Kann ein Gott Kummer und Sorgen haben? ALLAH, der Erhabene muss unendlich
fortbestehen, lebendig und unsterblich sein und darf niemanden benötigen.
Dies wird im Alten Testament auch auf dieser Weise dargelegt. Im
Buch des Propheten Jesaja (40/28) lautet es hierzu: (Habt ihr denn nicht
gehört? Habt ihr nicht begriffen? Der Herr, unser Gott, hat die ganze
Erde geschaffen, und er regiert sie für alle Zeiten. Er wird nicht müde,
seine Kraft lässt nicht nach; seine Weissheit ist tief und unerschöpflich.) Im
gleichen Buch (44/6) heisst es: (Israels König und sein Befreier, der
Herr der ganzen Welt, sagt: “Ich bin der Erste und ich bin der Letzte;
ausser mir gibt es keinen Gott.) Aus
dem Buch des Propheten Jeremia (10/10, 11, 12) sind hierzu folgende Verse
zu zitieren: (Aber der Herr ist wirklich Gott, ein Gott, der lebt, König
seid je und für alle kommenden Zeiten! Wenn er zornig wird, bebt die
Erde; seinem Unmut hält kein Volk stand. Angesichts der fremden Götter
sollt ihr Israeliten sagen: “Die Götter, die weder Himmel noch Erde
geschaffen haben, haben unter diesem Himmel auch nichts zu suchen und
sollen von der Erde verschwinden!”. Der Herr hat die Erde geschaffen und
dadurch seine Macht gezeigt: Das feste Land ist ein Werk seiner Weisheit,
der Himmel darüber ein Beweis für sein überlegenes Können.) Wie
es auch aus diesen Versen des Alten Testamens ersichtlich ist, ist ALLAH,
der Erhabene eins und besitzt eine endlose Kraft. Dem glauben der Christen
gemäß, wandte sich der heilige Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, während
seiner (Gott beware) kreuzigung, an einen einzigen ALLAH, den Erhabenen,
um nur IHN um Hilfe zu bitten. Die Christenwelt bleibt nicht nur dabei an
den Kreuztod des heilige Propheten zu glauben, nein, sie glauben auch noch
daran, dass der heilige Prophet nach seinem Tod in die Hölle kam, um für
die Sünden der Menschheit zu büsen. Diesen Glauben belegen sie mit dem
18. und 19. Vers des 3. Kapitels des 1. Briefes von Petrus. Rahmetullah
Efendi, Friede sei mit ihm, berichtete in seinem Buch (Izhar-ül-hak)
über diesen Glauben der Christen und den diesbezüglichen Erklärungen
der christlichen Geistlichen: Der namhafte christliche Geistliche Martios
sprach während einer Sitzung, (Zweifellos nahm Jesus es nur für uns an
ein Mensch zu werden. Aus diesem Grund musst er jeder Mühe und jeder
Qual, die ihm von den Menschen zugefügt wurden, über sich ergehen
lassen. Auch aus diesem Grund musste er die Höllenqual erleiden. Als er
von der Hölle gerettet wurde, wurden mit ihm, auch die Menschen befreid,
die vor ihm in die Hölle gekommen waren.) Dieses Thema wird von
verschiedenen christlichen Konfessionen verschieden ausgelegt. Eine
Person, über der sie auf dieser Weise glauben, nehmen sie als ALLAH den
Erhabenen an, der immer überall bereit ist, jede Herrschaft und jede
Macht besitzt.] Im
Evangelium nach Johannes (20/14, 17) steht: (Als sie (Maria) sich
umdrehte, sah sie Jesus dastehen. Jesus sagte zu ihr: “Halte mich nicht
zurück! Ich bin noch nicht zu meinem Vater zurückgekehrt. Aber geh zu
meinen Brüdern und sag ihnen von mir: Ich gehe zu dem, der mein und eurer
Vater ist, mein Gott und euer Gott.”) Aus
diesen Versen wird offendsichtlich erkennbar, dass der heilige Prophet
Jesus, nicht nur sich selbst als Sohn bezeichnet, wenn er von ALLAH, dem
Erhabenen als Vater und von SEINEM Sohn sprach. Dies ist eine Eigenheit
der Sprache, die er sprach und muss im übertragenen Sinn verstanden
werden. Obwohl diese Worte dem Anschein nach den heiligen Propheten Jesus,
Friede sei mit ihm, als Sohn ALLAHs, des Erhabenen darlegen, sollten aber
die Worte des gleichen Verses (Ich gehe zu dem, der mein und euer Vater
ist, mein Gott und euer Gott), die die Gottheit ALLAHs, des Erhabenen
eindeutig darlegen, nicht übersehen werden. Dazu muss noch hinzugefügt
werden, dass der Prophet, sich in diesen Versen, mit den Aposteln
gleichstellte. Die
Worte (Mein und euer Vater) bedeuten, mein und euer ALLAH und deuten
darauf, dass sie alle Diener ALLAHs, des Erhabenen sind. Wenn sie den
Propheten, als Gott annehmen, weil er ALLAH, den Erhabenen Vater nannte,
so müssen sie auch die Apostel als Götter ansehen, denn er sagte zu
ihnen ebenfalls euer Vater. Keiner der Aposteln schrieben dem heiligen
Propheten Jesus, Friede sei mit ihm, zur seiner Lebenszeit eine Göttlichkeit
zu und sie nannten ihn auch nicht Sohn ALLAHs, des Erhabenen. Erst nachdem
der Prophet, den Christen nach gestorben und in den Himmel emporgehoben
wurde, wurde ihm diese Eigenschaft nachgesagt. Dies zeigt uns eindeutig,
dass der heilige Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, kein ALLAH ist. Er ist
auch nicht Sohn ALLAHs, des Erhabenen, sondern SEIN Diener. Im
Evangelium nach Johannes (14/28) stehen diese Worte des Propheten
geschrieben: (Denn er ist mächtiger als ich.) Hiermit berichtet der
Prophet, dass ALLAH, der Erhabene grösser ist, als er. Also leugnen die
Christen, die an die Gottheit Christi glauben, die Wahrheit ab (die selbst
in den verstellten Evangelien von heute, in die man die Dreieinigkeit
hinzufügte, verkündet wird). [Während
der Übersetzung der Evangelien vom der hebräischen in die griechische
und lateinische Sprache, enstanden sehr viele Fehler, denn man übersetzte
die Evangelien, ohne sie richtig verstanden zu haben. Der Glaube an die
Dreieinigkeit beweist diese Tatsache, da in der hebräischen Sprache das
Wort Vater, nicht nur den Sinn der menschlichen Vaterschaft trägt. Dieses
Wort drückt ebenfalls eine würdevolle Persönlichkeit aus. Im heiligen
Koran wird dieses Wort, ebenfalls im gleichen Sinn, für den Onkel des
heiligen Propheten Abrahams, Friede sei mit ihm, (und zwar als den Vater
namens Azer) benutzt. Denn der wirkliche Vater des Propheten Abrahams,
Friede sei mit ihm, war Terach, doch da dieser gestorben war, wuchs der
Prophet bei seinem Onkel auf, den er gemäß der damaligen Sitte Vater
nannte. Auch in der türkischen Sprache wird ein würdevoller, reifer
Mann, Vater genannt. In der hebräischen Sprache bezeichnet man junge,
unerfahrene Menschen, denen man liebevoll beisteht, als Sohn. Hierzu ist
ebenfalls dieser 9. Vers des 5. Kapitels zu zitieren: (Freuen dürfen sich
alle, die Frieden schaffen; denn sie werden Gottes Kinder (Söhne) sein.)
Eindeutig wurde in diesem Vers das Wort Kinder, b.z.w. Söhne für die
Menschen benutzt, die ALLAH, der Erhabene sehr liebt. Obwohl viele
derartige Verse in den Evangelien auftreten, legte kein Christ diese Verse
als Beweis für die Göttlichkeit verschiedener Personen dar. Dies zeigt
uns eindeutig, dass in dem wahren Evangelium das Wort Vater für eine
einzige Persönlichkeit, nämlich für ALLAH, den Erhabenen und das Wort
Sohn für SEIN geliebten Diener steht. Heutzutage nimmt ein grosser Teil
der Christen diese Tatsache in diesem Sinn an: (wir alle sind Diener und
Kinder ALLAHs, des Erhabenen und ER ist unser Gott und Vater.) Es ist
bewiesen, dass während der Übersetzung des wahren Evangeliums,
zahlreiche Worte (wie Vater und Sohn) falsch verstanden und falsch übersetzt
wurden. Auf dieses Thema werden wir auf den folgenden Seiten noch einmal
eingehen.] Im
Evangelium nach Johannes (14/24) sprach der Prophet Jesus, Friede sei mit
ihm,: (Die Botschaft, die ihr gehört habt, kommt nicht von mir, sondern
von meinem Vater, der mich gesandt hat.) Im 10. Vers des gleichen Kapitels
sagte er: (Was ich zu euch gesprochen habe, das stammt nicht von mir.) [Weitere
Beispiele zu diesem Thema liefert die Apostelgeschichte. Im 22. Vers des
2. Kapitels lautet es: (Ihr Leute von Israel, hört, was ich euch zu sagen
habe! Jesus von Nazaret kam zu euch im Auftrag Gottes.) Im
26. Vers des 3. Kapitel heisst es: (So hat Gott seinen bevollmächtigten
Diener nun zuerst zu euch gesandt, nachdem er ihn vom Tod erweckt hat.
Durch ihn werdet ihr gesegnet, wenn ihr euch von eurem bösen Tun
abkehrt.) Und
der 30. Vers des 4. Kapitels besagt: (Hilf uns, Kranke zu heilen und
andere Wundertaten im Namen deines bevollmächtigten Dieners Jesus zu
tun!”)] Diese Verse berichten eindeutig vom Prophetentum des Jesus,
Friede sei mit ihm, und dass er das ausprach, was ALLAH, der Erhabene ihm
offenbarte. Das
Evangelium nach Matthäus (23/8, 9, 10) besagt: (Aber ihr sollt euch nicht
“Lehrer” nennen lassen, denn ihr seid untereinander Brüder und habt
nur einen, der euch etwas zu sagen hat. Auch sollt ihr hier auf der Erde
niemand “Vater” nennen, denn ihr habt nur einen Vater: den im Himmel.
Ihr sollt euch auch nicht “Führer” nennen lassen, denn es gibt nur
einen, der euch führt, und das ist Christus der versprochene Retter.) Mit
diesem Vers wird klar ersichtlich, dass das Wort Vater im übertragenen
Sinn zu deuten ist und dass der Prophet Jesus kein Gott, sondern ein Führer
und Wegweiser, nämlich ein Prophet ist, Friede sei mit ihm. Im
gleichen Evangelium (26/36-44) sind diese Verse zu zitieren: (Danach kam
Jesus mit seinen Jüngern an eine einsame Stelle, die Getsemani hiess.
Dort sagte er zu ihnen: “Bleibt hier sitzen! Ich gehe ein Stück weiter,
um zu beten”. Petrus und die beiden Söhne von Zebedaus nahm er mit.
Traurigkeit und Zittern befielen ihn, und er sagte zu ihnen: “Auf mir
liegt eine Last, die mich fast erdrückt. Bleibt hier und wacht mit
mir!” Dann ging er noch ein parr Schritte weiter, warf sich nieder, das
Gesicht zu Erde, und betete: “Mein Vater, wenn es möglich ist, lass
diesen Leidenskelch an mir vorrübergehen! Aber es soll geschehen was du
willst, nicht was ich will.” Dann kehrte er zu den drei Jüngern zurück
und sah, dass sie eingeschlafen waren. Da sagte er zu Petrus: “Könnt
ihr nicht einmal eine einzige Stunde mit mir wach bleiben? Bleibt wach und
betet, damit ihr in der kommenden Prüfung nicht versagt. Den guten Willen
habt ihr, aber ihr seid nur schwache Menschen”. Noch einmal ging Jesus
weg und betete: “Mein Vater, wenn es nicht anders sein kann und ich
diesen Leidenskelch austrinken muss, dann soll geschehen, was du
willst”. Als er zurück kam, schliefen sie wieder; sie konnten die Augen
nicht offenhalten. Zum drittenmal ging Jesus ein Stück weit weg und
betete noch einmal mit den gleichen Worten.) Allein
dieser Vers, der eindeutig darlegt, dass der heilige Prophet Jesus, Friede
sei mit ihm, ein Diener und sein Vater, der einzige ALLAH, der Erhabene
ist, bildet eine ausreichende Antwort für die Christen, die den Propheten
verleumden, indem sie ihm eine Göttlichkeit zuschreiben. Wenn dieser
Prophet, so wie es die Christen glauben, der Sohn ALLAH, des Erhabenen wäre,
der kam um die Menschheit zu retten, würde er dann tatsächlich eine
Todesangst erleiden? Würde er dann, mit dem Gesicht zu Erde gewandt
beten, damit der Leidenskelch an ihm vorüber geht? [Obwohl es den
Christen wohl bekannt ist, dass sich der Prophet als Menschensohn
bezeichnete, denn so steht es in den Evangelien geschrieben, fielen sie
dennoch in diesen Irrglauben, der auf die Unlogig (Menschersohn = ALLAH)
basiert.] Die
Christen, die die Dreieinigkeit aus den Worten Vater und Sohn herleiteten,
brachten einen Glauben zustande, der einzigartig in seiner Verirrtheit
ist. In zahlreichen Versen der Evangelien, bezeichnete sich der heilige
Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, als Menschensohn und nicht als
Gottessohn. Wäre er ein Gottessohn gewesen, so würde er sich nicht ein
einziges mal als Menschensohn bezeichnet haben, denn man gibt sich mit
seinem eigenen Namen bekannt und nicht mit dem Namen eines anderen.] Die
Christen belegen den Glauben an die Dreieinigkeit, durch einige
zweifelhafte Verse des Evangeligums nach Johannes, doch ist ihnen wohl
bekannt, dass dieses Evangelium viel später als die anderen Evangelien
und dazu noch in Griechenland niedergeschrieben wurde. Das Evangelium nach
Johannes beinhaltet viele erfundene Worte. Rahmetullah Efendi schrieb im
Vorwort seines Buches (Izharül-hak),
dass das Evangelium nach Johannes aus Versen besteht, die von übertragener
Bedeutung und ohne ausgelegt zu werden, nicht verständlich sind. In den
gesamten Evangelien werden die Worte des Propheten durch Wiederholungen,
Beispielen, kurz und rätzelhaft wiedergegeben, sodass sie ohne eine
Auslegung und Erklärung, selbst von Schülern nicht zu verstehen sind.
Das Evangelium nach Markus (15/39) berichtet: (Der römische Hauptman
aber, der dem Kreuz gegenüberstand und miterlebt hatte, wie Jesus
aufschrie und starb, sagte: “Dieser Mann war wirklich Gottes Sohn!” Im
Evangelium nach Lukas (23/47) wird der gleiche Vorgang wie folgt
wiedergegeben: (Der römische Hauptmann, der die Aufsicht hatte, sah das
alles und gab Gott die Ehre. “Dieser Mann war bestimmt unschuldig”
sagte er.) Hinsichtlich dieser Worte des Evangeliums nach Lukas, sind die
Worte aus dem Evangelium nach Markus (Dieser Mann war wirklich Gottes
Sohn) indem Sinn auszulegen, dass er tatsächlich ein frommer Diener
ALLAHs, des Erhabenen war. Im
Evangelium nach Matthäus (5/9) steht: (Freuen dürfen sich alle, die
Frieden schaffen; denn sie werden Gottes Kinder sein.) und in den 44. und
45. Verse des gleichen Kapitels heisst es: (Ich aber sage euch: “Liebt
eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen. So erweist ihr euch
als Kinder Gottes). [Mitt diesen Worten betont der heilige Prophet
eindeutig, dass alle die Frieden schaffen und vergeben, Söhne des Vaters,
nämlich ALLAHs, des Erhabenen sind. Es ist eindeutig, dass die Worte im
übertragenem Sinn verwendet wurden. Auch werden im Neuen, sowie im Alten
Testament schlechte und sündhafte Menschen als Söhne des Teufels
bezeichnet.] Das
Evangelium nach Johannes (8/39, –) besagt: (Sie wandten ein: “Abraham
ist unser Vater!” Jesus erwiderte: “Wenn ihr wirklich Abrahams Kinder
wart, würdet ihr in seinem Sinn handeln. Alles was ich getan habe,
bestand nur darin, euch die Wahrheit weiterzugeben, wie ich sie von Gott
gehört habe. Trotzdem versucht ihr, mich zu töten. So etwas hat Abraham
nicht getan. Aber ihr tut dasselbe wie der, der in Wirklichkeit euer Vater
ist!” “Wir sind nicht im Ehebruch gezeugt worden” erwiderten sie.
“Wir haben nur einen Vater: “Gott”. Jesus sagte zu ihnen: “Wäre
Gott wirklich euer Vater dann würdet ihr mich lieben. Denn ich bin von
Gott zu euch gekommen. Ich kam nicht aus eigenem Antrieb, sondern er hat
mich gesandt. Warum versteht ihr denn nicht, was ich sage? Weil ihr es
nicht ertragen könnt meine Worte anzuhören. Ihr seid Kinder des Teufels,
der ist euer Vater, und nach seinen Wünschen handelt ihr.) Mit
den Worten (Wir sind nicht im Ehebruch gezeugt worden. Wir haben nur einen
Vater: Gott.) beabsichtigten die Juden nicht, dass ALLAH, der Erhabene ihr
Vater ist, sondern sie wiesen damit daraufhin, dass der heilige Prophet
ohne Vater auf die Welt kam, sie aber von dem heiligen Propheten Abraham,
Friede sei mit ihm, abstammten. Da das Evangelium nach Johannes, dem
christlichen Glauben gemäß zuverlässig ist, legen wir es ihnen als
Beleg, vor. Denn in diesem Evangelium behaupten die Juden Gottessohn zu
sein, der heilige Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, sagte jedoch sie
seien Söhne des Teufels. Dies beweist eindeutig, dass dieser Ausdruck im
übertragenen Sinn gesagt worden ist. Der
erste Brief von Johannes (3/9) besagt: (Wer ein Kind Gottes ist, sündigt
nicht mehr, weil Gottes Leben in ihm wirkt) und im 10. Vers des gleichen
Kapitels heisst es: (Daran erkennt man, wer ein Kind Gottes und wer ein
Kind des Teufels ist.) Der erste Vers des 5. Kapitels beginnt mit diesen
Worten: (Wer glaubt, dass Jesus der versprochene Retter ist, der ist ein
Kind Gottes. Wer nun den Vater liebt, der liebt auch dessen Kind. Unsere
Liebe zu den Kindern Gottes erkennen wir daran, dass wir Gott lieben und
ihm gehorchen.) Der
Brief an die Römer (8/14) erklärt hierzu ebenfalls: (Alle, die sich von
Gottes Geist leiten lassen, sind Gottes Kinder.) Auch
im Brief des Apostel Paulus an die Philipper (2/14, 15) heisst es hierzu:
(Tut was Gott gefällt, ohne Wenn und Aber! Dann seid ihr rein und
fehlerlos und erweist euch als Gottes vollkommene Kinder mitten unter
verirrten und verdorbenen Menschen. Unter ihnen werde ihr leuchten wie
Sterne am nächtlichen Himmel.) [Ein
anderes Beispiel zu diesem Thema bildet dieser Vers aus dem Buch des
Propheten Jesaya (43/6, 7): (Zum Norden sage ich: “Gibt sie heraus!”
und zum Süden: “Halte sie nicht zurück! Lasst meine Söhne und Töchter
aus den fernsten Ländern der Erde heimkehren! Den sie sind das Volk, das
meinen Namen trägt. Zu meiner Ehre habe ich sie geschaffen und ins Leben
gerufen”.) Aus
den oben angegebenen Versen der Bibel ist eindeutig erkennbar dass die
Worte Sohn, Söhne und Kinder im übertragenen Sinn dastehen, niemals darf
man ALLAH, dem Erhabenen eine Leibliche Vaterschaft zuschreiben, indem man
diesen Ausdruck Wort wörtlich auslegt. Alle,
die als Sohn, Söhne oder Kinder ALLAHs, des Erhabenen bezeichnet werden,
nehmen die Christen als geliebte Diener ALLAHs, des Erhabenen an und
schreiben ihnen keine Göttlichkeit zu, denn sie glauben an den übertragenen
Sinn dieser Worte und an einzige Herrschaft ALLAHs, des Erhabenen. Aber
wenn es um den heiligen Propheten Jesus, Friede sei mit ihm geht, nehmen
sie diese Ausdrücke wörtlich und kommen somit vom wahren Weg ab.] Sowie
das Wort (Vater) der Bibel falsch verstanden wurde, so wurde auch das Wort
(Sohn) falsch verstanden. Ein Beispiel dazu bilden die Verse, die ab dem
23. Vers des 3. Kapitels des Evangeliums nach Lukas zu zitieren sind. Hier
werden (Gott beware) die Vorfahren, des heiligen Propheten Jesus, Friede
sei mit ihm, dargelegt und man schreibt dem Messias, Josef als Vater zu. Während
die weiteren Vorfahren aufgezählt werden, kommen sie zum Schluss zu Set,
der der Sohn Adams ist und Adam sei der Sohn ALLAHs, des Erhabenen. Doch
der heilige Prophet Adam, Friede sei mit ihm, ist kein leiblicher Sohn
ALLAHs, des Erhabenen. Der Apostel Lukas schrieb dem Propheten Adam,
Friede sei mit ihm, ALLAH, den Erhabenen als Vater zu, da er weder Vater
noch Mutter besass und dem heiligen Propheten Jesus, der ohne Vater auf
die Welt kam, aber eine Mutter besass, gab er Josep als Vater. [Die
Christen glauben an die Gottheit Christi, weil er durch die Wirkung des
heiligen Geistes enstand und obwohl es so ist, schreiben sie ihm dennoch
Josep als Vater zu. Der heilige Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, kam nur
ohne Vater zur Welt, der heilige Prophet Adam, Friede sei mit ihm, jedoch
kam ohne Vater und ohne Mutter zur Welt. Demnach müssten die Christen dem
Propheten Adam eine viel höhere Göttlichkeit zuschreiben. Trotz all dem
hat niemals ein Christ an die Gottheit des Propheten Adams, Friede sei mit
ihm, geglaubt.] Der
Ausdruck (Sohn) wurde auch im Alten Testament verwendet. Ein Beispiel dafür
liefert das 2. Buch Mose/Exodus (4/22, 23) indem es heisst: (Der Herr lässt
dir sagen: “Israel ist mein erstgeborener Sohn, und ich befehle dir, ihn
ziehen zu lassen, damit er mir Opfer darbringen kann.) Auch
im Buch des Propheten Jeremia (31/9) steht hierzu: (Ich bin und bleibe
Israels Vater, und Efraim ist mein erstgeborener Sohn). [Wenn auch hier
das Wort Sohn eine Göttlichkeit ausdrücken würde, so müssten die
vorigen Propheten schon vor dem Propheten Jesus, Friede sei mit ihm, eine
Göttlichkeit besitzt haben. Auch wird Efraim hier als erstgeborener Sohn
bezeichnet, wodurch ihm doch ein viel höherer göttlicher Grad
zugeschrieben werden müsste, als seine Nachfolgern.] In
2. Buch Samuel (7/14) wird David ausgerichtet: (Ich will sein Vater sein,
und er soll mein Sohn sein.) Auch
die 5. Mose/Deuteronomýum liefert Beispiele zu diesem Thema. Im ersten
Vers des 14. Kapitels heisst es: (Ihr seid das Volk des Herrn, ihr gehört
ihm wie Kinder ihrem Vater) und im 19. Vers des 32. Kapitels steht: (Das
sah der Herr; er wurde zornig weil seine Kinder ihn verschmähten.) Im
Buch des Propheten Jesaja lautet es hierzu: (Hört zu, Himmel und Erde! Hört,
was der Herr sagt: “Ich habe Kinder aufgezogen; und jetzt, wo sie gross
geworden sind, sagen sie sich von mir los!”) um im 1. Vers des 30.
Kapitels: (Der Herr sagte: Weh euch, meine eigensinnigen Kinder!”) und
wiederum im 7. Vers des 64. Kapitels lautet es: (Dennoch, Herr: du bist
unser Vater! Wir sind der Ton, du bist der Töpfer; wir alle sind von
deiner Hand geschaffen). Ebenfalls ein Beispiel hierzu liefert das Buch
des Propheten Hosea (2/1) indem es heisst: (Die Israeliten werden einmal
so zahlreich werden wie der Sand am Ufer des Meeres, das man weder zählen
noch mit dem Hohlmaß messen kann. Sie, zu denen der Herr gesagt hatte:
“Ihr seid nicht mein Volk “werden dann” Söhne des lebendigen
Gottes” genannt werden.) Sowie
in diesen und noch vielen weiteren Versen der Bibel wurden die Kinder
Israels, die Söhne ALLAHs, des Erhabenen genannt. Würde das Wort Sohn
Gottes, das immer wider in verschiedene Versen auftritt den wörtlichen
und nicht den übertragenen Sinn ausdrücken, so müssten die Kinder
Israels, sowie auch Jakob, Efraim, Salomo und alle anderen Propheten aus
dem Volk der Kinder Israels, auch der heilige Prophet Adam, Friede sei mit
ihnen, eine Göttlichkeit besitzen. Doch da die Israeliten die hebräische
Sprache sehr gut beherrschten, wussten sie genau, dass Worte, wie
erstgeborener Sohn, Söhne und Töchter, im übertragenen Sinn zu
verstehen sind und machten auch desshalb nicht den Fehler, den Propheten
eine Göttlichkeit zuzuschreiben. Nach dem Tod des Aposteln kam das
Evangelium, sowie die Predigten des heiligen Propheten Jesus, Friede sei
mit ihm, in die Hände unerfahrener Menschen, von denen sie in
verschiedenen Sprachen übersetzt wurden, ohne sie richtig verstanden zu
haben. Später jedoch trauten sich die Menschen, die diese Schriften lasen
nicht, diese Worte im übertragenen Sinn auszulegen und bestanden auf den
wörtlichen Sinn. Wahrhaftig führten derartige Behauptungen, verirrte und
falsche Denkweisen dazu, dass viele eigenartige Konfessionen auftraten,
die nichts mit der Wahrheit zu tun haben. Hundert
Jahre nach dem Tod des Messias traten in jedem Land verschiedene
Konfessionen und verschiedene Glaubensarten auf, die alle ein anderes
Evangelium bessassen. Angehörige jeder verschiedenen Konfession
verteidigete seine eigene Glaubensrichtung und versuchten die anderen
auszumerzen. Aus diesem Grund versuchten diejenigen, die mit zur
handschriflichen Verfielfältigung der Evangelien beitrugen, ihre eigenen
Glaubensrichtungen zu kräftigen, indem sie ihm passende Worte zufügte,
die ihren Auffassungen gemäß waren. Die
Exemplare der Evangelien nahmen einen derartigen Zustand an, dass es zur
Auseinandersetzungen unter den Christen kam. Allein bei dem ökumenischen
Konzil in Nizäa entschlossen sich die chistlichen Geistlichen, fünfzig
von den Evangelien, die bisher von den Christen als heilig galten zu
vernichten, da sie nicht mit einander übereinstimmten. Hieraus lässt
sich erkennen, dass keine von den vier Evangelien echt ist und sie daher
auch nicht als Beweis vorgeführt werden können. Doch da die Christen an
die Wahrheit dieser vier Evangelien glauben, bemühen wir uns, mit Hilfe
dieser Verse ihnen die Unrichtigkeit der Evangelien zu beweisen. Im
Alten Testament ist kein einziger Beweis vorhanden, das den
Dreieinigkeitsglauben der Christen bestätigen würde [diese Tatsache wird
auch von der christlichen Geistlichkeit angenommen]. Den kräftigsten
Beweis für die Dreieinigkeit bildet das Evangelium nach Johannes, sowie
einige unbedeutende Worte der anderen Evangelien. Einige Beispiele aus dem
Evangelium nach Johannes bieten folgende Verse: Im 23. Vers des 8.
Kapitels heisst es: (Jesus antwortete: “Ihr seid von hier unten, aber
ich komme von oben. Ihr gehört zu dieser Welt, aber ich bin nicht von
dieser Welt”.) Diesen Vers legen die Christen als Beweis für die
Gottheit Christi vor, indem sie behaupten, dass der Messias von Himmel kam
und auf der Welt eine Gestald annahm. Der wahre Sinn dieser Worte ist
jedoch (Ihr seid mit der Welt beschäftigt, ich bin es nicht). Diese Worte
schliessen auf keinem Fall auf eine Göttlichkeit, zumal viele andere
Verse diese Behauptung widerlegen. Im
19. Vers des 15. Kapitels lautet es hierzu: (Die Welt würde euch als ihre
Kinder lieben, wenn ihr zu ihr gehörtet. Aber ich habe euch aus dieser
Welt heraugerufen, und ihr gehört nicht zu ihr und im 16. und 17. Vers
des 17. Kapitels wird erklärt: (Sie gehören nicht zu dieser Welt, so wie
ich nicht zu dieser Welt gehöre. Ich sende sie in die Welt, wie du mich
in die Welt gesandt hast). Dieser Vers bildet einen eindeutigen Gegensatz
zu den oben angegebenen Worten des 8. Kapitels (Ich bin nicht von dieser
Welt.) Mit
diesen Versen setzte sich der heilige Prophet Jesus, Friede sei mit ihm,
mit seinen Schülern gleich. Die Worte (Ihr seid von dieser Welt) drückt
aus, dass sie eine Leidenschaft für diese Welt besitzen. In jeder Sprache
gibt es Ausdrücke, die im übertragenen Sinn zu verstehen sind. Ein
weiterer Vers des Evangeliums nach Johannes, welches die Christen als
Beweis für die Dreieinigkeit vorlegen, ist der 30. Vers des 10. Kapitels,
dieser besagt: (Der Vater und ich sind untrennbar eins.) Auch dieser Vers
kann kein Beweis für die Göttlichkeit des Propheten bilden. Angenommen
es waren tatsächlich seine Worte, so sprach er sie doch in der Gestald
eines Menschen aus, der ein Ich besass und deswegen unmöglich mit ALLAH,
dem Erhabenen vereint sein kann. [Die Christen die diesen Vers als Beweis
für die Dreieingkeit darlegen, sollten die darauffolgenden Verse des
Evangeliums aufmerksam durchlesen, denn der 30. bis zum 40. Vers dieses
Kapitels lautet: (Der Vater und ich sind untrennbar eins. Da hoben die
Leute wieder Steine auf, um ihn zu töten. Jesus aber sagte zu ihnen:
“Im Auftrag meines Vaters habe ich viele gute Taten vor euch ausgeführt.
Für welche davon wollt ihr mich steinigen?” Sie gaben ihm zur Antwort:
“Wir steinigen dich nicht wegen deiner guten Taten, sondern weil du Gott
beleidigst. Du gibst dich als Gott aus, obwohl du nur ein Mensch bist.” Jesus
antwortete: “In eurem eigenen Gesetz steht geschrieben: “Ich habe zu
euch gesagt ihr seid Götter”. Was in den heiligen Schriften steht, ist
unumstößlich, das wissen wir. Gott nannte also die, an die er seine
Worte richtete, Götter. Mich aber hat der Vater bevollmächtigt und mit
seiner Botschaft in die Welt gesandt. Wie könnt ihr da behaupten, ich
beleidige ihn, wenn ich sage, dass ich Gottes Sohn bin? Wenn das, was ich
tue, nicht die Taten meines Vaters sind, braucht ihr mir nicht zu glauben.
Sind sie es aber, dann solltet ihr wenigstens diesen Taten glauben, wenn
ihr mir selbst schon nicht glaubten wollt. Ihr sollt endlich begreifen,
dass der Vater in mir lebt und ich im Vater lebe”. Von neuem versuchten
sie, Jesus festzunehmen, aber er entkam ihnen.) Sogar diejenigen, die den
heiligen Propheten sahen und die Wunder, die er zeigte bezeugten,
schrieben ihm niemals eine Göttlichkeit zu. Nein, sie wollten den Messias
sogar für die Worte, die er im übertragenen Sinn aussprach, töten. Der
heilige Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, den die Christen als immerwährenden
Gott ansehen, entfloh den Juden. Wie kann es sein, dass ein Schöpfer vor
seinen Geschöpfen fliehen muss? Ein weiteres Thema hierzu bilden auch die
Worte des heiligen Propheten, die im 34. Vers zitiert werden und in dem es
heisst: (In eurem eigenen Gesetz steht geschrieben: “Ich habe gesagt ihr
seid Götter). Der heilige Prophet zitierte es aus den Pslamen (82/6), um
somit seine Worte (Der Vater und ich sind untrennbar eins) zu verteidigen.
Dieser Vers aus dem Psalm (82/6) endet auf dieser Weise: (Meine Söhne
seid ihr, Söhne des Höchsten.) Dem wörtlichen Sinn dieses Verses und
den Worten des heiligen Propheten Jesus, Friede sei mit ihm, gemäß, müsste
neben dem Propheten, nämlich alle, denen gesagt wurde (Ihr seid Götter),
Götter sein. Welch ein Christ nahm sie alle als Gott an? Die Christen die
diese Worte als Beweis für die Gottheit Christi darlegen, sündigen und
widersetzen sich den Worten des heiligen Propheten, indem sie nicht an die
Götter glauben von denen der heilige Prophet am Ende dieses Verses
berichtete. Kann es sein, dass ein Gott lügt? Dennoch verteidigen sich
die Christen mit diesen Worten: (Derartige Ausdrücke müssen im übertragenen
Sinn verstanden werden. ALLAH, der Erhabene ist eins. Die Worte (Ihr seid
Götter) dürfen nicht wörtlich verstanden werden.) Auf die Frage aber,
ob die Worte (Der Vater und ich sind untrennbar eins) nicht auch im übertragenen
Sinn dastehen, antworten sie: (Jesus besitzt eine Gottheit. Dies ist die
Grundlehre des Christentums). Sie legen diesen Vers aus dem Evangelium
nach Johannes so aus, indem sie sagen, der Messias Jesus war ein
vollkommener Mensch und ein vollkommener Gott. Doch ausgerechnet wegen der
menschlichen Eigenschaft, ist eine Einheit von Göttlichkeit und
Menschlichkeit unmöglich. Auch dass der heilige Prophet Jesus, Friede sei
mit ihm, diesen Ausdruck nicht nur für sich selbst benutzte, sondern auch
für seine Apostel, ist ein weiteres bemerkenswertes Thema hierzu. Das
Evangelium nach Johannes (17/21) besagt: (So wie du in mir bist und ich in
dir, Vater, so sollen auch sie in uns eins sein!) und der 23. Vers des
gleichen Kapitels lautet: (Ich lebe in ihnen, und du lebst in mir; so
sollen sie zu einer vollkommenen Einheit werden damit die Welt erkennt,
dass du mich gesandt hast und dass du sie ebenso liebst wie ich.) Aus
diesen Versen wird eindeutig erkennbar, dass eine Vereinigung andeutet,
sich fest an die Gebote zu halten und so zu handeln, wie es ALLAH, dem
Erhabenen recht ist. Aus diesen Worten darf keinesfalls eine Göttlichkeit
hergeleitet werden. Ein anderer Vers, der von den Christen als Beweis für
die Dreieinigkeit dargelegt wird, ist der 8. und 9. Vers des 14. Kapitels
des Evangeliums nach Johannes, dieser lautet: (Philippus sagte zu ihm:
“Zeige uns den Vater! Mehr brauchen wir nicht”. Jesus antwortete:
“Nun bin ich so lange mit euch zusammen gewesen, Philippus, und du
kennst mich immer noch nicht? Jeder, der mich gesehen hat, hat den Vater
gesehen. Wie kannst du dann sagen: “Zeige uns den Vater?) Auch dieser
Beweis ist falsch und auf zwei verschiedenen Weisen widerlegbar. Erstens:
Es wurde auch von den Christen bestätigt, dass ein Gott nicht auf dieser
Welt gesehen werden kann. In der Einleitung des Buches Izhar-ül-hak
wird die Gotteserkenntnis als Verstehen ausgelegt. Den Messias zu
verstehen, bedeutet nicht seine körperlich Gestalt zu kennen. Dazu sagten
die Christen, dass die Göttlichkeit Christi eine Gestalt annahm und es
auf dieser Weise ausgelegt werden müsste, da es eine erforderliche
Vorschrift des Christentums sei, es auf dieser Weise zu glauben. Doch auch
dies ist eine verirrte Behauptung, denn eine Auslegung darf keiner klaren
Darlegung widersprechen. Diese Auslegung würde jedoch selbst dem Verstand
widersprechen, denn wie wir es schon berichtet hatten, setzte sich der
heilige Prophet mit seinen Aposteln gleich. Es
ist den Historikern wohl bekannt, dass der Glaube an die Dreieinigkeit
nichts Neues ist und aus dem Vielgottglauben älterer Völker stammt. Als
die ansteigende Zahl dieser Götter, selbst das unwissende Volk unruhig
machte, gliederten die Führer der Götzendiener, ihre Götter in
verschieden Stufen auf, indem sie den Ausgangspunkt dieser Gliederung als
strenges Geheimnis für sich behielten. [Im alten Persien gründetet der
Zarathustra einen dualistischen Glauben, deren Götter Ormuzd und Ahriman
hiessen. Ahura Masda war der Gott des Lichtes und Angra Manju, der Gott
des Bösen und der Dunkelheit. Der grosse indische islamische Gelehrte
(Mazher Can-ý Canan (er erlitt im jahre 1195 (1781 n.Chr.) in Delhi den Märtyertod)
berichtete in seinem 14. Brief: (Der Brahmanismus war ursprünglich eine
himmlische Religion, die im nachhinein entstellt wurde.) Die Dreieinigkeit
erschien zu erstenmal in diesem enstellten Glauben. Da
der Brahmanismus 700 v.Chr. durch die Veränderung einer himmlischen
Religion enstand, ist es angebracht sie nicht als eine Religion, sondern
als eine Philosophie zu bezeichnen. Brahma selbst war es, der den
himmlischen Glauben zu einer Philosophie abänderte. Brahma bedeutet
“das Wort” und auch die Christen bezeichnen den Messias auf dieser
Weise. Fragt man nun die christlichen Geistlichen nach der Gottheit
Christi, so legen sie als Beweis einige Verse des 1. Kapitels des
Evangeliums nach Johannes vor. Der 1. Vers lautet: (Am Anfang, bevor die
Welt geschaffen wurde, war Er der “das Wort” ist). Im 14. Vers heisst
es: (Er, “das Wort”, wurde ein Mensch von Fleisch und Blut, und nahm
Wohnung unter uns. Wir sahen seine Macht und Hoheit, die göttliche Hoheit
des einzigen Sohnes). Sie nennen den heiligen Propheten Jesus, Friede sei
mit ihm, genauso wie die Brahmanen ihren Gott nennen. Die Brahmanen
glauben an einen einzigen Gott, den sie Brahma nennen und der der Ursprung aller ist. Doch diesem Gott
setzen sie zwei Helfer bei, Vischnu und Siva, durch die er seine
Handlungen verwirklicht. Diese drei Erscheinungen vereinen sie zu einem
Gott. Im
Brahmanismus ist Brahma der
absolute Schöpfer, dessen Symbol die Sonne ist. Vischnu
ist der Verstand, der alles schützt, nämlich ein schützender Gott,
der über die Zeit herrscht. Sein Symbol ist das Wasser. Siva
ist ein Gott, der über Leben und Tod, über die Gegenward und die
Zukunft herrscht. Auch beherrscht er die Gerechtigkeit und die Rache und
sein Symbol ist das Feuer.. [Die Brahmanen glauben, dass Vischnu im Himmel
lebte. Doch als sich auf der Welt die Teufel vermehrten und Bösheit
verbreiteten, überredeten die anderen Götter ihn dazu, in der Gestald
eines Menschen auf die Welt zu kommen, um die Bösen zu bestrafen, sodass
das Gute wieder wirken kann. Vischnu nahm diesen Vorschlag an und kam, mit
dem Namen Kishna, als Sohn einer Jungfrau zur Welt, die einer Kriegerkaste
angehörte. Er wurde als Krieger geboren. Seiner Mutter wurde seine Geburt
im Traum prophezeit. Innerhalb von 64. Tagen lernte er alle
Wissenschaften. Er war ein Schäfer und bereiste viele Orte. Überall fiel
er mit seinen wunderartigen Handlungen auf, sodass die Brahmanen ihn als
Gott anerkannten. Also ein Gott, der in Gestald eines Menschen auf die
Welt kam. Im Brahmanismus gibt es sehr viele Geschichten, die von den
Handlungen des Krishna berichten. Der
Gott der Buddhisten ist Buddha.
Dem Glauben nach lebte Buddha, bevor er in der Gestald eines Menschen auf
die Welt kam, im Himmel. Nach langem Suchen, entschloss er sich endlich
als Mitglied der Familie Siddharta geboren zu werden. Seine Mutter, die
fastend, auf dem Dach ihres Schlosses schlief, sah einen Traum, in dem ein
weisser Elefant vom Himmel herrabkam und von ihrer rechten Seite in ihr
Bauch eindrang. Die Geburt Buddhas kündigte sich auch mit vielen weiteren
Geschennissen an. Kurz vor der Geburt, verliess seine Mutter die Stadt und
gebar den Gott unter einem Baum. Der Buddhismus ist gefüllt von
unlogischen Sachen, die dem Verstand zuwider sind. Der Brahmanismus, der
Buddhismus und die Dreieinigkeit des Christentums besitzen zwar
verschiedene Namen, doch ähneln sie sich sehr in ihrer Glaubensart. Alle
glauben sie daran, dass ihr Gott in Gestald eines Menschen, von Jungfrauen
geboren wurden. Es gibt auch andere Ähnlichkeiten, die uns in Staunen
versetzen. Einige dieser möchten wir ihnen vortragen: 1–
Dem christlichen Glauben gemäß, ist der heilige Prophet Jesus, Friede
sei mit ihm, drei Tage nach seinem Tod auferstanden. Auch Krishna wurde
nach seinem Tod wieder lebendig und stieg zum Himmel empor. 2–
Der heilige Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, soll aus seinem Grab
auferstanden sein und Buddha aus seinem Sarg. 3–
Der heilige Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, soll sein Tod prophezeit,
die Menschen aus der Hölle befreit haben und aus seinem Grab auferstanden
sein, um sich an die rechte Seite Gottes zu setzen. Buddha soll prophezeit
haben, dass er sich von der Welt entfernen und Nirwana erreichen wird. 4–
Der heilige Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, soll angeblich, nachdem er
zum Himmel emporstieg, über die ganze Welt herrschen. Buddha soll,
nachdem er die Welt verlassen hat, seine Herrschaft im Himmel gründen und
von dortaus über die Welt regieren. 5–
Im Christentum ist der heilige Prophet Jesus, Friede sei mit ihm, ein
Nachkomme des ersten Königs Davdis. Auch Buddha ist ein Nachkomme des
ersten Königs Makavamata. Den
Glauben an die Dreieinigkeit und an die Seelenwanderung (nämlich, dass
die Seele eines Verstorbenen in einem anderen Wesen wiedergeboren wird)
gab es schon in den alten indischen und ägyptischen Religionen. Die Ägypter
glauben an Amonra, ihrem grössten Gott, der mit seinem Willen und mit seinem
Wort alles erschuf und dessen Symbol die Sonne ist. Diesem Gott setzten
sie noch zwei Helfer bei. Einer dieser Götter ist Osiris, der auf die Welt kam, dort sehr viel erleiden musste und getötet
wurde. Er wurde mit Hilfe des dritten Gottes Isis, wiederbelebt und in den Himmel gehoben. Somit verkündete er
seine Herrschaft über das Totenreich. Auch den Pharaos, den Kaiser der Ägypter,
schrieb man eine Göttlichkeit zu, indem man sie als Söhne Amonras (der
Sonne) anerkannte. Die alten Ägypter glaubten ebenfalls, dass Osiris die
Verstorbenen zur Rechenschaft ziehen wird.] Der
erste Philosoph, der die westliche Welt mit der Dreieinigkeit bekannt
machte war Timmaios. Er war ein Schüler des Pythagoras, von dem er die
Dreieinigkeit gelernt hatte. Pythagoras wurde ungefähr 580 v. Chr. in
Samos geboren und starb 500 v. Chr. in Metaponteda. Pythagoras zog in
jungen Jahren nach Kroton, von dort trat er Reisen ins Orient und nach Ägypten
an, die ihn mit Dreinigkeitslehre und der Seelenwanderung bekannt machten,
die er auch später seblst vertrat. Eine weitere Lehre mit der er in Ägypten
bekannt wurde, war die Geometrie. Der uns wohlbekannte Lehrsatz des
Pythagoras wurde ihm zu unrecht zugeschieben, da diese Lehre den Ägyptern
bereits bekannt war. Die Ägypter lernten die Geometrie von den
Babyloniern, denen es der heilige Prophet Enos, Friede sei mit ihm,
gelehrt hatte. Die Babylonier waren in der Mathematik, den Sprachen und
der Kunst hoch entwickelt. Nachdem Pythagoras auch Babylon besuchte, um
diese Wissenschaften genausten zu lernen, kehrte er nach Kroton zurück
und gründete den sogenannten pythagorischen Bund. Seine Anhänger erzählten
ihm viele erlogene Legenden nach und glaubten, dass er ein Prophet, oder
gar ein Gott sei. Pythagoras war der Ansicht, dass die Zahlen das Beständige der Welt sei. Er ging in seine Irrglauben so weit, dass er die Zahlen bis zehn als heilig ansah. Besonders aber die Zahlen Eins, Zwei und Drei waren für ihn besonders heilig. Die Pythagoreer glauben, dass die Zahl Eins, eine unveränderliches, immerwährenes grösstes Wesen sei. Die Zahl Zwei, sei das Wesen der Fruchtbarkeit und des Weltlebens. Die Zahl Drei sei das Wesen der ewigen Dreieinigkeit. Sie glauben, dass die Götter der Welten diese drei Wesen seien. Gemäß diesem Irrglauben, ist die Grundlage der Welt der Körper, das Leben und die Seele, die wiederrum durch die Natur, der menschlichen und göttlichen Welt zusammengesetzt ist. Den Pythagoreern nach ist alls aus drei zuzammengesetzt und die Schöpfung kann auch nur mit der Zusammenkunft dieser drei entstehen. Diese Dreiheit sei der schöpferische Wille, die Strömung der Sterne und die herranreifende Welt. Gomperz schrieb in seinem Werk (La Penseé Grecque) ausführlich über die Philosophie des Pythagoras. Dieser Philosophie gemäß, ist das erste Wesen, der grösste Gott, der jede Macht besizt und nicht vom Verstand wahrgenommen werden kann. Die Pythagoreen glauben an die Unsterblichkeit der Seele und dass die Seele eines Verstorbenen im Leib eines Tieres weiter leben kann. Deshalb essen sie auch kein Fleisch. Der Philosoph Timaios war ein ergebener Schüler des Pythagoras.] In
seinem (Die Seele der Welt) berichtet Timaios: (Als aller Erstes gab es den
Gedanken der Schöpfung, der das erste Wesen und das erste Wort war. Es
ist nicht materiell, sondern von seelischem Bestand und kann nicht vom
Verstand wahrgenommen werden. Das zweite Wesen ist die irregulare Materie.
Das ausgesprochene Wort bildet dieses zweite Wesen. Dem folgt das dritte
Wesen, der den Sohn, nämlich die Sinneswelt bildet. Das ganze Weltall
besteht aus diesen drei Wesen. Der Sohn wollte einen besonders schönen
Gott und erschaffte einen erschöpften Gott.) Diese unverständlichen
Worte des Timaios wurden von dem Philosoph Plato erneut zusammengefasst.
[Plato war ein Schüler von Timaios. Es steht geschrieben, dass er sich,
mit seinem grossen Lehrer Sokrates, bei einem Gespräch mit Timaios
befand. Timaios schrieb drei Werke (Matematik), (Das Leben des
Pythagoras) und (Die Seele der
Welt). Zwei dieser Werke gingen verloren, doch selbst das eine
erhaltene Werk (Die Seele der Welt)
reichte aus, um die Philosophen eine lange Zeit zu beschäftigen. Die
Erläuterung des Plato gleicht der Philosophie des Timaios, er formulierte
sie jedoch anders. Plato behauptete, dass es drei Hauptgötter gäbe. Der
erste Gott: Der Vater. Er ist der grösste und erhabenste Gott und der
einzigste Schöpfer. Er ist der Vater der anderen beiden Götter. Der
zweite Gott: Der eigentliche sichtbare Gott, der dem Vater untergeben ist.
Er ist das Wort (Logos), die Wahrnehmung. Der dritte Gott: Das gesamte
Weltall. Plato
behauptete, dass die Wahrheit der Materie die Idee sei. [Die Idee, so
Plato, sei das einzige, unvergängliche wahre Sein. Platos Lehre gemäß,
sei die Welt in zwei zu teilen, nämlich in die Welt der sinnlichen
Wahrnehmung, die sich ständig ändert und der unveränderliche Welt der
Ideen, des wahren Seins.] Die Ideen sind nicht mit unser Sinneswelt beschränkt,
sondern sie sind unabhängig und stellen die eigentliche Wahrheit dar.
Jede Idee ist auf eine höhere Idee zurückzuführen und somit reduzieren
sich alle Ideen auf das (Eine). Alle erhabenen Ideen bilden die Idee des
Guten, der grössten Göttlichkeit und sind ihm untergeben.. Alle
schlechten Ideen bilden den Teufel und sind ihm untergeben. [Plato behauptete weiterhin, dass die (Eins), die alle erhabenen Ideen in sich birgt, ein lebendiger Gott und der Vater der Welt sei. Dieser Vatergott, nämlich die Zusammenkunft aller erhabenen Ideen, schöpfte einen Seele, die nicht aus der Materie stammt, doch mit der Ordung der Materie beauftragt ist, den Sohn. Dieser Sohn ist der Vermittler zwischen dem Schöpfer und den Geschöpfen. Er ist ein zweiter Gott. Der Glaube an die Seele als zweiter Gott, der von Plato, Pythagoras und Timaios und von vielen anderen Philosophen vertreten wurde, enstand durch die ihrerseits falschen Auslegungen der Bücher des heiligen Propheten Adams und Seths, Friede sei mit ihnen, die ihnen von Religionsgelehrten bekannt gemacht wurden. Plato behauptet, dass die unsterbliche Seele, mehrmals auf die Welt kommt und somit beides, die Welt und das Jenseits gut kennt. Plato teilt die Seele in drei Teile auf. Der erste Teil ist der Verstand, der sich den Ideen hinwendet. Den zweiten und dritten Teil bildet der Wille und das Gefühl. Einer dieser wendet sich zu dem Guten, dem Gott hin, das andere wiederum zur materiellen Begierde, zum Bösen.] Die Seele wurde erst in die Ideenwelt und dann in den Körper gesetzt, die eine Art Gefangenschaft für ihn ist. [Aus der Zusammensetzung der Seele und des Körpers enstand der Mensch.] Die Philosophie, nämlich die Moral besteht darin, dass die Seele sich von den Fesseln des Körpers befreit, um mit Gott verbunden zu sein. Plato sagte, dass das Glück nur mit Moral und Reife erreicht werden könnte. Er sagte: (Die Reife des Glücks liegt in der Tugend. Die Reife und die Tugend ist die Gesundheit, die Rettung und die Harmonie der Seele. Das Glück kann nicht dadurch erreicht werden, indem man auf Vorteile und der Belohnung in Jenseits bedacht ist, sondern es ist sie ist nur durch Tugendhaftigkeit erreichbar. Die Philosophie der Stoiker, stellt die Tugend als das einzge Gute und die Sünde als das einzige Böse dar. Andere Zustände, wie Gesundheit, Krankheit, Reichtum, Armut, Leben und Tod, sind weder Gut noch Schlecht. Sie können jedoch durch den Menschen selbst zum Guten gemacht werden. Stoiker glauben an das vorherbestimmte Schicksal und unterwerfen ihren eigenen Willen, dem Willen ihres Gottes. Die Menschheit, vergleichen sie mit einer Herde, deren Hirte der Verstan |